Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Aktuelle Mitteilungen aus Delitzsch

Unterschiedliche Wasserstände im Wallgraben: Das künstlich durch den Fluss Lober gespeiste Gewässer „Wallgraben“ umgibt die Delitzscher Altstadt auf einer Länge von rund einem Kilometer. In vier Bauabschnitten wird das Gewässer seit 2019 grundlegend saniert. Derzeit präsentieren sich die vier Abschnitte mit teils unterschiedlichen Wasserständen.

Im ersten Bauabschnitt, der bereits im Herbst 2019 geflutet wurde, muss der Wasserstand nochmals kurzzeitig gesenkt werden. Hier sind im Uferbereich sogenannte Steinwalzen aufgebracht worden, die das Erodieren der Erde im Uferbereich durch Wellenschlag verhindern. Kurzfristig erfolgt dann der Einbau sogenannter Vegetationsmatten, die zusätzlich dem Ausspülen der Erde in Höhe des Wasserspiegels entgegenwirken sollen.

Im zweiten, bis zur Holzstraße reichenden Bauabschnitt ist die Flutung Ende Juni 2020 erfolgt. Wie im ersten Bauabschnitt werden hier Steinwalzen und Vegetationsmatten eingebracht, um die Erosion durch den Wellenschlag zu vermindern.

Eine erste Beräumung von Sedimenten konnte im dritten Bauabschnitt erfolgen. Hierfür war das Wasser in diesem Bereich zwischen Holzstraße und Breite Straße komplett abgesenkt worden. Mittlerweile wird jedoch wieder Wasser zugeführt.

Genau wie der dritte harrt auch der vierte Bauabschnitt jedoch noch seiner grundhaften Sanierung. Dafür fehlen der Stadt Delitzsch einfach die entsprechenden Gelder. Auch Fördermittel stehen für die aufwändigen Arbeiten bis jetzt nicht in Aussicht.

Trotzdem sind im letzten Bauabschnitt, dem Bereich bis zur Pfortenstraße, schon Veränderungen erkennbar. Der Wasserspiegel ist um circa 60 cm gesunken. Aktuell wird kein Wasser eingespeist, weil die Stadtverwaltung beobachten will, in welcher Höhe das Grundwasser ansteht. Kurzfristig werden die hier befindlichen Fische abgefischt und in die ersten beiden Bauabschnitte umgesetzt.

Stellenausschreibung für Finanzsachbearbeiter/in

Die Große Kreisstadt Delitzsch hat zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine unbefristete Teilzeitstelle im Schul-, Sozial- und Kulturamt als Sachbearbeiter Finanzen und Fördermittel (w/m/d) zu besetzen.

Zu den wesentlichen Aufgaben gehören u. a. die Planung der Haushaltsmittel für den Amtsbereich einschließlich der Sachgebiete, Kitas und Schulen sowie für die nachgeordneten Einrichtungen, die Überwachung der Einnahmen und Ausgaben und die Beantragung, Durchführungskontrolle und Abrechnung von Fördermitteln, Zuwendungen und Zuschüssen.

Die vollständige Stellenausschreibung mit allen Anforderungen und Aufgaben ist unter www.delitzsch.de/sb_soziales zu finden. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 20. Juli 2020.

Bergfest für die „delitziösen“ Abendmärkte am 23. Juli

Am Donnerstag, dem 23. Juli 2020, lädt die Stadt Delitzsch zum dritten Abendmarkt der Saison. Von 16 bis 21 Uhr bieten ca. 60 Direktvermarkter, Spezialitätenhändler und Kunsthandwerker ihre kulinarischen und handgefertigten Schmankerl auf dem Marktplatz der Loberstadt an.

Zum Vor-Ort-Schlemmen und Genießen gibt es Gin-Bowle, Wein, Cocktails, Goitzsche-Burger, Hotdogs, Pizza und noch viele andere Leckereien. Das umfangreiche Sortiment bietet alles für einen umfassenden Wochen(end)-Einkauf. Angeboten werden u. a. zahlreiche Wurst- und Käsespezialitäten, Obst, Gemüse, Fisch, Konfitüren, Honig, Oliven, Gewürze, Lakritz, Fudge und Holzofenbrot direkt aus dem Backofen.

