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Staatsminister und UNU-FLORES unterzeichnen Absichtserklärung

Umweltministerium und Universität der Vereinten Nationen arbeiten zusammen

Staatsminister Thomas Schmidt und Dr. David Malone (Rektor der Universität der Vereinten Nationen (UNU) und Untergeneralsekretär der Vereinten Nationen) haben heute (12. Juni 2019) eine Vereinbarung unterzeichnet. Darin streben das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) und das „United Nations University Institute for Integrated Management of Material Fluxes and of Resources“ (UNU-FLORES) an, enger zusammenzuarbeiten und gemeinsame Projekte im Umweltbereich zu entwickeln.

„Ich bin mir sicher, dass die Zusammenarbeit sehr fruchtbar sein wird. UNU-FLORES und das SMUL sind thematisch eng miteinander verzahnt. Unsere Anknüpfungspunkte liegen insbesondere in der Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen auf regionaler Ebene. Aber auch zum Erreichen unserer fachlichen Ziele im Umwelt- und Ressourcenbereich wird die Zusammenarbeit viel beitragen können. Ich denke da vor allem an die Kreislaufwirtschaft und Zero Waste, die nachhaltige Landnutzung und Flächeninanspruchnahme sowie Gewässerschutz und Trinkwasserversorgung“, sagte Staatsminister Schmidt.

„Die Universität der Vereinten Nationen ist dankbar für unsere starke Partnerschaft mit dem Freistaat Sachsen unter der Trägerschaft des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (SMWK). Wir freuen uns sehr, dass mit dieser Vereinbarung unsere Zusammenarbeit ausgebaut wird und der Freistaat Sachsen einen direkteren Zugang zu den hervorragenden wissenschaftlichen Arbeiten von UNU-FLORES hier in Dresden erhält,“ sagte Rektor Malone. „Das Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) ist mit seinem Schwerpunkt auf natürlichen Ressourcen, Forstwirtschaft und Umweltpolitik ein natürlicher Partner für UNU-FLORES in den Bereichen Forschung und Wissensmobilisierung.“

Bis zum Jahr 2021 soll eine Promotionsstelle für drei Jahre bei UNU-FLORES geschaffen werden mit Bezug zu den fachlichen Schwerpunkten des SMUL und den Forschungsthemen von UNU-FLORES. Beide Partner wollen in den kommenden anderthalb Jahren weitere konkrete Maßnahmen vereinbaren. Bereits für den Herbst 2019 ist die gemeinsame Gestaltung des „Tages der Nachhaltigkeit 2019“ mit dem Schwerpunkt der Entwicklungszusammenarbeit vorgesehen.

UNU-FLORES wird dabei die internationale Expertise und fachliche Beratung einbringen. Darüber hinaus soll im Rahmen der internationalen Dresden Nexus Conference Anfang Juni 2020 ein gemeinsames Side-Event geplant werden. Die Konferenz wird von UNU-FLORES zusammen mit der Technischen Universität Dresden und dem Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung dann bereits zum dritten Mal in Dresden durchgeführt.

Das Thema wird „Kreislaufwirtschaft in einer nachhaltigen Gesellschaft“ sein. Geplant sind dabei die aktive Beteiligung und der Erfahrungsaustausch mit sächsischen Unternehmen, die mit dem Siegel der Umweltallianz ausgezeichnet sind und sich im Bereich der Kreislaufwirtschaft engagieren.

„Die Bemühungen von UNU-FLORES, einen Nexus-Ansatz voranzutreiben, die sich aus einem integrierten Resourcenmanagement ergeben, werden durch die Vereinbarung mit dem Sächsischen Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft erheblich gestärkt. Das Bekenntnis zu UNU-FLORES seitens der sächsischen Regierung haben erheblich zu den hervorragenden Fortschritten von UNU-FLORES seit der Gründung im Dezember 2012 beigetragen. Dies wird ausdrücklich gewürdigt und sehr begrüßt,“ betonte Prof. Dr. Rattan Lal, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats von UNU-FLORES, der ebenfalls am Treffen teilnahm.

Hintergrundinformation:

Dresden ist seit 2012 Sitz von UNU-FLORES, eines von insgesamt zwei Instituten der Universität der Vereinten Nationen in Deutschland. UNU-FLORES beschäftigt sich mit integrierten Strategien zum nachhaltigen Ressourcenmanagement. Im Zentrum stehen dabei Schwellen- und Entwicklungsländer.

Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst fördert die Einrichtung gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, die TU Dresden stellt Sachleistungen zur Verfügung. UNU-FLORES ist eines von 14 Instituten und Programmen mit Sitz in zwölf Ländern, die zusammen die UNU, einen globalen Think Tank und eine postgraduale Lehrorganisation bilden mit Hauptsitz in Tokio.

Institut UNU-FLORES: https://flores.unu.edu/

Dresden Nexus Conference 2020: https://flores.unu.edu/en/events/upcoming/dresden-nexus-conference-2020-circular-economy-in-a-sustainable-society.html

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Kassensturz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEr liefert die Statistiken, die die Bundesagentur für Arbeit nicht ausspuckt, obwohl sie alle Daten dazu hat: Paul M. Schröder vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ). Meist schnappt er sich die Datenbanken der BA, wenn wieder mal medial eine Debatte völlig entgleist und platte Kommentare nur lauter Vorurteile schüren, egal, ob gegen Arbeitslose oder Ausländer. Oder Flüchtlinge wie in diesem Fall. Denn die Großsprecher der diversen Lobbyverbände behaupten ja nur zu gern, die Geflüchteten aus den Bürgerkriegsländern ließen sich nur schwer in Arbeit bringen.
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Foto: Ralf Julke

Für alle LeserImmer öfter tauchen Stellungnahmen aus der Verwaltung zu Stadtratsanträgen im Ratsinformationssystem auf, über die das jeweilige Dezernat auch hätte schreiben können: „Wir bitten um Schonung! Das geht uns zu schnell!“ So auch jetzt zu einem Antrag der Grünen, die sich sehr gut vorstellen können, dass die komplette Katharinenstraße noch in diesem Jahr zur Fußgängerzone wird. Aber sind wir denn nicht noch im Jahr 2008? Irgendwie ja.
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Foto: Parents For Future

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Weltmeisterin Andrea Herzog ist Leipzigs Sportlerin des Jahres. Foto: Jan Kaefer

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