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Richtfest: AOC vollendet Rohbau des Leipziger Wohnprojektes „liv´in reudnitz“

Die AOC Immobilien AG aus Magdeburg feiert Richtfest für das neue Wohnensemble „liv´in Reudnitz“ im gleichnamigen Leipziger Stadtteil. Nur elf Monate nach dem ersten Spatenstich schwebte heute der Richtkranz über dem nun vollendeten Rohbau zwischen Gerichtsweg 7c/d und Perthesstraße 1d/e.

Auf dem rund 3.400 Quadratmeter großen Grundstück, das einst zur Notendruckerei C.G. Röder gehörte, errichtet der Projektentwickler 131 hochwertig ausgestattete Mietwohnungen mit sonnigen Balkonen und Dachterrassen. Besonderen Komfort in der gut frequentierten Lage bieten 68 Pkw-Stellplätze in der Tiefgarage.

„Die Freude darüber, dass wir die Hochbauphase selbst in der aktuellen Ausnahmesituation planmäßig und störungsfrei abschließen konnten, ist natürlich groß. Die sehr gute Zusammenarbeit aller Beteiligten sowie die enge Verzahnung all unserer Gewerke haben diese hohe Terminsicherheit möglich gemacht“, erklärt Andrea Meisel, Prokuristin und Leiterin Projektentwicklung bei der AOC Immobilien AG.

Bedingt durch die COVID-19-Pandemie verzichteten Bauherr und Bauleute auf eine große Feier. Das Richtfest fand unter freiem Himmel und in kleinem Kreis statt, stets unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln.

Eine Besonderheit der zentrumsnahen Wohnanlage bildet das Energiekonzept: Durch eine optimierte Planung werden energetische Werte erreicht, die einem KfW55-Effizienzhaus entsprechen und für die zukünftigen Mieter zu einer spürbaren Nebenkosteneinsparung führen. Das sechsgeschossige Gebäude verfügt über eine vermietbare Fläche von insgesamt circa 9.300 Quadratmetern.

In den unteren Etagen entstehen überwiegend kleinere Stadtwohnungen, in den Obergeschossen sind auch größere familienfreundliche Wohnungen vorgesehen. Moderne Einbauküchen gehören zur Grundausstattung. Käufer des Neubauprojektes ist seit Herbst 2019 die SOKA-BAU, die Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes.

AOC-Vorstand Till Schwerdtfeger: „Leipzig präsentiert sich nicht nur als Garant einer prosperierenden Wirtschaft und Wissenschaft. Die Sachsenmetropole ist auch ein attraktiver Lebensmittelpunkt für inzwischen mehr als 600.000 Bürger. Mit dem ‚liv´in Reudnitz‘ leisten wir gern einen Beitrag zu dieser Entwicklung. Mit dem Mix aus verschiedenen Wohnungsgrößen sprechen wir Singles, Paare und Familien zugleich an. Trotz der schwierigen Umstände rechnen wir mit einer Baufertigstellung bis Ende dieses Jahres.“

Über die AOC Immobilien AG

Das Projektentwicklungsunternehmen hat sich auf die Konzeption, Planung und Realisierung von Wohn- und Gewerbeprojekten spezialisiert. Der regionale Fokus liegt auf den Mittel- und Oberzentren der neuen Bundesländer einschließlich Berlin. Mit aktuell 30 Mitarbeitern in Magdeburg und eigenständigen Büros in Erfurt, Leipzig und Dresden werden wesentliche Eckpfeiler eines jeden Investments innerhalb der Unternehmensgruppe abgebildet. Gegründet im Jahr 2004, hat die AOC Immobilien AG bislang erfolgreich mehr als 450 Millionen Euro in Immobilienprojekte investiert. 