Seit 2019 veranstaltet die Stadt Delitzsch von Mai bis September fünf „delitziöse“ Abendmärkte im Jahr. Der abendliche Bauernmarkt gibt Pendlern und Berufstätigen die Möglichkeit, frische Lebensmittel und regionale Produkte zu erhalten.
www.delitzsch.de/abendmarkt

Illegale Müllablagerungen werden verfolgt

Schaden an Natur und Umwelt

Wer illegal Müll entsorgt, kann sicher sein, dass sein Tun in mehrfacher Hinsicht Folgen haben wird. Nicht selten gehen von dem Müll Schadstoffbelastungen für die Umwelt aus.

Die Stadtverwaltung Delitzsch hat aktuell in einem Ortsteil Bauschuttablagerungen und alte Möbel entdeckt. Beim Abladen des Bauschutts konnte ein Zeuge den Verursacher beobachten und das Kfz-kennzeichen notieren. Die Weitermeldung an die zuständige Abfallbehörde, den Landkreis Nordsachsen, ist natürlich umgehend erfolgt.

Die Untere Abfallbehörde im Landratsamt Nordsachsen (LRA) ist für den Vollzug abfall- und bodenschutzrechtlicher Vorschriften zuständig.

Liegen konkrete Hinweise auf den/die Verursacher/in vor, eröffnet das LRA das Verwaltungsverfahren. Der/die Verdächtige kann sich bis zu einer festgelegten Frist zum Sachverhalt äußern und im Zeitraum die Abfälle ordnungsgemäß beseitigen. Sollte er das nicht tun, wird gegen ihn ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Es droht bis 100.000 Euro Bußgeld für die vorsätzliche oder fahrlässige Ablagerung von Abfällen.

Ist der mögliche Verursacher nicht zu ermitteln oder besteht ein dringendes öffentliches Interesse an der Beräumung, beauftragt die Umweltinspektion ein Entsorgungsunternehmen des Landkreises mit der Beräumung und Entsorgung der abgelagerten Abfälle. Die Kosten für die Nachberäumung und die Beseitigung zahlt der Landkreis, am Ende also der Abfallgebührenzahler.

Picknick im Delitzscher Barockgarten am 19. Juli

Im Barock war es in den Adelskreisen sehr populär, Mahlzeiten im Freien einzunehmen. Besonders während der Jagd waren Picknicks an einer reichgedeckten Tafel äußerst beliebt.

Traditionell lädt das Museum Barockschloss Delitzsch einmal im Sommer zum gemeinschaftlichen Picknick in den herzoglichen Barockgarten am Delitzscher Schloss ein. Am 19. Juli 2020 können Genussmenschen ab 14 Uhr im ornamentalen Grün mit Picknickkorb und Decke ausgestattet die selbst mitgebrachten Speisen verzehren und gleichzeitig dem Violinspiel der Schüler der Kreismusikschule „Heinrich Schütz“ Nordsachsen lauschen.

Ab 14:30 Uhr verrät dann der Haus- und Hofmeister Otto Erdmann von Dieskau aka Jürgen Geisler bei einem Rundgang durch den Barockgarten noch so manch gut gehütetes Geheimnis.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet nur bei günstiger Witterung statt. Informationen erhalten Sie unter 034202 67-237 oder –208.
Weitere Sommerveranstaltungen auf www.schloesserland-sachsen.de

HÖRmobil am 30. Juli auf dem Marktplatz

Am 30. Juli 2020 kommt das „HÖRmobil“ des Landesverbandes der Schwerhörigen und Ertaubten Sachsen e. V. ab 8:30 Uhr zur mobilen Beratung auf den Marktplatz nach Delitzsch.

Ratsuchende und Interessierte mit Fragen zu den Themen Hören und Schwerhörigkeit können sich kostenfrei Hilfe und Informationen holen.

