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Neue Diskussionsreihe „Meinungs- und Pressefreiheit weltweit“ mit Gesprächspartnern aus dem Iran und der Türkei

Von Sächsische Landeszentrale für politische Bildung

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    Die Presse- und Meinungsfreiheit ist bedroht – nicht nur in Krisengebieten. Zum Ende des Jahres 2019 saßen weltweit 389 Journalistinnen, Journalisten und andere Medienschaffende in direktem Zusammenhang mit ihrer Arbeit im Gefängnis. Weltweit steht die Freiheit des Wortes immer häufiger in Frage. Doch nur über eine uneingeschränkte Berichterstattung ist eine offene und ehrliche Debatte über den Zustand einer Gesellschaft möglich.

    Die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung betrachtet mit ihrer neuen Veranstaltungsreihe „Meinungs- und Pressefreiheit weltweit“ die Arbeits- und Lebensbedingungen von Medienschaffenden, von Aktivistinnen und Aktivisten an verschiedenen Brennpunkten der Welt. Dabei immer wieder auch im Fokus: der Zustand der Pressefreiheit in Deutschland. Die Diskussionsreihe findet alle drei Monate immer in Dresden und Leipzig statt. Den Auftakt bilden am 18. Februar in Leipzig und am 19. Februar in Dresden Said Boluri und Adil Demirci.

    Said Boluri, 1979 im Iran geboren, flüchtete 1990 mit seiner Familie über die Türkei nach Deutschland. 2019 veröffentlichte er seine Erfahrungen in dem Buch „Der Himmel über der Grenze“. Der Sozialwissenschaftler ist Geschäftsführer einer Kinder- und Jugendhilfeorganisation in Duisburg. Er gibt Einblicke in die iranische Opposition, die Protestbewegung im Iran und berichtet über seine Migration nach Deutschland.

    Adil Demirci ist Sozialwissenschaftler und freier Journalist. Hauptberuflich arbeitet er im Jugendmigrationsdienst (JMD) des Internationalen Bundes (IB). Im April 2018 wurde er aufgrund seiner journalistischen Tätigkeiten in Istanbul festgenommen und für zehn Monate inhaftiert. Im Juni 2019 reiste er aus der Türkei aus. Er analysiert die Einschränkung der Pressefreiheit und die Protestbewegung in der Türkei.

    Said Boluri und Adil Demirci stehen für Interviews auch im Vorfeld der Veranstaltung zur Verfügung. Bei Fragen zur Veranstaltungsreihe und Kontaktwünschen wenden Sie sich bitte an presse@slpb.smk.sachsen.de

    Termine:
    18. Februar 2020, 18 Uhr, Veranstaltungsaal der Europäischen Stiftung der Rahn Dittrich Group für Bildung und Kultur und des Polnischen Instituts, Markt 10, 04109 Leipzig

    19. Februar 2020, 18 Uhr, Weltclub/AfropA e. V., Königsbrücker Str. 13, 01099 Dresden

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