Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Podiumsdiskussion zur OBM-Wahl: „Wie weiter mit dem Klimanotstand?“

Das Sächsische Kompetenzzentrum Landes- und Kommunalpolitik e.V. aus Wissenschaftlern verschiedener Universitäten und die Ortsgruppe der „Parents for Future“ laden zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion zum OBM-Wahlkampf ein. Thema sind die Ausrufung des Klimanotstands durch die Leipziger Ratsversammlung vom 30. Oktober 2019 und die Umsetzung dieser Beschlüsse durch das zukünftige Stadtoberhaupt.

Unter dem Titel „Wie weiter mit dem Klimanotstand?“ wird die Veranstaltung in folgendem Rahmen stattfinden:

Wann:  Freitag, 24. Januar 2020
Zeit:      17:00-18:30 Uhr (Ausklang bis 19:00 Uhr)
Ort:       Alte Handelsbörse, Naschmarkt

Der Ablauf ist wie folgt vorgesehen:

Begrüßung:
Prof. Dr. Astrid Lorenz,
Vorstandsvorsitzende des Sächsischen Kompetenzzentrums Landes- und Kommunalpolitik e.V.
 
Impuls:
„ Ausrufung des Klimanotstands in Leipzig: Was waren die Gründe? Welche Ziele sollen erreicht werden? Welche Beschlüsse wurden gefasst?“

  • Annegret Janssen, Mitglied des Jugendparlaments

Gäste auf dem Podium (OBM-Kandidat/innen):

  • Sebastian Gemkow, CDU, Wissenschaftsminister des Freistaats Sachsen
  • Burkhard Jung, SPD, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig (angefragt)
  • Katharina Krefft, B90/GRÜNE, Fraktionsvorsitzende im Leipziger Stadtrat
  • Franziska Riekewald, DIE LINKE, Stadträtin

Moderation:

Bettina van Suntum, Parents for Future, Leipzig
Prof. Dr. Sylke Nissen, Sächsisches Kompetenzzentrum Landes- und Kommunalpolitik e.V.

Ziel der Veranstaltung ist es, mit den Gästen und dem Leipziger Publikum darüber zu diskutieren, wie unsere Heimatstadt hin zu einer klimaneutralen Stadt entwickelt werden kann und wie sie weiterhin so lebens- und liebenswert bleibt. Die Bürgerinnen und Bürger sollen die persönliche Vision der OBM-Kandidat/innen kennenlernen und welche Impulse für die Stadtentwicklung diese als Oberbürgermeister/in setzen wollen. Dabei soll das Publikum die Gelegenheit erhalten, die Fragen zu stellen, die ihm besonders auf den Nägeln brennen, wie z.B.:

  • Sind Spurenverengung und Parkraumbewirtschaftung Klimaschutz oder lediglich ein Ärgernis für Autofahrer/innen?
  • Ist das neue Gas-Kraftwerk in der Bornaischen Straße tatsächlich der richtige Weg zu wirksamem Klimaschutz?
  • Wie soll die energetische Sanierung von Schulgebäuden und Rathäusern bis 2035 bezahlt werden, wenn jetzt noch zahlreiche Schulgebäude fehlen?

Ausstellung: 1.000 Klimawünsche

Nachdem am Mittwoch, 8. Januar 2020, Vertreter*innen der Leipziger und Chemnitzer Ortsgruppe der „Parents for Future“ gemeinsam mit den „Omas for Future“ auf Einladung dem Ministerpräsidenten des Freistaats Sachsen, Herrn Michael Kretschmer, symbolisch 1.000 Klimawünsche übergeben haben (siehe Presseinformation dazu), sollen diese Wünsche nun dem Leipziger Publikum zugänglich gemacht werden. Die Podiumsdiskussion am 24. Januar 2020 wird daher die erste Gelegenheit sein, bei der die Leipzigerinnen und Leipziger einen persönlichen Einblick in die „Wünsche für ein gutes Klima in Sachsen“ nehmen können.

Erste Kooperation zwischen SKLK und „Parents for Future“

Die Kooperation zwischen dem Sächsischen Kompetenzzentrum Landes- und Kommunalpolitik e.V. und der Leipziger Ortsgruppe der „Parents for Future“ entstand vor dem Hintergrund, im Rahmen des OBM-Wahlkampfes eine auf das wichtige Anliegen „Klimaschutz“ ausgerichtete Debatte zu ermöglichen.

