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Wirtschaftsministerium bereichert Sächsische Landesausstellung um den Blick in die Zukunft von Industrie und Handwerk

Sachsens wirtschaftlicher Erfolg fußt zu einem großen Teil auf der industriellen Entwicklung vergangener Jahrhunderte. Einen Blick in die Zukunft von Industrie und Handwerk im Freistaat hingegen wagt die Sonderausstellung „F.I.T. for future“.

Unter dem Titel „Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen“ öffnet am Sonnabend die 4. Sächsische Landesausstellung in Zwickau ihre Tore. Vertreter der Presse können am Freitag bereits vorab einen Blick in die Ausstellung werfen. Die Zentralausstellung im Audi-Bau in Zwickau thematisiert in einem kulturhistorischen Panorama 500 Jahre Industrie-, Arbeits- und Gewerbekultur in Sachsen.

Ergänzend dazu zeigt das Wirtschafts- und Arbeitsministerium im Souterrain des Gebäudes mit der Ausstellung „F.I.T. for future“ einen Ausschnitt aus dem zukünftigen wirtschaftlichen Potenzial Sachsens. Die Abkürzung „F.I.T“ steht dabei für Forschung, Innovation und Technologie der Zukunft.

„Die 500 Jahre Industriegeschichte waren nicht nur ein einziger Boom“, erklärt Wirtschaftsminister Martin Dulig. „Auf Fortschritte folgten Rückschläge und auch Krisenbewältigung gehört dazu. Eine umsatzstarke Industrie und innovatives Handwerk zählen zu den wesentlichen Faktoren für ein anhaltendes Wirtschaftswachstum.“

„F.I.T. for future“ zeigt auf einer Fläche von 400 Quadratmetern die innovative Leistungsfähigkeit der sächsischen Wirtschaft und vermittelt Einblicke in die Forschungs- und Entwicklungslandschaft Sachsens. Die Ausstellung führt durch fünf Räume mit den Themenfeldern „Licht. Klang, Projektion“, „Forschung und Innovation“, „Smarte Produktionsprozesse“, „Experimentierwerkstatt“ und „Berufe und Arbeitswelten von morgen“.

Ganz ohne Exponate, dafür mit viel Atmosphäre, Illuminationen, innovativen Projektionen, Interaktionsflächen und multifunktionale Präsentationstechniken, werden die Besucher in die Boom-Phase des Zeitalters von neuen und visionären Technologien mitgenommen.

„Innovationen sind das Sprungbrett Sachsens in eine erfolgversprechende Zukunft“, ergänzt der Minister. „Neue Technologien und digitale Dienste durchdringen heute alle Branchen. Die Verknüpfung von Traditionellem und Innovativem gewinnt immer mehr an Bedeutung. Diese Erfahrung möchten wir mit unserer Ausstellung vor allem jungen Menschen näherbringen.“

Hintergrund

Das Wirtschaftsministerium hat die Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen GmbH mit der Konzeption und Umsetzung der Ausstellung „F.I.T. for future“ beauftragt. Sie ist parallel zur Landesausstellung bis 31.12.2020 geöffnet und wird mit insgesamt einer Million Euro finanziert.

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