Bundeswehr warnt vor Gefahren

(PM der Bundeswehr)

Auf Gefahren beim unberechtigten Betreten des Standortübungsplatzes Delitzsch macht der Standortälteste, Herr Oberst Axel Hermeling, aufmerksam. Der Standortübungsplatz Delitzsch ist militärischer Sicherheitsbereich und als solcher durch Schilder gekennzeichnet. Danach ist das Betreten und Befahren mit Kraftfahrzeugen, Motorrädern und Fahrrädern durch Unbefugte durchgehend (auch an Wochenenden) verboten, ebenso wie das Berühren und Aneignen von Gerät und Munition oder Munitionsteilen.

Besonders Kinder sind hierbei erheblichen Gefahren ausgesetzt. Die Information in den Schulen durch das Lehrpersonal wird angeregt und dringend empfohlen.

Beim Schießen der Truppe sind die Absperrschranken, aufgezogene rote Warnflaggen und Schilder zu beachten sowie Anweisungen von Absperrposten strikt zu befolgen. Auch bei nicht aufgezogener roter Warnflagge werden Manövermunition, Schall-, Rauch- und Darstellungsmunition verwendet. Das Verbot zum Betreten des Übungsplatzes ist durch die Beschilderung am Platzrand ausreichend kenntlich gemachte. Geöffnete Schranken auf dem Übungsplatz bedeutet keine Freigabe zum Betreten des Übungsgeländes für die Öffentlichkeit.

Die Bundeswehr unternimmt große Anstrengungen, um dem Umweltschutz in allen Belangen Rechnung zu tragen. Aus diesem Grund wird darauf verwiesen, dass Müll- und Schrottablagerungen auf dem Übungsplatz strengstens verboten sind. Zuwiderhandlungen werden zur Anzeige gebracht. Die Waldbrandgefahrenstufen und die daraus resultierenden Verhaltens-weisen sind der örtlichen Presse zu entnehmen.

Verkehrsraumeinschränkungen vom 17. bis 31. Juli 2020

Straße: Dübener Straße, B 183a, Trogbauwerk
Ursache: Instandsetzung Stützwand
Maßnahme: halbseitige Sperrung mit Ampelregelung
Zeitraum: bis 30.07.2020

Straße: Richard-Wagner-Straße
Ursache: Erneuerung Durchlass Gertitzer Graben,
Maßnahme: Vollsperrungen, Höhe Am grünen Hain
Zeitraum: bis 31.07.2020

Straße: Badergasse
Ursache: Bauliche Sanierung eines Wohnhauses
Maßnahme: Vollsperrung (Bereich Nr. 21-27)
Zeitraum: bis 31.03.2021
Hinweis: Aufhebung der Einbahnstraßenregelung aus Richtung Hallesche Str. kommend. Haltverbote in der gesamten Badergasse. Baustelleinrichtung im Bereich vor der Halleschen Straße 27/Badergasse

Straße: Blumenstraße
Ursache: Neubau Einfamilienhaus
Maßnahme: Vollsperrung Höhe Nr. 10
Zeitraum: bis 31.12.2021

Straße: Eilenburger Straße zw. Poststraße und Töpfergasse
Ursache: Barrierefreier Ausbau Bushaltestelle
Maßnahme: Vollsperrungen Fahrbahn 29.06.2020 – 11.07.2020, Vollsperrung südl. Gehweg 29.06.2020 – 31.07.2020
Hinweis: Aufhebung der Einbahnstraßenregelung aus Richtung Töpfergasse während der Vollsperrung der Fahrbahn. Die Poststraße (zw. Eilenburger Str. und A.-Fritzsche-Str.) kann nur aus Richtung Eilenburger Straße befahren werden. Haltverbote beachten.

Straße: Bismarckstraße
Ursache: Kranstellung
Maßnahme: halbseitige Sperrung mit Ampelreglung, Höhe Poststraße
Zeitraum: 14.07.2020 – 17.07.2020

Straße: Eisenbahnstraße
Ursache: Veranstaltung
Maßnahme: halbseitige Sperrung zwischen Grünstraße und Eilenburger Straße
Zeitraum: 17.07.2020 16:00 – 19.07.2020 23:00
Hinweis: Der Verkehr wird an der Einschränkung vorbeigeleitet