Die Kooperation findet zum ersten Mal in dieser Form statt. Dabei ist es beiden Partnern ein wichtiges Anliegen, parteipolitisch neutral zu agieren und einen überparteilichen, pluralistischen Austausch zu ermöglichen, der sich nicht in Wahlkampffloskeln verliert, sondern konkrete Inhalte liefert.

Die Leipziger/innen können so die OBM-Kandidat/innen und ihre Ideen für mehr Klimaschutz besser kennenlernen. Im Rahmen der geplanten Diskussion sollen sich die Unterschiede zwischen den verschiedenen Konzepten verdeutlichen und die Wähler/innen in ihrer Wahlentscheidung unterstützt werden.

Hintergrund

Die Wunschzettel-Aktion

Bei der globalen Klimademonstration #NeustartKlima am 29. November 2019 hatten in Leipzig viele Menschen ihre „Wünsche für ein gutes Klima“ in Leipzig und Sachsen aufgeschrieben. In der weihnachtlich geschmückten Fußgängerzone wurden die Wunschzettel anschließend in Form eines mit Kerzen geschmückten Weihnachtsbaumes auf den Boden geklebt.

Dabei nutzen viele Besucher/innen des Black Friday die Gelegenheit, mit den Klimabewegten ins Gespräch zu kommen und selbst noch einen Wunsch zu formulieren. Die Chemnitzer „Parents for Future“ griffen diese Idee in etwas abgewandelter Form auf und kamen am 20. Dezember 2019 mit Gästen des Weihnachtsmarktes ins Gespräch.

Auf diese Weise kamen in kürzester Zeit insgesamt rund 1.000 Wünsche an die Politik zusammen. Diese wurden von den Ortsgruppen in einer Übersicht erfasst und zu Dokumentationszwecken ausgewertet. Konkret formulierte Klimawünsche beziehen sich häufig auf attraktive ÖPNV-Angebote, Plastik- und Müllvermeidung, Regulierung des Autoverkehrs, nachhaltige Landwirtschaft und Energieerzeugung oder auch darauf, Radfahren und Fußwege zu fördern.

Ein großer Teil der Wünsche richtet sich aber auch ganz deutlich an eine klimagerechte Haltung von Entscheidern in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und insbesondere auch an eine transparente und sozial gerechte Klimapolitik.

Am Mittwoch, 8. Januar 2020, war eine Delegation der Leipziger „Parents for Future“ gemeinsam mit Vertreter/innen der Chemnitzer Ortsgruppe und von „Omas for Future“ der Einladung des Ministerpräsidenten gefolgt. In der Dresdner Staatskanzlei übergaben sie ihm mit einem symbolischen Wunschzettel die rund 1.000 Klimawünsche. Es wurde vereinbart, zur Weiterarbeit im Gespräch zu bleiben.

Weitere Informationen zu den Klimawünschen und Fotos zum Download finden Sie hier: https://parentsforfuture.de/de/node/2217 und https://parentsforfuture.de/de/node/2241

Über die Veranstalter

Sächsisches Kompetenzzentrum Landes- und Kommunalpolitik e.V.

Das Sächsische Kompetenzzentrum Landes- und Kommunalpolitik e.V. (SKLK) ist ein Zusammenschluss aus Wissenschaftlern verschiedener Universitäten. Es bündelt Expertise zu unterschiedlichen landes- und kommunalpolitischen Themen und kann Entscheidungs- und Willensbildungsprozesse moderierend und steuernd begleiten.

Mit seinen Schwerpunkten auf Forschung, Beratung, Vermittlung und Qualifikation richtet es sich an Hochschulen und Forschungsinstitutionen ebenso wie an politische Institutionen auf Landes- und Kommunalebene sowie Verbände, Vereine und Stiftungen. Vorstandsvorsitzende ist Prof. Dr. Astrid Lorenz, zugleich Inhaberin des Jean-Monnet-Lehrstuhls Politisches System der Bundesrepublik Deutschland/Politik in Europa und Dekanin der Fakultät für Sozialwissenschaften und Philosophie an der Universität Leipzig.

