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Sächsische Sportlandschaft schaut bei Bundesprogrammen zur Sanierung ins Leere

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    Mit dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ will der Bund Projekte der Landkreise und kreisfreien Städte fördern. Alle Kreise und Städte in Sachsen beantragten für 85 Projekte ca. 112,7 Millionen Euro. Gefördert wurden lediglich 20 Projekte mit 15,6 Millionen Euro (Quelle schriftliche Frage Sören Pellmann, MdB, August 2019).

    Der sportpolitische Sprecher der Linksfraktion im Leipziger Stadtrat Dr. Adam Bednarsky erklärt hierzu:

    „Die große Koalition konnte nicht einmal 14 % der beantragten Mittel für die sächsische Sport-, Kultur- und Jugendlandschaft bewilligen, da das notwendige Budget im Förderprogramm nicht vorhanden ist. Hier entpuppt sich das Handeln der GroKo wieder einmal als heiße Luft zu Wahlkampfzwecken, da auch künftig keine Erhöhung des Budgets geplant ist (Quelle schriftliche Frage Sevim Dagdelen, MdB, Juli 2019).

    Die Sport-, Kultur- und Jugendlandschaft in Sachsen wird dadurch sehenden Auges weiter ausgetrocknet. Diese eher symbolische Förderpolitik muss endlich beendet und ein wirkliches Sanierungsprogramm aufgelegt werden!

    Zahlreiche sächsische Kommunen haben mit einem Investitionsstau bei ihren Sportplätzen und Schwimmbädern zu kämpfen und sind zwingend auf Fördermittel durch den Bund angewiesen. Gerade an diesen Orten engagieren sich über 100.000 sächsische Ehrenamtliche für rund 650.000 Vereinsmitglieder und bilden damit eine wichtige Stütze für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

    Insbesondere die Kinder- und Jugendprojekte vermitteln wichtige humanistische Werte wie Demokratie, Solidarität und Toleranz. Die Landes- und Bundespolitik muss endlich erkennen, welchen Stellenwert diese Projekte für die Städte und Landkreise haben. Es ist an der Zeit für eine „Offensive Sanierung kommunaler Einrichtungen“!

    Probefahrt, Reparaturbetrieb und die erstaunliche Frage nach der Mündigkeit in einem kontrollbesessenen System

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