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Zwei Drittel vom Hungerlohn reichen erst recht nicht: Kurzarbeitergeld nicht nur verlängern, sondern erhöhen

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    Bundesfinanzminister Olaf Scholz plädiert dafür, wegen der Corona-Pandemie das Kurzarbeitergeld auf 24 Monate zu verlängern. Zustimmung kommt von seinem sächsischen Amtskollegen Martin Dulig.

    Der wirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag, Nico Brünler, sagt dazu: „Das Kurzarbeitergeld ist wichtig, um tausenden Familien durch die Krise zu helfen und Arbeitslosigkeit zu vermeiden. Es muss unbedingt länger ausgezahlt werden.

    Ich muss aber daran erinnern, dass in Sachsen ein Drittel der Vollzeitbeschäftigten im Niedriglohnsektor schuften. Diese Beschäftigten und ihre Familien sind während der Kurzarbeit besonders schlimm dran, denn zwei Drittel vom Hungerlohn reichen eben erst recht nicht zum Leben.

    Deshalb muss das Kurzarbeitergeld auf 90 Prozent des Nettoeinkommens steigen, mindestens aber auf das Mindestlohn-Niveau, und auf Mini-Jobs ausgeweitet werden. Das haben wir schon im März gefordert. Dafür sollte Minister Dulig sich in Berlin einsetzen!“

    Wächst die Armut in Deutschland oder laufen die Einkommen der besser Bezahlten nur einfach immer weiter davon?

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