Parents for Future

„Parents for Future“ ist ein freier Zusammenschluss von erwachsenen Menschen und steht in Solidarität zur „Fridays for Future“-Bewegung. Die Vereinigung unterstützt die jungen Menschen in ihrem friedlichen Protest für einen ambitionierten Klimaschutz in Deutschland und weltweit. Das Engagement der Ortsgruppen umfasst sowohl die Arbeit in der lokalen Öffentlichkeit als auch die Durchführung eigener Aktionen zum Thema Klima- und Umweltschutz.

Ziel ist es, den Jugendlichen von „Fridays for Future“ in ihrem Anliegen für eine konsequente Klimapolitik insbesondere in der Elterngeneration Rückhalt zu bieten und den Fokus der öffentlichen Debatte auf ihre berechtigten und auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierenden Forderungen zu lenken.

Am Mittwoch übergeben sächsische „for Future“-Gruppen 1.000 Klimawünsche an Ministerpräsident Kretschmer

 

Video – Klimawandelfolgen: Die Parents for Future Leipzig mit dem ersten „Elternabend“

MelderPodiumsdiskussionParents For FutureOBM-Wahl
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> Hainkirche St. Vinzenz Lützschena: Musikalische Vesper mit Duo Mélange
Christina Meschgang erhält Preis für sorbische Sprache Zejler-Preis 2020
Bei Erotik-Dienst-Abzocke: Nicht bezahlen
Schaudt Mikrosa: Gespräche aufnehmen, Alternativen prüfen, Standort erhalten
2. Polizeibericht 28. Mai: Zeugenaufrufe, Motorroller gestohlen, Verkehrsunfall, Auto beschädigt
Der Kampf um Mikrosa Leipzig hat gerade begonnen
Bei Schwerpunkt- Fahndungseinsatz mutmaßlichen reisenden Drogenhändler festgenommen
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Pfingsten ohne Gruftis? Das Darkstream Festival zeigt Düster-Pop aus Leipzig + Livestream
David Gray und "Kruppe" bei der gemeinsamen Moderation in der Moritzbastei. Screen Livestream

Screen Livestream

Für alle LeserPfingsten ohne ein schwarzes Leipzig? Geht gar nicht, waren sich Dave, Kruppe und Christian einig, als Corona mehr und mehr drohte, das 2020er „Wave-Gotik-Treffen“ zu kippen. Am Ende musste das WGT in diesem Jahr ausfallen, noch immer ist es nicht möglich, Konzerte durchzuführen. Dafür haben die drei mit weiteren Szenefreundinnen etwas auf die Beine gestellt, was sie selbst am Beginn nicht für möglich gehalten hätten. Das gesamte Pfingsten 2020 gibt es erstmals mit dem „Darkstream-Festival“ einen nahezu durchgehenden Livestream mit Moderation, Eindrücken aus Leipzig, über 40 Bands und Autorenlesungen.
Der Stadtrat tagt: Verwaltung soll Planung der Eisenbahnbrücke über Geithainer Straße einleiten + Video

