Seit Schuljahresbeginn laufen, turnen, spielen und trainieren die Schülerinnen und Schüler des Goethe-Gymnasiums in Leipzig-Schönefeld bereits in ihrer neuen Sporthalle. Heute haben Oberbürgermeister Burkhard Jung und der sächsische Kultusminister Christian Piwarz die moderne Dreifeldhalle auch offiziell an die Schüler und Lehrer übergeben.

„Sport fördert Fair Play und Teamgeist, die eigene Anstrengung und die Achtung der Leistung anderer, das Gewinnen wollen und Verlieren können, die Anerkennung klarer Regeln, die Freude am Spiel und die Bescheidenheit beim Sieg. All dies sind Tugenden, die fit fürs Leben machen – über den Sport hinaus“, sagt Oberbürgermeister Burkhard Jung, der selbst begeisterter Volleyballspieler ist. „Mit der neuen Dreifeldhalle verfügt das Goethe-Gymnasium nun über beste Bedingungen für den Schulsport.“

Die Dreifeldhalle in der Theklaer Straße 4 wurde vom Büro Obermeyer-Architekten geplant. Baubeginn war im Februar 2018. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 5,6 Millionen Euro. Der Freistaat Sachsen hat den Bau mit rund 3,9 Millionen Euro gefördert.

Die Halle fügt sich nicht zuletzt durch seine Klinkerfassade architektonisch an das Ensemble der bestehenden historischen Gebäude des Goethe-Gymnasiums und den Erweiterungsneubau an. Die Dreifeldsporthalle umfasst neben dem Hallenbereich auch einen eingeschossigen Funktionsbereich mit Umkleidekabinen und Duschen. Sie ist barrierefrei zugänglich und verfügt über zwei rollstuhlgerechte Umkleidekabinen und ein rollstuhlgerechtes Hallen-WC.

Die neue Dreifeldsporthalle befindet sich unmittelbar neben dem Goethe-Gymnasium. Bisher nutzten die Schülerinnen und Schüler die Turnhalle der benachbarten Astrid-Lindgren-Schule mit. Der direkte Zugang zur Sporthalle über den Pausenhof verkürzt die Wegezeit und verringert die Unfallgefahr der Schüler auf dem Weg zur Sporthalle.

Ab voraussichtlich Februar 2020 soll die Sporthalle für den Vereinssport geöffnet werden. Dazu laufen bereits erste Gespräche mit interessierten Vereinen.

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