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Aktuelle Meldungen aus Delitzsch

Beschlüsse des Stadtrates: Am 25. Juni 2020 hat der Delitzscher Stadtrat in öffentlicher Sitzung getagt. Bei den fast dreistündigen Beratungen fassten die Damen und Herren Stadträte wegweisende Beschlüsse.

Schulze-Delitzsch-Siedlung kurz vor Baurecht

Den Weg freigemacht zum Baurecht haben die Stadträtinnen und Stadträte mit den entsprechenden Abwägungsbeschlüssen und vor allem der Zustimmung zur Satzung. Mit dem Satzungsbeschluss findet das Aufstellungsverfahren für diesen Bebauungsplan No. 49 „Schulze-Delitzsch-Siedlung/Schkeuditzer Straße“ – Teilgebiet Nord sein Ende.

Nun muss der Investor noch den Erschließungsvertrag mit der Stadt Delitzsch unterzeichnen. Danach wird der Bebauungsplan zur Genehmigung beim Landratsamt Nordsachsen eingereicht. Liegt diese vor, kann gebaut werden.

Im neuen Baugebiet zwischen Schkeuditzer Straße und Kyhnaer Weg sollen freistehende Einfamilien- und Doppelhäuser und Reihenhäuser entstehen. In dem Zusammenhang wird auf Anraten der Verkehrsbehörden auch die Kreuzung Schkeuditzer Straße/Ecke Richard-Wagner-Straße durch eine Abbiegespur neu geordnet.

B-Plan Auenhöfe in Delitzsch-West im Beteiligungsverfahren

Vor einem Jahr haben die Delitzscher Stadträtinnen und Stadträte die Aufstellung des Bebauungsplanes No. 36 „Delitzscher Auenhöfe“ beschlossen. Das 3,45 Hektar große Gebiet in Delitzsch-West erstreckt sich auf dem Gelände ehemaliger Plattenbauten, die vor mehr als einem Jahrzehnt abgerissen worden waren.

Die neue Planung sieht die Schaffung von Flächen für Wohnbebauung und für gesundheitliche und sportliche Zwecke vor.

In der Stadtratssitzung am 25. Juni 2020 hat der Stadtrat nun die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange in schriftlicher Form und die öffentliche Auslegung des B-Plan-Entwurfs beschlossen.

B-Plan für Wohngebiet im Ortsteil Schenkenberg im Beteiligungsverfahren

Das Gelände eines ehemaligen Baumarktes im Ortsteil Schenkenberg und ein Teil der daran angrenzenden Ackerfläche sollen künftig für den privaten Wohnungsbau zur Verfügung stehen. Dafür wird das Gebiet als allgemeines Wohngebiet überplant. Im März 2018 hatte der Stadtrat bereits die Aufstellung des Bebauungsplanes (B-Plan) No. 51 „Wohngebiet Schenkenberg“ beschlossen. Er umfasst rund 3,9 Hektar.

In der öffentlichen Sitzung am 25. Juni 2020 haben nun die Delitzscher Stadträte die Billigung des B-Plan-Entwurfs, die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und die öffentliche Auslegung beschlossen.

Schenkenberg ist hinsichtlich der Einwohnerzahl der größte Ortsteil der Stadt Delitzsch. Unweit des geplanten Wohngebiets befindet sich eine moderne Kindertagesstätte, zudem ist die Ortschaft verkehrstechnisch sehr gut an den Delitzscher Stadtteil Nord mit Versorgungseinrichtungen angebunden.

INSEK beschlossen

Ein über mehrere Jahre dauernder Prozess hat am 25. Juni 2020 mit der Verabschiedung des sogenannten Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (INSEK) seinen Abschluss gefunden.

Das INSEK bietet mit seinen verschiedenen Fachkonzepten, wie Städtebau, Klima und Daseinsvorsorge, zum einen eine Bestandsaufnahme der aktuellen Situation aufbauend auf dem früheren Stadtentwicklungskonzept SEKO. Vor allem aber ist das INSEK eine Strategie für die künftige Gesamtentwicklung der Stadt bis in das Jahr 2030. Damit dient es auch als Grundlage für die Beantragung von Städtebaufördermitteln.

In erster Linie soll Delitzsch als Wohn- und Wirtschaftsstandort mit sogenannten mittelzentralen Funktionen fortführend weiterentwickelt werden. Dazu gehören zum Beispiel ein Krankenhaus, Fachärzte und weiterführende Schulen. Als wichtig werden für die Stadtentwicklung aber auch weiche Faktoren, wie wiederkehrende Veranstaltungen, die Wahrung des kulturellen Erbes und Freizeitangebote, erachtet.

