7.9 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Sex-Bots: Das steckt hinter der Spam-Falle

Anzeige

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Anzeige

    Die Verbraucherzentrale Sachsen warnt nachdrücklich vor Fake-Accounts, welche die Social Media - Kanäle erobern, oft jedoch als Köder für kostenpflichtige und zweifelhafte Internetseiten dienen.

    Auf Instagram, Facebook, WhatsApp und Co. werden öffentliche Beiträge und Fotos rege kommentiert oder in Gruppenchats diskutiert. Dazwischen findet man jedoch zunehmend Kommentare wie „are there single men here?“. Ein anzügliches Bild dient als Lockmittel. Klickt man auf das Profil gibt, es neben einem kessen Spruch auch einen Link in der „Bio“, dem man folgen soll. Das Ziel: Eine kostenpflichtige Sex-Dating-Seite.

    „Ob man hier tatsächlich eine reale Frau kennenlernen kann, bezweifeln wir. Derartige Seiten leben oftmals von Fake-Profilen, Abzocke oder schlimmer noch Datendiebstahl. In keinem Fall kann man sich darauf verlassen, dass es sich um seriöse Inhalte handelt.“ sagt Stefanie Siegert von der Verbraucherzentrale Sachsen. Vom ursprünglichem Lockvogel ist keine Rede mehr. Schlimmstenfalls wird Schadsoftware auf das eigene Smartphone oder Tablet installiert, Daten werden ausgespäht oder man wird selbst zum unfreiwilligen Bot.

    Schützen kann man sich selbst vor allem dadurch, nicht auf die Profile zu klicken oder diesen zu Folgen. Ebenso können derartige Profile auf der jeweiligen Plattform als Spam gemeldet werden.Das reicht nach Auffassung der Verbraucherzentrale Sachsen jedoch nicht aus. „Das Löschen derartiger Spams kann nicht maßgeblich davon abhängen, ob ein Nutzer eine derartige Meldung abgibt und das Fake-Profil erkennt“, so Siegert weiter. „Es bedarf vielmehr der Verbesserung des Qualitätsmanagements des Social Media Kanals und entsprechender verbindlicher Kriterien, um diesem Problem entschieden entgegenzutreten. Gerade im Hinblick auf den Minderjährigenschutz müssen hier weitere Maßnahmen ergriffen werden.

    Die neue Leipziger Zeitung Nr. 81: Von verwirrten Männern, richtigem Kaffee und dem Schrei der Prachthirsche nach Liebe

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige