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Hausbesetzung

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Versuch Zwei: Erneute Besetzung des „Schiefen Hauses“ in Halle

Nur zwei Tage nach einer ersten Scheinbesetzung ist das „Schiefe Haus“ in Halle erneut durch Aktivistinnen und Aktivisten okkupiert worden. Diesmal verschanzten sich aber tatsächlich Personen im Gebäude, die auch dauerhaft bleiben wollten. Die Besetzung wurde in der Nacht auf Montag bekannt. Neben einigen Unterstützenden vor dem Haus war schnell auch ein größeres Aufgebot der […]

Besetzung Halle

Noch nicht aufgegeben: „Schiefes Haus“ in Halle kurzzeitig besetzt

Totgeglaubte leben bekanntlich länger: Mehrere Aktivistinnen und Aktivisten besetzten am Freitag Abend das sogenannte „Schiefe Haus“ in der halleschen Innenstadt. Das Gebäude war viele Jahre von einer Projekt-WG bewohnt worden, bevor es vergangene Woche nach mehrjährigem Rechtsstreit verlassen werden musste. Ein Fall, der die steigenden Gentrifizierungsprobleme und bekannte Entmietungspraktiken in Leipzigs Nachbarstadt illustriert. Auch über […]

Hausbesetzung in Anger-Crottendorf

Heute Nachmittag wurde der Polizei über Anwohnerhinweise und soziale Netzwerke bekannt, dass sich in einem alten Mehrfamilienhaus in der Leipziger Mierendorffstraße unbefugt Personen aufhalten sollen. An der Außenfassade des Gebäudes waren mehrere Transparente angebracht. Des Weiteren war mindestens eine Person an einem Fenster zu sehen und Gegenstände waren zum Teil auf die Straße geräumt worden. […]

Polizei auf dem Augustusplatz am Abend des 3. Januar 2022. Foto: LZ

Dienstag, der 4. Januar 2022: Sachsen verlängert Corona-Notfallverordnung, Polizei sieht sich durch „Spaziergänge“ am Limit, Streit um EU-Pläne zur Atomkraft

Neues Jahr, altes Problem: Die Pandemie geht weiter, die Omikron-Variante des Coronavirus greift in Deutschland um sich und wegen unsicherer Datenlage hat Sachsen seine Notfallverordnung um mehrere Tage verlängert – sie war ursprünglich bis 9. Januar befristet. Außerdem: Die Vielzahl sogenannter Spaziergänge von Leugnern und Verharmlosern der COVID-19-Pandemie bringt die Polizei immer mehr an die Grenze ihrer Kräfte. Währenddessen lehnt die Bundesumweltministerin Pläne der EU-Kommission ab, unter anderem Atomkraft künftig mit grünem Gütesiegel zu adeln. Die LZ fasst zusammen, was am Dienstag, dem 4. Januar 2022, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

Lichtfest 2021 in Leipzig. Foto: LZ

Das Wochenende 9./10. Oktober 2021: Scheinbesetzung und Lichtfest in Leipzig, Nazidemo in Halle blockiert und Österreichs Kanzler tritt zurück

Seit zwei Jahren findet am 9. Oktober nicht nur das alljährliche Lichtfest in Leipzig in Gedenken an die Friedliche Revolution statt, sondern auch Gedenkfeiern für die Opfer des rechtsextremen Halle-Attentats. Beide Termine fanden dieses Wochenende statt. Außerdem fand in Anger-Crottendorf eine Hausbesetzung statt, die keine war und Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz hat nach Korruptionsermittlungen gegen ihn Platz für seinen Nachfolger im Amt, den aktuellen Außenminister Schallenberg, gemacht. Die LZ fasst zusammen, was am Wochenende, dem 9./10. Oktober 2021 in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.