Im Erarbeitungsprozess des INSEK waren neben den fachplanerischen Beiträgen eines externen Büros und der Stadtverwaltung auch studentische Impulse des Studiengangs Stadt- und Raumplanung der Fachhochschule Erfurt abgefragt worden sowie in öffentlichen Veranstaltungen die Wünsche und Ideen der Delitzscher Bürgerinnen und Bürger.

Das mehr als 200 Seiten starke INSEK ist ab sofort abrufbar auf https://www.delitzsch.de/stadtentwicklungskonzept

Neue Feuerwehrkostensatzung für verbesserte Kostendeckung

Eine neue Feuerwehrkostensatzung bringt künftig deutliche höhere Kosten für die Beanspruchung von Delitzscher Personal und Einsatzgerät ins Spiel.

Der Verbesserung der Kostendeckung wird durch eine Novellierung des Sächsischen Gesetzes über den Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz vom Juni 2019 möglich. Nach der fließen außer den einsatzbedingten Kosten auch die Kosten für die Vorhaltung von Fahrzeugen, Personal und Gebäuden mit einem Anteil von bis zu 80 Prozent in die Kalkulation des Kostenersatzes.

So werden beispielsweise die Leistungen der Feuerwehrleute – bisher mit rund vier Euro pro Stunde angesetzt – künftig mit rund 48 Euro ersetzt. Der Drehleitereinsatz kostete bisher rund 77 Euro, künftig dann rund 246 Euro.

Zum Kostenersatz ist u. a. derjenige verpflichtet, dessen Verhalten den Einsatz erforderlich gemacht hat oder in dessen Interesse der Einsatz ist.

Grundstücksverkauf an Landkreis für Fördercampus

Der Stadtrat hat die Wohnungsgesellschaft der Stadt Delitzsch mbH ermächtigt, ein 13.650 Quadratmeter großes Grundstück in der Richard-Wagner-Straße in Delitzsch an den Landkreis Nordsachsen zu verkaufen. Sollte der Kreistag am 1. Juli 2020 dem Ankauf für einen Preis von rund 780.000 Euro entsprechend dem Bodenrichtwert zustimmen, könnte in Delitzsch bald ein Fördercampus entstehen, auf dem die bisher dezentralen Förderschulen des Altkreises Delitzsch konzentriert werden könnten. Zudem sieht der Schulträger, der Landkreis Nordsachsen, die Errichtung einer Sporthalle vor.

In der Richard-Wagner-Straße befinden sich unweit des genannten Grundstücks die Außenstelle des Landratsamtes Nordsachsen, das Jobcenter sowie die Werkstätten und Wohngruppen des Sozial- und Beschäftigungsbetriebes Delitzsch.

Erbbaupachtvertrag für Feuerwehrgerätehaus

Dem Abschluss eines Erbbaupachtvertrages für ein rund 3.000 Quadratmeter großes Grundstück zwischen Schenkenberg und Rödgen mit der evangelischen Kirchgemeinde Schenkenberg hat der Delitzscher Stadtrat zugestimmt. Auf dem Grundstück soll bald ein neues Feuerwehrgerätehaus für die Ortsfeuerwehr Schenkenberg errichtet werden. Das derzeitige Gebäude der Ortsfeuerwehr stammt aus dem 18. Jahrhundert und entspricht den Anforderungen an ein modernes Gerätehaus nicht mehr.

Der Erbbauzins für das neue Grundstück beläuft sich pro Jahr auf 3.240 Euro.

Neue Sportstättenkonzeption beschlossen

Die Sportstättenkonzeption der Stadt Delitzsch ist in ihrer neuen Fassung am 25. Juni 2020 beschlossen worden.

Die Neufassung war wegen der sich entgegengesetzt zu den prognostizierten Daten entwickelnden Bevölkerungszahlen, neuen Anforderungen für den Schulsport und Änderungen bei den in Delitzsch und den Ortsteilen vorhandenen Sportstätten notwendig geworden.

Eine solche Konzeption ist als Richtschnur für die Aufrechterhaltung der erforderlichen Infrastruktur für den Schul-, Vereins- und Freizeitsport notwendig.

Als Teil des sogenannten Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (INSEK) ist die Konzeption nicht zuletzt auch Grundlage für die Beantragung von Fördermitteln.

