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Volle Klassen bedeuten volles Risiko – schnelle Testmöglichkeiten für Kinder anbieten

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    Luise Neuhaus-, Sprecherin für Bildungspolitik der Linksfraktion, erklärt zum Schuljahresstart: „Während die Hochschulen mit Zustimmung des Wissenschaftsministers den Präsenzbetrieb auch im Wintersemester möglichst aussetzen, nehmen die Schulen den Regelbetrieb wieder auf. Darüber freuen wir uns mit den Familien, obwohl sich keine Normalität einstellen kann.“

    „Wir bleiben aber skeptisch und teilen die Bedenken, welche die GEW heute geäußert hat. Denn die Pandemie birgt auch weiterhin ein großes gesundheitliches und auch pädagogisches Risiko, wenn neuerliche Schließungen notwendig werden sollten. Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften eine große Portion Glück.

    Weil der Ausschluss vom Unterricht wegen eines Infektionsverdachts oder die Schließung einer Schule für die betroffenen jungen Menschen einen Bildungsnachteil bedeutet, sprechen wir uns dafür aus, im Falle von einschlägigen Symptomen eine schnelle Testmöglichkeit anzubieten. Wir regen an, im Rahmen der Möglichkeiten Teststationen ausschließlich für Schülerinnen und Schüler sowie Kita-Kindern anzubieten, die bei Symptomen sieben Tage die Woche schnell Gewissheit darüber geben können, ob Schule oder Kita besucht werden können.

    Was am Flughafen für Reiserückkehrer möglich ist, sollte auch für Schülerinnen, Schüler und Kita-Kinder möglich sein. Das Lehrpersonal und vorübergehend das Kita-Personal können sich schließlich auch testen lassen.

    Hätte Sachsen in den letzten Jahren und Jahrzehnten eine verantwortungsvolle und kompetente Bildungspolitik erlebt, gäbe es jetzt Möglichkeiten für mehr Unterricht in Kleingruppen statt in voller Klassenstärke, wären moderne pädagogische Lehrformen wie Gruppen- und Projektarbeit auch digital besser möglich und Frontalunterricht nicht mehr die Regel. Schon vor Corona waren die Hausaufgaben riesig – die Regierung muss sie endlich abarbeiten.“

    Dienstag, der 25. August 2020: Ab September kosten Maskenverstöße 60 Euro

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