René Hobusch (FDP). Foto: LZ

René Hobusch (FDP): Typische Beißreflexe bei Linke und CDU in Sachen Wohnungsmarkt

Zur Debatte um Hausbesetzungen in Leipzig und die Reaktionen aus CDU und Linkspartei erklärte der FDP-Bundestagskandidat und Immobilienjurist René Hobusch heute wörtlich: „CDU und Linke wollen das Problem nicht lösen. Die Linke muss den Mangel herbeireden, um ihre Enteignungs-Fantasien begründen zu können. Die CDU braucht linke Enteignungs-Fantasien, um die immer gleiche inhaltsleere Platte abspielen zu können. Bezeichnend: Bei diesem ewigen Ritual ausgeprägter Beißreflexe bleibt die Problemlösung auf der Strecke.“

Am Ende des „Tag X+1“ dann doch noch eine Spontandemo vom Herderpark über die Karli und eine der Forderungen. Foto: LZ

Tag X+1: Nach der Haus-Besetzung in der Tiefe3 die Demo in der Nacht + Updates & Videos

So richtig wissen kann gerade niemand, was heute noch in Leipzig geschieht. Per Twitter angekündigt ist eine Demonstration namens „Tag X+1“, welche an die unfriedlichen Tage im vergangenen Jahr erinnert für 22 Uhr im Leipziger Osten. Die Leipziger Polizei jedenfalls zeigt sich alarmiert und ist vor Ort. Und dieser, an der Wurzner, Ecke Roßbacher Straße füllt sich kurz nach 22 Uhr gerade mit immer mehr Menschen.

Tiefe 3

Polizeieinsatz Tiefe Straße

Am Freitagnachmittag wurde der Polizei bekannt, dass sich in einem leerstehenden Wohnhaus in der Tiefe Straße widerrechtlich Personen aufhalten sollen. Polizeibeamte überprüften den Hinweis und stellten mehrere Plakate an der Hausfassade fest. Weiterhin wurden im Inneren des Gebäudes Personen gesehen.

23:15 Uhr - Langsam zerstreut es sich. Foto: LZ

Dieses Haus ist besetzt: In der Tiefe Straße brennt wieder Licht + Video & Update 23:50 Uhr – Gewalt danach

Es war eine Weile ruhig in Leipzig, wenn es um Hausbesetzungen geht. Nun ist wieder eine im Gange. Unbemerkt von den Behörden und eines sich offenbar wenig um seine Immobilie kümmernden Eigentümers, hängen seit einigen Tagen Transparente an der Tiefe Straße 3. Eine Solidemo ist zudem auf dem Weg zu den Besetzern im Leipziger Südosten. Offenbar handelt es sich auch um eine Solidarisierung mit den Berliner Hausbesetzern in der Rigaer Straße 94.

Beipielbild. Foto: L-IZ.de

Besetzung in Leipzig-Connewitz

Am Abend des 12.09.2020 wurde in Leipzig-Connewitz durch Aktivist/-innen das Haus in der Bornaischen Straße 68 scheinbesetzt. Dies geschah vor allem in Solidarität mit den von Repressionen betroffenen Menschen, die vom 03.09.2020 bis zum 05.09.2020 gegen Gentrifizierung, die Räumungen der Ludwigstraße 71 und Bornaischen Straße 34 demonstrierten, sowie um auf die allgemein katastrophale Wohnungslage in Leipzig aufmerksam zu machen.

Eine „Hausbesetzung“ in der Ludwigstraße. Foto: L-IZ.de

Warum die Randale-Meldungen aus Leipzig einmal mehr den Blick auf die Ursachen der Wohnungsprobleme verkleistern

KommentarNa, das ist doch was: Drei Nächte hintereinander schafft es Leipzig wieder mal in die überregionalen Nachrichten. So wie im „Spiegel“: „Ausschreitungen in Connewitz. Leipzig erlebt dritte Krawallnacht in Folge“. Ein Text, der zwar hauptsächlich aus Agenturmeldungen zusammengeschustert wurde. Aber die Botschaft ist eindeutig. Ist sie das? Oder ist sie ein Beispiel für eklatant plattes Verständnis von „Nachrichtenmachen“?