Ortswehrleiter für Selben/Zschepen berufen

Die Stadträtinnen und Stadträte haben einstimmig für die Berufung des Oberbrandmeisters Kay-Holger Aulinger zum Ortswehrleiter der Ortswehr Selben/Zschepen und des Oberbrandmeisters Rene Frankenstein zu Aulingers Stellvertreter votiert.

Die Ortswehr Selben/Zschepen der Freiwilligen Feuerwehr Delitzsch zählt mit mehr als 40 Kameraden zu den stärksten Ortswehren der Loberstadt. Im Jahr 2015 erfolgte mit der Wahl einer neuen, gemeinsamen Wehrleitung die Bildung dieser Ortswehr Selben/Zschepen aus den Wehren der zwei benachbarten Dörfer. Im selben Jahr haben die Kameraden das neue Feuerwehrhaus bezogen.

Einladung zum Technischen Ausschuss

Am 7. Juli 2020 findet um 17 Uhr die nächste öffentliche Sitzung des Technischen Ausschusses im Rathaussaal der Stadt Delitzsch statt.

Auf der Tagesordnung steht eine Beschlussvorlage über die erstmalige Auftragsvergabe für einen IT-Rahmenvertrag. Dieser soll für einen Zeitraum von fünf Jahren gelten und für einen Höchstbetrag von 1,5 Millionen Euro die Betreuung der IT in der Verwaltung sicherstellen.

Tagesordnung

Öffentlicher Teil

I. Eröffnung der Sitzung und Feststellen der Beschlussfähigkeit durch den Vorsitzenden

II. Beratung und Beschlussfassung

1. Abschluss eines Rahmenvertrages für IT-Technik über eine Laufzeit von fünf Jahren (2020-2025) 64-20

III. Verschiedenes

Shuttleverkehr ins Naturbad in Bad Düben

Da das Elberitzbad in Delitzsch in dieser Saison aufgrund des schlechten baulichen Zustandes nicht öffnen kann, bietet die Stadt Delitzsch einen Shuttleverkehr zum Naturbad in Bad Düben an.

Der Bus verkehrt von Delitzsch/Unterer Bahnhof nach Bad Düben/Naturbad und zurück:

  • Montag bis Donnerstag: 11:30 hin und 17:00 zurück
  • Freitag bis Sonntag: 11:30/13:00 hin und 17:00/19:00 zurück

Die Busfahrt ist kostenfrei, der Badeintritt ist von jedem selbst zu zahlen. Die Busfahrt erfolgt auf eigene Gefahr und es gibt keinen Beförderungsanspruch.

Nachrichten aus dem Tiergarten

Ara-Intelligenz-Test geht in letzte Runde

Die Ara-Testreihe zum Umgang mit Futter-Spielzeug geht am Freitag, dem 3. Juli 2020, im Delitzscher Tiergarten in die letzte Runde.

Vanessa Huber, derzeit im Freiwilligen Ökologischen Jahr in der Freizeiteinrichtung, stellte in den vergangenen drei Wochen verschiedene Spielzeuge her, in die typisches Arafutter integriert wurde. Nachdem diese Spielzeuge in der Voliere angebracht waren, wurde das Verhalten von Jungvögeln und Alttiere über mehrere Stunden gefilmt und anschließend ausgewertet.

Am 3. Juli wird nun erneut gegen 12:30 Uhr das letzte Futterspielzeug in der Voliere aufgehängt. Der Test ist öffentlich. Vor der Voliere sind Bänke aufgestellt, so dass man die Vögel in Ruhe beobachten kann. Ein bisschen Geduld ist wahrscheinlich mitzubringen – vor allem die Jungtiere haben bisher anfangs sehr zögerlich auf die Spielzeuge reagiert.

Die Auswertung des Projektes erfolgt noch im Juli.

Kaninchen abzugeben

Der Kaninchen-Nachwuchs im Delitzscher Tiergarten frisst sich munter durch das Freigehege, das sich die kleinen Nager mit den Meerschweinchen teilen.

Da nicht alle Kaninchen im Tiergarten verbleiben können, gibt die Einrichtung Tiere ab. Wer Interesse hat, melde sich bei der Leiterin Dr. Wiegand, Telefon 034202 56419.

Lachender Hans nun flügge

Der jüngste Spross der Lachenden Hänse im Delitzscher Tiergarten ist aus der elterlichen Nisthöhle ausgezogen.

