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Hausbesetzung in der Ludwigstraße: Die Verhandlungen sind geplatzt

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    Heute haben die Besetzer/-innen mit dem Amt für Wohnungsbau und Stadterneuerung gesprochen. Der Chef, Hr. Dr.-Ing. Frank Amey, hat direkten Kontakt zum/-r Eigentümer/-in und teilte mit, dass diese/-r die angesetzten Verhandlungen abgesagt hat.

    Spekulationen des Amtes gehen dahin, dass der/-die Eigentümer/-in das Haus abreißen und neu bauen wollte. Dies ist aufgrund des Bestandschutzgesetzes nicht möglich. Nun verschieben sich die Kapitalinteressen des/-der Eigentümer/-in Richtung kaufen oder mieten durch die besetzenden Personen.

    Kaya, Peressesprecher/-in von Leipzig Besetzen, erklärte dazu: „Wir sind wütend, dass keine Gespräche auf Augenhöhe möglich sind. Es fällt uns daher schwer, das bestehende Gesprächsangebot mit dem/-der Eigentümer*in über das Amt ernst zu nehmen.“ Sasha ergänzt: „Sollte der/-die Eigentümer*in sich dennoch entscheiden nach Leipzig zu kommen, weiß er*sie ja, wo wir sind und wo wir bleiben.“

    Im Gespräch ergab sich, dass die Ordnungsbehörden eine Bedrohungslage konstruieren könnten. Diese ergäbe sich aus eventuell mangelhafter Bausubstanz und daraus resultierenden gesundheitlichen Schäden.

    „Wir erkennen an, dass verschiedene Akteur/-innen in der Auseinandersetzung um städtischen Raum auch unterschiedliche Motivationen haben. Doch wenn am Ende des Tages das sogenannte Recht auf Eigentum und Profitmaximierung mehr wert ist als alles Andere, sehen wir uns einmal mehr darin bestärkt, dass es richtig ist, uns die Häuser selbst zu nehmen.“, kritisiert Kaya.

    Nach wie vor erklärt Leipzig Besetzen sich zu Gesprächen bereit und hofft auf eine Einigung ohne Gewaltausbrüche.

    Luwi71 bleibt!

    Montag, der 24. August 2020: Reden, reden, reden + Video Ludwigstraße

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