Nachlegen an der Barrikade Ludwigstraße. Foto: L-IZ.de

Ludwigstraße 71: Eine Demo nach der Besetzung + Videos

Knapp eineinhalb Wochen lang hatte das Haus Nummer 71 in der Ludwigstraße wieder ein paar Bewohner. Bewohner, nicht Mieter, ob wohl sie das wohl gern geworden wären. Am 2. September etwa 6 Uhr erfolgte die Räumung des besetzten Hauses durch die Leipziger Polizei. Mit Motorsägen, wie die kurzzeitigen Bewohner heute in einer Stellungnahme berichten, doch ohne jemanden in der Immobilie anzutreffen. Zudem wurde der mutmaßliche Besitzer des Hauses bekannt und sein Schweigen hält an, Konzepte waren mit ihm nicht zu machen.

Ob es für die Kita in Schleußig eine ähnliche Solidemo geben wird? Foto: L-IZ.de

Donnerstag, der 3. September 2020: Die Häuser denen, die drin lernen

Nach der Räumung der Ludwigstraße 71 folgte heute eine Demonstration im Leipziger Osten, die als Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei endete. Auch in Schleußig droht ein Rauswurf: einer Kita aus einem Gebäude, das einen neuen Eigentümer hat. Außerdem: Im Landtag soll offenbar ein Politiker eine Festrede halten, der kürzlich mit kruden DDR-Vergleichen auffiel. Die L-IZ fasst zusammen, was am Donnerstag, den 3. September 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.

Hausbesetzung Ludwigstr. 71. Foto: L-IZ.de

Grüne bedauern fehlgeschlagene Einigung zur Ludwigstraße 71

Am heutigen Mittwoch wurde das besetzte Haus in der Ludwigstraße geräumt. Dazu Matthias Jobke, Vorstandssprecher von Bündnis 90/Die Grünen Leipzig: „Wir bedauern sehr, dass keine Einigung zwischen Aktivist/-innen und dem Besitzer des Hauses in der Ludwigstraße zustande gekommen ist. Von einer Nutzung des Hauses im Sinne des von den Aktivist/-innen und den Anwohner/-innen erarbeiteten Konzepts mit Räumen für Veranstaltungen, Wohnformen für alle Generationen und Schulgarten hätte die ganze Straße und der Stadtteil profitieren können.“

Juliane Nagel (Linke) . Foto: LZ

Räumung der Ludwigstraße 71: Sinnlosen Leerstand verhindern!

Am Mittwochmorgen räumte die Polizei das seit vergangener Woche besetzte Haus in der Ludwigstraße im Leipziger Osten. Ein Gespräch zwischen dem Eigentümer des Gebäudes und den Besetzer/-innen war zunächst angesetzt und jedoch wieder abgesagt worden.

Foto: LZ

Polizeieinsatz in Neustadt-Neuschönefeld

Heute Morgen wurde durch die Polizei ein Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Leipzig durchgesetzt. Vorausgegangen war eine Strafanzeige wegen eines Hausfriedensbruchs. Im Einsatz eingebunden waren Kräfte der Polizeidirektion Leipzig als auch der Bereitschaftspolizei Sachsen. Einsatzbegleitend wurde in den Morgenstunden ein Sensocopter eingesetzt. Zweck der Durchsuchung war die Identitätsfeststellung der im Haus befindlichen Personen.

Räumungs- und Sicherungseinsatz an der Ludwigstraße 71 am 2. September 2020 ab etwa 6 Uhr. Foto: Privat

Ludwigstraße 71: Räumung am Morgen, eine Demo und unbeantwortete Fragen

Am Ende war es wohl eher ein Geduldsspiel zwischen Hausbesetzern und Polizei. Eine Lösung jedenfalls für die zukünftige Nutzung der seit 20 Jahren leerstehenden Immobilie konnten Hauseigentümer, Hausbesetzer und der mögliche Vermittler, die Stadt Leipzig, nicht finden. Und so rollten kurz nach 6 Uhr am 2. September 2020 die Polizeiwagen durch den Leipziger Osten. Ausgestanden ist die Sache damit jedoch nicht: es gab Verhaftungen und der Eigentümer ist nicht mehr unbekannt.

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