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDer Stadtrat hat am Donnerstag, den 28. Mai, zwei Anträge zur Geithainer Straße einstimmig beschlossen. Zum einen soll die Verwaltung die Planung und den Bau der Eisenbahnbrücke einleiten und zum anderen sich unter anderem dafür einsetzen, dass auch weitere Bauwerke entlang der Bahnstrecke saniert werden. Eine Mehrheit erhielt auch ein Antrag der Grünen, in dem es um eine mögliche Fahrradstraße geht.
Der Stadtrat tagt: Leipzig verurteilt Nutzung eines ehemaligen KZ-Außenlagers durch Neonazis
Juliane Nagel (Linke) forderte eine offizielle Verurteilung der Stadt Leipzig zu den Nutzern der Kamenzer Straße. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDie Stadt Leipzig verurteilt die Nutzung des ehemaligen KZ-Außenlagers in der Kamenzer Straße durch Neonazis. Ein entsprechender Antrag wurde in der Ratsversammlung am 28. Mai mit großer Mehrheit beschlossen. Gegenstimmen kamen lediglich aus der AfD-Fraktion. Zudem soll sich die Stadt um ein intensiveres Gedenken an diesem Ort bemühen.
Provokation oder sinnvoller Weg? Marcus Weiss beantragt Tempo 30 im ganzen Stadtgebiet
Tempo 30 - hier vor der Lessingschule. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDer Stadtverkehr der Zukunft wird anders aussehen. Das machen mittlerweile nicht nur Städte wie Kopenhagen oder Amsterdam vor, wo Radfahrer/-innen seit Jahren bessere Bedingungen vorfinden. In der Coronakrise haben auch Städte wie Madrid, Paris und Brüssel den Schalter umgelegt. Gerade im Herzen der Stadt haben sie dem umweltfreundlichen Radverkehr endlich mehr Platz eingeräumt. Eine Entwicklung, an der auch Leipzig nicht vorbeikommen wird. Die Frage ist nur: Wie schnell geht's?
Der Stadtrat tagt: Die Fortsetzung der Mai-Sitzung im Livestream und als Aufzeichnung
Der Stadtrat tagt in der Kongresshalle am Zoo. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDer Stadtrat trifft sich am heutigen 28. Mai erneut zu einer Versammlung in der Kongresshalle am Zoo, nachdem die Tagesordnung vor acht Tagen nicht bewältigt werden konnte. Allein aus den Fraktionen gibt es noch rund 40 Anträge. Die L-IZ wird über ausgewählte Themen berichten. Ab circa 14 Uhr ist zudem ein Livestream verfügbar.
Heute startet das Pittstop Autokino in den Pittlerwerken in Wahren
Pittstop Autokino. Foto: Pittlerwerke

Foto: Pittlerwerke

Für alle Leser Vielleicht werden wir uns in ein paar Jahren kopfschüttelnd an dieses seltsame Jahr 2020 erinnern, in dem einige Dinge plötzlich so ganz anders waren als zuvor. Vielleicht aber zwingt das Coronavirus uns aber auch, einige endgültige Veränderungen in unserem Leben zu akzeptieren. Denn während kleine Bühnen jetzt zumindest schon wieder vorsichtig mit Hygienekonzepten öffnen können, bleiben Kinos noch geschlossen. Zumindest die in geschlossenen Räumen. Denn nach Taucha und der Alten Messe bekommt jetzt Leipzig ein weiteres, besonderes Autokino.
Die Gloriosa der Thomaskirche läutet am Pfingstsonntag erstmalig wieder
Die Abnahme des ersten Glockenstuhl-Bauabschnittes im Turm der Thomaskirche. Foto: Thomaskirche - Bach e.V.

Foto: Thomaskirche - Bach e.V.

Für alle LeserNormalerweise kündigen Kirchen nicht extra an, wenn sie ihre Glocken läuten. Aber für die Thomaskirche ist Pfingsten 2020 etwas besonderes: Ihr ambitioniertes Glockenprojekt ist zumindest im ersten Abschnitt beendet. Die großen Glocken hängen in ihrer neu gebauten Aufhängung und können zu den hohen Feiertagen wieder geläutet werden, ohne dass es Folgen für das Bauwerk hat.
Jetzt wird auch in der Harkortstraße für einen sicheren Radweg demonstriert
Radweglose Harkortstraße am Floßplatz. Foto: ADFC Leipzig

Foto: ADFC Leipzig

Für alle LeserDas kam gar nicht gut an, dass Leipzigs Verwaltung den Corona-Shutdown nicht wirklich nutzte, um die Bedingungen für Radfahrer/-innen in der Stadt endlich spürbar zu verbessern. Berlin brauchte nur wenige Tage, um zusätzliche Pop-up-Radwege zu schaffen, München plant welche in den nächsten Wochen. Aber Leipzig hängt seit acht Jahren hinter seinen Radplänen hinterher. Deswegen demonstrieren am 3. Juni der ADFC & Friends.
Sachsen – Eine Hochburg des Rechtsextremismus? Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme für ein Bundesland, das nicht aus den Schlagzeilen kommt
Uwe Backes, Steffen Kailitz (Hrsg.): Sachsen - Eine Hochburg des Rechtsextremismus? Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie Frage lag in der Luft, spätestens seit 2015/2016 und den verstörenden Ereignissen in Freital, Heidenau, Bautzen usw. Ein ganzes Land schien völlig vom Weg abzukommen, radikalisiert und gewalttätig gegen Menschen, die doch eigentlich nur hofften, in Sachsen Zuflucht zu finden. Ist Sachsen also eine Hochburg des Rechtsextremismus? Eine Frage, mit der sich jetzt die Wissenschaftler beschäftigt haben, die es wissen können.
Bach-Museum Leipzig startet Pandemie-taugliches Führungsangebot
Innenhof Bach-Museum. Quelle: Bach-Archiv Leipzig