Die neue Leipziger Zeitung Nr. 79: Von Gier, Maßlosigkeit, Liebe und Homeschooling in Corona-Zeiten

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Nach 2022 könnte die Sanierung der alten Theaterspielstätte Gottschedstraße 16 beginnen
Das Haus Gottschedstraße 16. Archivfoto: Ralf Julke

Archivfoto: Ralf Julke

Für alle LeserErst wollte die Stadt das Haus verkaufen, um mit dem Erlös die neue Spielstätte des Schauspiels zu bezahlen. Dann stellte sich schnell heraus, dass das so nicht funktionierte und verschiedene Leipziger Vereine legten neue Nutzungskonzepte für das Haus Gottschedstraße 16 vor. 2018 beschloss der Stadtrat einen Verkaufsstopp für das Haus Gottschedstraße 16. Im Mai 2020 beschloss er dann, den Weg freizumachen für ein „Haus des Festivals“. Der Planungsbeschluss liegt jetzt vor, muss aber noch beschlossen werden.
Er gibt nicht auf: Ein Mörder kämpft weiter um mildere Strafe
Hofft weiter auf eine mildere Strafe: Dovchin D. (heute 41, rechts), hier im Januar 2019 neben seinem Anwalt Dr. Stefan Wirth beim ersten Prozess nach der Revision. Foto: Lucas Böhme

Foto: Lucas Böhme

Für alle Leser2016 brachte er zwei Frauen in Leipzig um und zerteilte ihre Leichen. Dafür wurde er zu lebenslanger Haft mit besonderer Schwere der Schuld verurteilt. Nach einer erfolgreichen Revision der Verteidigung und einem neuen Prozess bestätigte das Landgericht 2019 die Strafe - doch die Entscheidung wurde wiederum gekippt. Am kommenden Freitag steht der heute 41-jährige Dovchin D. deswegen vor dem Richter. Zum dritten Mal.
Die umgebaute Haltestelle Goerdelerring geht am 31. Oktober wieder komplett ans Netz
Linie 4 in der neuen Haltestelle Goerdelerring. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEndlich fertig. Als hätten es die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) geplant: Praktisch mit Corona starteten sie in diesem Jahr die Bauarbeiten in ihren größten Baustellen in der Bornaischen Straße und am Goerdelerring, die über Monate ein zuweilen verwirrendes Umleitungsregime zur Folge hatten. Und die größte und sperrigste dieser Baustellen wird jetzt endlich fertig. Die zentrale Haltestelle Goerdelerring wird ab 31. Oktober wieder komplett bedient, teilen die LVB mit.
Leipziger Forscher staunen: Älteste ausgegrabene Mongolin besaß Erbgut von Denisovanern, Neandertalern und modernen Menschen
Diyendo Massilani durchsuchte die Genome der Salkhit- und Tianyuan-Individuen auf DNA-Spuren von ausgestorbenen Homininen und wurde fündig. Foto: MPI für evolutionäre Anthropologie

Foto: MPI für evolutionäre Anthropologie

Für alle LeserVon Kosmopoliten spricht Diyendo Massilani. Aber so empfanden sich die Menschen, die vor 30.000 und 40.000 Jahren in den eisfreien Weiten des großen Kontinents Eurasien unterwegs waren, bestimmt nicht. Auch wenn sie dann und wann überrascht gewesen sein dürften, dass sie auf andere Gruppen von Menschen stießen, die etwas anders aussahen und wohl auch etwas anders sprachen. Und trotzdem paarte man sich. Zum Glück für heutige Anthropologen.
Kurzarbeit dämpft auch im Oktober die Arbeitslosenzahl und das Stellenangebot ist auf Vorjahresniveau
Gemeldete Arbeitslose in Leipzig. Grafik: Arbeitsagentur Leipzig

Grafik: Arbeitsagentur Leipzig

Für alle LeserWas die ganzen Folgen der Corona-Panemie am Ende tatsächlich in der Wirtschaft anrichten, weiß noch niemand. Selbst die Diskussionen, ob die ab dem 2. November geplanten Einschränkungen überhaupt Sinn machen, beginnen erst. Denn wir sind längst an dem Punkt angekommen, da wir lernen müssen, das Leben am Laufen zu halten, obwohl das Corona-Virus weiterhin unterwegs ist. Auch in Leipzig ging im Oktober die offizielle Arbeitslosigkeit wieder zurück.