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Mittwoch, der 27. Mai 2020: Fast 2.000 Soloselbstständige in Leipzig haben Corona-Hilfe beantragt

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    Soloselbstständige gehören zu den Personen, die die Coronakrise besonders hart trifft. Um sie zu unterstützen, hat die Stadt Leipzig zusätzlich zu anderen Programmen ein eigenes Hilfsprogramm auf die Beine gestellt. Fast 2.000 Soloselbstständige haben bereits einen Antrag gestellt. Um die Coronakrise geht es auch morgen bei einem „Runden Tisch“ der Staatsregierung. Die L-IZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 27. Mai 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.

    Fast 2.000 Soloselbstständige in Leipzig haben bislang finanzielle Unterstützung aus dem Sonderhilfsprogramm der Stadt beantragt. Das teilte die Verwaltung heute mit. Für knapp 1.400 Anträge habe es bereits Zusagen mit einem Gesamtvolumen von mehr als 2,6 Millionen Euro gegeben. Insgesamt möchte die Stadt bis zu fünf Millionen Euro zur Verfügung stellen. Noch bis zum 30. Juni besteht die Möglichkeit, einen Antrag zu stellen.

    Das Programm beschlossen hatte der Stadtrat. Dieser trifft sich am Donnerstag, 28. Mai, zur Fortsetzung der Ratsversammlung vom 20. Mai. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Anträge zum EU-China-Gipfel, zur Eisenbahnbrücke Geithainer Straße und zum „Linksextremismus“ in Leipzig.

    Auch auf Landesebene gibt es morgen ein wichtiges Treffen. Die Staatsregierung lädt zum „Runden Tisch“, um über die Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus zu sprechen. Eingeladen sind neben Politiker/-innen und Expert/-innen auch Bürger/-innen. Frank Richter, der bereits in der aufkommenden Pegida-Bewegung als Leiter der Landeszentrale für politische Bildung Gesprächsveranstaltungen organisierte, soll die Veranstaltung moderieren.

    Was heute außerdem wichtig war: Die Hochschule der Sächsischen Polizei in Rothenburg hat drei Studenten entlassen, die im Februar dieses Jahres in einer Wohnung in Bautzen mit Naziparolen aufgefallen sein sollen.

    Das Amtsgericht Dresden hat unterdessen zwei Personen verurteilt, die sich im Januar an einer Hausbesetzung in Dresden beteiligt hatten. Sie müssen 200 Euro zahlen, falls sie innerhalb eines Jahres wieder straffällig werden.

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