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Landwirte können ökologische Vorrangflächen für Futter nutzen

Mit einer landesweiten Ausnahmeregelung gibt Sachsen ab heute (1.7.) ökologische Vorrangflächen für die Futternutzung frei. Die anhaltende Trockenheit und fehlende Wasserreserven im Boden haben dazu geführt, dass beim ersten Futterschnitt in Sachsen vielfach lediglich vierzig bis sechzig Prozent des normalen Ertrages erreicht wurden. Damit ist die reguläre Futterversorgung der Tierbestände gefährdet.

Landwirtschaftsminister Wolfram Günther: „Wir geben die Brachflächen zur Beweidung und Mahd frei, damit die Betriebe ihre Tiere füttern können. Das ist mittlerweile auch eine existenzielle Frage. Die Trockenheit hat dazu geführt, dass Wiesen und Weiden nur etwa die Hälfte an Ertrag bringen. Außerdem sind die Futterreserven wegen der Trockenheit in den Jahren 2018 und 2019 weitgehend aufgebraucht.

Wir haben es auch an dieser Stelle ganz greifbar mit den Folgen des Klimawandels zu tun. Gleichzeitig können Landwirte nach den Erfahrungen von zwei Dürrejahren vorsorgen und zum Beispiel beim Anbau künftig einen höheren Flächenbedarf für die Futterbereitstellung berücksichtigen. Schließlich soll die Freigabe von Vorrangflächen eine Ausnahme bleiben.“

Um Direktzahlungen zu erhalten, müssen die Landwirtschaftsbetriebe unter anderem Verpflichtungen und Auflagen des sogenannten Greening einhalten, zu denen auch brachliegende ökologische Vorrangflächen gehören. Wenn die Futterversorgung durch außergewöhnliche Umstände wie ungünstige Witterung gefährdet ist, können diese Flächen ausnahmsweise beweidet oder gemäht werden. Dieser Freigabe geht eine fachliche Prüfung voraus. Dabei schätzt das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie Niederschlagsverlauf und Futteraufwuchs ein.

Die Nutzung der ökologischen Vorrangflächen muss nicht beantragt oder genehmigt werden. Lediglich für den verbleibenden Zeitraum der Anbaudiversifizierung (1.7. bis 15.7.2020) müssen Betriebe die bis zum 15.7. genutzten Flächen anzeigen. Das entsprechende Formblatt ist eingestellt unter: https://www.landwirtschaft.sachsen.de/ergaenzende-formulare-37678.html

Ab dem 16. 7. ist die Anzeige nicht mehr erforderlich.

Machtgefälle im Kopf. Die neue „Leipziger Zeitung“ Nr. 80 ist da: Was zählt …

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Cover: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)

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Aktuell erfreuen sich die Marienkäfer am warmen Oktober in Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

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SC DHfK Leipzig vs. Göppingen 22:25 – Ohne Tempotore kein Sieg
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Morlok (FDP): Zum Kitaplatz durch die ganze Stadt hat nun ein Ende! Kitaplatztauschbörse ist gestartet

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Die Fraktion Freibeuter im Leipziger Stadtrat begrüßt den von ihr initiierten Launch der Tauschbörse für Kitaplätze auf www.meinkitaplatz-leipzig.de, dem Elternportal für die Platzsuche in Kitas und Tagespflege der Stadt Leipzig. „An dem Elternportal für Kitaplätze kommen Eltern auf der Suche nach einem Betreuungsplatz in Leipzig nicht vorbei. Der ideale Treffpunkt für tauschwillige Eltern.“
„Ich hatte einst ein schönes Vaterland“ – Jüdisches Leben in Gohlis und der äußeren Nordvorstadt
Michaeliskirche. Foto: Ernst-Ulrich Kneitschel

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Noch bis zum 29. Oktober ist die Ausstellung „Ich hatte einst ein schönes Vaterland“ – Jüdisches Leben in Gohlis und der äußeren Nordvorstadt – in der Michaeliskirche am Nordplatz täglich von 15 bis 18 Uhr zu sehen.
Von Panik zur Ruhe: Wird ein Vertrauensverlust zum Problem in der zweiten Infektionswelle?
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Für alle LeserDie Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung im August 2020 in Berlin können als Alarmsignal für die zweite Infektionswelle gesehen werden. Als die Protestierenden dicht gedrängt ohne Rücksicht auf die Virusverbreitung an den Reichstag klopften, kündigten sie jedoch nicht nur einen Anstieg von Corona-Erkrankungen, sondern auch Frustration und Misstrauen an.
Leipzig als Wirtschaftsmotor, Gutverdienerstadt und Schuldenhauptstadt in Sachsen
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Bürgerinitiative möchte Flughafenausbau verschieben lassen und 2021 wird eine neue Abstellfläche für bis zu vier Flugzeuge gebaut
Das Vorfeld 2 des Flughafens Leipzig Halle. Quelle: Google Maps / Screenshot: L-IZ

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Für alle LeserAm 17. Oktober wandte sich die Bürgerinitiative „Gegen die neue Flugroute“ mit einem „Antrag auf Terminverschiebung“ an die Staatsregierung. Das Schreiben machte sie auch öffentlich. Sie verwies dabei auch auf die Petition gegen den weiteren Ausbau des Frachtflughafens Leipzig/Halle. Die Petition wendet sich gegen die Pläne, den Frachtflughafen für rund 500 Millionen Euro auszubauen. Jetzt gibt es erst einmal eine kleinere Baumaßnahme, bestätigt der Flughafen.