Die australische Eisvogelart ist etwas ganz Besonderes. Mit ihrem typischen, an ein meckerndes Lachen erinnernden Ruf begrüßen sie nahe des Eingangs die BesucherInnen meist sehr laut. Weil der Nachwuchs der Jägerlieste (so heißt die Art eigentlich) nach dem Schlüpfen immer recht lange im Nistkasten bleibt, kann man ihn beim Verlassen hinsichtlich der Größe kaum von den Elternvögeln unterscheiden.

Springbrunnen „Genesung“ wieder funktionstüchtig

Der Springbrunnen „Genesung“ im Stadtpark sprudelt endlich. 2020 konnte das pittoreske Wasserspiel noch nicht in Betrieb gehen, weil nach der Inbetriebnahme des Brunnens nach dem Winter ein Schaden festgestellt wurde. Aufgrund Corona musste die mit der Unterhaltung beauftragte Stadtwerke Delitzsch GmbH lange auf die für die Reparatur erforderlichen Ersatzteile warten.

Verkehrsraumeinschränkungen

Straße: Dübener Straße, B 183 a, Trogbauwerk
Ursache: Instandsetzung Stützwand
Maßnahme: halbseitige Sperrung mit Ampelregelung
Zeitraum: bis 30.7.2020

Straße: Sachsenstraße zwischen B 184 und B 183 a (Bitterfelder Straße)
Ursache: Auswechslung Trinkwasserleitung im Auftrag der DERAWA
Maßnahme: Vollsperrungen in mehreren Bauabschnitten
Zeitraum: bis 3.7.2020
Hinweis: 3. BA von B 183 a/Bitterfelder Straße bis Stauffenbergstraße 4. BA von Stauffenbergstraße bis Straße der Jugend

Straße: Richard-Wagner-Straße
Ursache: Erneuerung Durchlass Gertitzer Graben, Höhe Am grünen Hain
Maßnahme: Vollsperrungen
Zeitraum: bis 31.7.2020

Straße: Blumenstraße
Ursache: Neubau Einfamilienhaus
Maßnahme: Vollsperrung Höhe Nr. 10
Zeitraum: bis 31.12.2021

Straße: Eilenburger Straße zw. Poststraße und Töpfergasse
Ursache: Barrierefreier Ausbau Bushaltestelle
Maßnahme: Vollsperrungen Fahrbahn 29.6. bis 11.7.2020, Vollsperrung südl. Gehweg 29.6. bis 31.7.2020
Hinweis: Aufhebung der Einbahnstraßenregelung aus Richtung Töpfergasse während der Vollsperrung der Fahrbahn. Die Poststraße (zw. Eilenburger Straße und August-Fritzsche-Straße) kann nur aus Richtung Eilenburger Straße befahren werden.

Straße: Bismarckstraße
Ursache: Kranstellung
Maßnahme: halbseitige Sperrung mit Ampelreglung, Höhe Poststraße
Zeitraum: 14. bis 17.7.2020

Straße: Badergasse
Ursache: Bauliche Sanierung eines Wohnhauses
Maßnahme: Vollsperrung (Bereich Nr. 21-27)
Zeitraum: bis 31.3.2021
Hinweis: Aufhebung der Einbahnstraßenregelung aus Richtung Hallesche Str. kommend. Haltverbote in der gesamten Badergasse. Baustelleinrichtung im Bereich vor der Halleschen Straße 27/Badergasse

Machtgefälle im Kopf. Die neue „Leipziger Zeitung“ Nr. 80 ist da: Was zählt …

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Veränderter Lehrbetrieb durch Corona ist auch für viele Student/-innen der Uni Leipzig eine extreme Belastung
Was die Student/-innen der Uni Leipzg als belastend empfinden. Grafik: StuRA der Uni Leipzig

Grafik: StuRA der Uni Leipzig

Für alle LeserCorona zwingt in allen Bereichen zum Umdenken, auch an den sächsischen Hochschulen. Denn auch die waren nicht wirklich darauf vorbereitet, dass ein Coronavirus den klassischen Hochschulbetrieb mit Massenvorlesungen, Seminaren und anderen Präsenzveranstaltungen völlig aushebeln würde. Früher, als es nicht einmal das Internet gab, hätte so eine Pandemie den Hochschulbetrieb völlig zum Erliegen gebracht. Aber auch heute ruckelt und rumpelt es noch, wie der StuRa der Uni Leipzig feststellt.