Straße: Markt/Breite Straße
Ursache: Abendmarkt
Maßnahme: Vollsperrung zwischen Breite Straße und Markt
Zeitraum: 23.07.2020 13:00 – 21:00
Hinweis: Haltverbote beachten

Machtgefälle im Kopf. Die neue „Leipziger Zeitung“ Nr. 80 ist da: Was zählt …

MelderDelitzsch
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder --> IHK-Wahl 2021: Bis 31. Oktober 2020 für die Vollversammlung kandidieren
„Betroffene beraten Betroffene und deren Angehörige“ zum Thema Depression
Stadtreinigung Leipzig ruft am 17. Oktober zum Abfall sammeln am Heuweg auf
Kundgebung : „Solidarität mit Lesbos“ und „Mehr Unterstützung der Kultur in Corona-Zeiten“
Festival „Rap Against Hate!“ mit Amewu und Lena Stoehrfaktor
So geht sächsisch: Einheitsfest mit Druckluftorchester und Breakdance
Die Filme in DOK Leipzigs Wettbewerben um den Publikumspreis
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Donnerstag, der 1. Oktober 2020: Pandemie-Leugner/-innen erfinden tote Kinder
Kinder gehören zu den beliebtesten Opfern der Pandemie-Leugner/-innen. Foto: Pixabay, Pexels

Foto: Pixabay, Pexels

Für alle Leser/-innenKann nicht wenigstens einmal jemand an die Kinder denken, fragte einst eine Figur der „Simpsons“. Nun ja – Pandemieleugner/-innen denken ständig an die Kinder und daran, wie sie diese für ihre Zwecke missbrauchen können. Mittlerweile erfinden sie sogar Todesfälle, die auch in Leipzig aufgegriffen werden. Außerdem: Neues vom sogenannten Fahrradgate. Die L-IZ fasst zusammen, was am Donnerstag, den 1. Oktober 2020, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.
Festival „Rap Against Hate!“ mit Amewu und Lena Stoehrfaktor
Plakat: Ariowitsch-Haus e. V.

Plakat: Ariowitsch-Haus e. V.

Am Samstag, den 10.10.2020 ab 18 Uhr feiert das Ariowitsch-Haus im GeyserHaus Leipzig das erste Projektjahr des interkulturellen Kunstprojektes „Rap Against Hate!“ mit einem kostenfreien Festival und den KünstlerInnen Amewu, Lena Stoehrfaktor, Der Reimteufel & Suncalina und DJ-Phantom.
Abschiebungen aus Sachsen verstoßen gegen Koalitionsvertrag
Vom Flughafen Halle Leipzig wurden seit Anfang Juni 108 Menschen abgeschoben. Foto: Dirk Schaefer/Wikimedia

Foto: Dirk Schaefer/Wikimedia

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 83, seit 25. September im HandelSeit Anfang des Jahres hat das sächsische Innenministerium (SMI) bei mehreren Abschiebungen aus Sachsen gegen Abmachungen im Koalitionsvertrag verstoßen. Laut Sächsischem Flüchtlingsrat (SFR) wurden mehrfach Familien getrennt, Personen direkt von ihrem Arbeitsplatz abgeholt und Menschen mit Behinderung abgeschoben. Außerdem sei bei einer versuchten Abschiebung eines Minderjährigen das Kindeswohl missachtet worden, so der SFR.
Leipziger Forschung: Selbst beim Denken und Fühlen folgen wir der Logik der Evolution
Das menschliche Gehirn ist entlang zweier Achsen organisiert. Dieses Prinzip scheint sich durch die Hirnorganisation aller Primaten zu ziehen. Grafik: Valk/ MPI CBS

