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Bewerbung mit Bürgerbahnhof Plagwitz um Preis der EU Kommission

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    Gemeinsam mit der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz bewirbt sich die Stadt derzeit um den so genannten Regiostars Award. Die Auszeichnung der Europäischen Kommission kürt die innovativsten regionalen Projekte Europas. Insgesamt 206 Beiträge sind hierfür in diesem Jahr eingegangen, Bürger können online ihr Lieblingsprojekt auswählen.

    Dr. Frank Amey, Leiter des Amtes für Wohnungsbau und Stadterneuerung sagt: „Die Entwicklung des Bürgerbahnhofs – eine Koproduktion mit Anwohnern und Initiativen auf Augenhöhe – ist aus meiner Sicht ein Vorbild für Stadtentwicklung. Ich hoffe, dass dieses Projekt in Europa Schule macht und auch beim Voting viele Unterstützer findet.“

    Die Abstimmung läuft auf der Plattform https://regiostarsawards.eu. Der Bürgerbahnhof Plagwitz fällt hier in die Kategorie „Urban development“ (Urbane Entwicklung). Am 9. Juli wählt eine Fachjury pro Kategorie bis zu fünf Finalisten aus. Die nach diesem Datum für die Finalisten eingehenden Stimmen fließen zudem in die Wertung für den Publikumspreis ein.

    Auf dem Gelände des ehemals größten Industrieverladebahnhofs Europas in Plagwitz ist in den vergangenen Jahren ein öffentlicher Grünzug entstanden. Viele tausend Menschen nutzen jährlich das Areal, etwa den Bauspielplatz, einen Obstgarten, Graffiti-Flächen oder das Café. Grundlage für die Nutzungsideen und ihre Umsetzung war die Beteiligung von Bürgern und Initiativen vor Ort sowie die intensive Zusammenarbeit mit der Initiative Bürgerbahnhof Plagwitz.

    Machtgefälle im Kopf. Die neue „Leipziger Zeitung“ Nr. 80 ist da: Was zählt …

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