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Sana hält an Zweiklassengesellschaft fest und verweigert Beschäftigten einen Tarifvertrag

Von ver.di Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
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    Nachdem sich mehr als die Hälfte der Beschäftigten in der Sana Geriatriezentrum Zwenkau GmbH gewerkschaftlich organisiert und sich fast alle Kolleg-innen an einer Mehrheitspetition für den Sana Konzerntarifvertrag ausgesprochen haben, wurde der Arbeitgeber mit Schreiben vom 09. Juni 2020 zu Tarifverhandlungen aufgefordert.

    „Mit großem Entsetzen haben wir die Absage der Geschäftsführung erhalten. Es ist für uns völlig unverständlich, wie die Arbeitgeberseite agiert,“ sagt Andreas Menzel, Gewerkschaftssekretär im Fachbereich Gesundheitswesen in Leipzig.

    „Es mag überstrapaziert klingen, aber klatschen reicht tatsächlich nicht aus“, so Menzel.

    Das Sana Geriatriezentrum ist eine Tochter der Sana Kliniken Leipziger Land. Hier wird der Konzerntarifvertrag angewendet. Das hat zur Folge, dass innerhalb eines Hauses die Belegschaft gespalten wird und zu völlig unterschiedlichen Arbeitsbedingungen den Dienst am Patienten durchführen muss.

    Die aktuellen Arbeits- und Einkommensbedingungen unterscheiden sich erheblich von anderen Einrichtungen im Sana Konzern. So erhält eine Gesundheits- und Krankenpflegerin bis zu 900 Euro weniger und muss anstatt 38,5 Wochenstunden noch wöchentlich 40 Stunden arbeiten.

    „Diese Zweiklassengesellschaft wollen wir schnellstmöglich beenden. Wenn der Arbeitgeber weiterhin an seiner Blockadehaltung festhält, dann stehen die Zeichen auf Streik,“ erklärt Bernd Becker, verantwortlicher Landesbezirksfachbereichsleiter.

    Machtgefälle im Kopf. Die neue „Leipziger Zeitung“ Nr. 80 ist da: Was zählt …

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