Grafik: Valk/ MPI CBS

Für alle LeserUnser Gehirn ist ein wundersames Ding, Ergebnis von Millionen Jahren Evolution und trotzdem (oder gerade deshalb) in der Lage, enorme Gedächtnis- und Erkenntnisleistungen zu vollbringen. Leipziger Kognitionsforscher versuchen seit Jahren, die dazu nötigen Strukturen im Gehirn zu lokalisieren. Manchmal sprechen sie gar von einer „mentalen Landkarte“. Jetzt haben sie zwei Achsen definiert, auf denen die Genese unseres Gehirns vonstatten ging.
Corona-Verluste: Auch der ZVNL appelliert an die Staatsregierung, nicht nur 70 Prozent der Verluste zu ersetzen
S-Bahn-Station Leipzig-Markt. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserWas sich die Mitglieder des sächsischen Regierungskabinetts gedacht haben, als sie beschlossen, (erst einmal) nur 70 Prozent der durch die Corona-Einschränkungen verursachten Schäden im ÖPNV auszugleichen, ist auch zwei Wochen nach dem Kabinettsbeschluss nicht klar. Mit den betroffenen Verkehrsunternehmen und Kommunen jedenfalls scheint man nicht gesprochen zu haben. Nun kritisieren auch die im ZVNL versammelten Kommunen diesen seltsamen Kürzungsvorgang.
Gerichtsprozess in Bozen macht Pestizideinsatz in Apfelplantagen jetzt erst recht zum Medienthema
Alexander Schiebel und Karl Bär. Foto: Jörg Farys, Umweltinstitut München

Foto: Jörg Farys, Umweltinstitut München

Für alle LeserIn Zeiten von Insektensterben und zunehmenden Allergien war das wohl kein kluger Schachzug. Wer wird Äpfel aus Südtirol nicht misstrauisch anschauen, wenn der Prozess gegen den Autor von „Das Wunder von Mals“ erst richtig losgeht und Zeitungen aus aller Welt darüber berichten, wie der Südtiroler Landesrat für Landwirtschaft, Arnold Schuler, versucht, den Pestizideinsatz in den Tiroler Apfelplantagen per Gerichtsbeschluss unsichtbar zu machen? Mehr Aufmerksamkeit für diesen massiven Chemieeinsatz kann er gar nicht erzeugen. Und dabei schien er sogar einen Moment lang vernünftig zu werden.
Der Herbstauftakt bringt eine erste leichte Entspannung für den Leipziger Arbeitsmarkt
Entwicklung der Arbeitslosigkeit August zu September 2020. Grafik: Arbeitsagentur Leipzig

Grafik: Arbeitsagentur Leipzig

Für alle LeserInsgesamt waren Ende September in der Stadt Leipzig 26.111 Menschen bei der Arbeitsagentur und dem Jobcenter arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosigkeit sank also gegenüber August wieder um 613 Menschen. Im Vergleich zum September 2019 lag die Arbeitslosigkeit freilich noch immer um 6.541 Personen oder 33,4 Prozent höher. So viele Arbeitslose hatte Leipzig zuletzt im Jahr 2015.
Fräulein Schneider und das Weihnachtsturnier: Warum wir mehr ehrliche Alte brauchen und weniger Festtagsgedudel
Rainer Moritz: Fräulein Schneider und das Weihnachtsturnier. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserMit ruhiger Hand baut die in der Evangelischen Verlagsanstalt beheimatete Edition Chrismon eine kleine Reihe Weihnachtsgeschichten auf. Nur dass dort nicht die alten und bekannten Weihnachtserzählungen von Charles Dickens oder Ludwig Thoma erscheinen, sondern Texte heutiger Autorinnen und Autoren, die keine Scheu davor haben, auch die modernen Probleme mit diesem oft in Ritualen und Kaufrausch erstarrten Fest zu beschreiben.
Die Verfilmung des Bestsellers „Nikolaikirche“ am 1. Oktober im Museum in der „Runden Ecke“
Die „Runde Ecke“. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Die Gedenkstätte Museum in der „Runden Ecke“ zeigt am 1. Oktober 2020, 19.00 Uhr im ehemaligen Stasi-Kinosaal die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Erich Loest „Nikolaikirche“. „Nikolaikirche“ ist die Verfilmung des Bestsellers von Erich Loest.
These #23: Jugendarbeit droht ein Bedeutungsverlust, da sie zunehmend als on/off-Dienstleister verstanden wird
Kalender-These #23 – Oktober 2020. Foto: MJA Leipzig e.V.

Foto: MJA Leipzig e.V.