Quelle: Bach-Archiv Leipzig

Ab dem Pfingstwochenende lädt das Bach-Museum Leipzig wieder regelmäßig freitags und sonntags zu Führungen ein. Die jeweils 30-minütigen Vorträge finden aufgrund des Infektionsschutzes im Hof des historischen Bosehauses statt und sind auf 15 Teilnehmer begrenzt. Eine telefonische Anmeldung wird empfohlen.
Highfield bestätigt zahlreiche Künstler für 2021: Fast alle Acts sind am Störmthaler See wieder dabei
Quelle: Semmel Concerts

Quelle: Semmel Concerts

Künstler, Veranstalter und Fans blicken in die Zukunft: Nur wenige Wochen nach der Corona-bedingten Absage des Highfield Festivals haben so gut wie alle Acts, darunter Deichkind und Beatsteaks, bereits für 2021 bestätigt. Außerdem stehen den Gästen ab sofort verschiedene Möglichkeiten der Umschreibung oder Rückerstattung ihrer Tickets offen.
Eintrittsfreier Mittwoch: „Das will ich sehen“ – Individuelle Kurzerläuterung nach Wunsch mit Direktor Dr. Hartinger
Hingucker: Leipzigs Altes Rathaus. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Die Direktorenführung im Alten Rathaus am ersten Mittwoch jedes Monats ist seit vielen Jahren eine Institution im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig. Aufgrund der aktuellen coronabedingten Einschränkungen kann dieses Format gegenwärtig aber nicht im gewohnten Rahmen stattfinden.
Mittwoch, der 27. Mai 2020: Fast 2.000 Soloselbstständige in Leipzig haben Corona-Hilfe beantragt
Der Stadtrat beschloss 5 Millionen kommunale Hilfe für Soloselbstständige im Corona-Interim Kongresshalle. Foto: L-IZ.de.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserSoloselbstständige gehören zu den Personen, die die Coronakrise besonders hart trifft. Um sie zu unterstützen, hat die Stadt Leipzig zusätzlich zu anderen Programmen ein eigenes Hilfsprogramm auf die Beine gestellt. Fast 2.000 Soloselbstständige haben bereits einen Antrag gestellt. Um die Coronakrise geht es auch morgen bei einem „Runden Tisch“ der Staatsregierung. Die L-IZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 27. Mai 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
„Wir wollen leben wie Menschen“: Demo durch den Leipziger Süden gegen Massenunterbringung in Dölzig
Eine Demonstration für die Rechte der in Dölzig untergebrachten Asylbewerber. Foto: Birthe Klemann

Foto: Birthe Klemann

Für alle LeserEtwa hundert Menschen demonstrierten am heutigen Mittwochabend, 27. Mai, zunächst auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz und zogen anschließend über die Karl-Liebknecht-Straße zur Leipziger Dienststelle der Landesdirektion Sachsen in der Braustraße. Unter den Teilnehmer/-innen befanden sich etwa 20 Bewohner/-innen des Geflüchteten-Lagers in Dölzig. Sie übergaben der Landesdirektion ihre Anträge auf Entlassung aus der Erstaufnahmeeinrichtung und den Transfer in eine dezentrale Unterbringung. Gleichzeitig wurden Eilanträge an das Verwaltungsgericht Leipzig versendet.
Die Plagwitzer Brücke wird ab dem 4. Juni für den Verkehr freigegeben
Letzte Arbeiten auf der Plagwitzer Brücke. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserAufatmen im Leipziger Westen: Nach zweijähriger Bauzeit können ab dem Nachmittag des 4. Juni wieder Autos über die Plagwitzer Brücke rollen, kündigen die Stadt Leipzig, die Leipziger Verkehrsbetriebe und die Leipziger Wasserwerke an. Mit Betriebsbeginn am 5. Juni steht dann die wichtige Verbindung zwischen Innenstadt und Leipziger Westen auch für Straßenbahnen wieder zur Verfügung.