Für alle LeserEine bedarfsgerechte Jugendarbeit kann nicht beliebig eingesetzt werden. Sie ist ganzheitlich, präventiv und kontinuierlich wirksam. Jugendarbeit ist Zukunftsarbeit! Soziale Arbeit als Dienstleistung zu beschreiben, ist Teil einer breiten fachlichen Diskussion über Begriffe wie Qualität, Wirksamkeit oder Outputorientierung, kurz der Ökonomisierung einer am Menschen und dessen Entwicklung orientierten Arbeit.
Mittwoch, der 30. September 2020: Kontroverse um jüdischen Feiertag in Halle
Foto: Pixabay, Mauistik

Foto: Pixabay, Mauistik

Für alle Leser/-innenIm vergangenen Jahr suchte sich ein Antisemit den Jom-Kippur-Feiertag aus, um auf die Synagoge in Halle ein Attentat zu verüben. In diesem Jahr besuchte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff das Gebet in Halle – und sorgte mit seinem Verhalten für Ärger bei einer Überlebenden des Attentats. Außerdem: Der sächsische Landtag hat heute über Connewitz diskutiert. Die L-IZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 30. September 2020, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.
Klänge der Hoffnung gegen das Sterben im Mittelmeer
Ensemble Klänge der Hoffnung. Foto: Roland Quester

Foto: Roland Quester

Mit einem Benefizkonzert in der Leipziger Nikolaikirche will die Stiftung Friedliche Revolution die Rettung von in Seenot geratenen Flüchtlingen im Mittelmeer unterstützen. Das Konzert ist für Sonntag, 4. Oktober, um 17.00 Uhr vorgesehen. Es steht unter dem Motto „Klänge der Hoffnung – gegen das Sterben im Mittelmeer“. Musikalisch gestaltet wird der Abend vom Ensemble „Klänge der Hoffnung“, das im Rahmen des gleichnamigen Stiftungsprojektes Musiker aus dem Iran, Polen, Syrien, Italien und Deutschland vereint.
Lindenow Festival 2020
Grafik: Lindenow e.V.

Grafik: Lindenow e.V.

Vom 2. bis zum 4. Oktober 2020 und unter Berücksichtigung besonderer Hygieneauflagen wird zum 16. Mal das LindeNOW Festival im Leipziger Westen stattfinden. Wie in den letzten Jahren lassen sich an dem Wochenende gegenwärtige künstlerische Positionen in temporären wie ständigen Kunsträumen sowie in Interventionen im öffentlichen Raum entdecken.
Leipziger Forschung zu Corona: Neandertaler-Genvariante erhöht das Risiko für schweren Verlauf von Covid-19
Forscherin im Reinraum des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie. Foto: MPI für evolutionäre Anthropologie

Foto: MPI für evolutionäre Anthropologie

Für alle LeserCovid-19 ist eigentlich eine sehr neue Mutation, mit der unsere Vorfahren nie in Berührung kamen. Aber das Virus trifft auf ein von Millionen Jahren geprägtes Immunsystem. Und auf einmal spielt sogar der Neandertaler in der Pandemie eine Rolle, wie die Forscher des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie jetzt melden. Denn wer eine bestimmte Neandertaler-Genvariante vererbt bekommen hat, dessen Risiko, an Covid-19 schwer zu erkranken, ist deutlich höher.
Basketball-Court am Connewitzer Kreuz: Ein in Connewitz akzeptierter Verein könnte künftig die Gestaltung der Graffiti-Fläche übernehmen
So oder so ähnlich sah es bis heute am Connewitzer Kreuz aus. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserFür das mittlerweile berühmteste Leipziger Grafitto könnte es demnächst vielleicht so etwas wie ein ruhigeres Verhältnis mit den Nachbarn geben. Seit einigen Jahren beschäftigt ein kleines Hase-und-Igel-Rennen zwischen Polizei und nächtlichen Sprayern die Öffentlichkeit. Kaum hat die Stadt die Lärmschutzwand am Basketball-Court am Connewitzer Kreuz weiß getüncht, taucht über Nacht ein neues Grafitto auf, das die Polizei beleidigt. Mit einem Antrag mehrerer Stadträt/-innen im Stadtrat könnte sich das ändern.