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Grimma: Tag des offenen Denkmals 2020

Am Sonntag, 13. September, ist der Tag des offenen Denkmals. Erstmals öffnen sich die Türen und Tore zahlreicher Denkmale digital. Die Stadt Grimma lädt auf ihrer Homepage www.grimma.de/denkmaltag2020 zu virtuellen Rundgängen ein.

Journalist Detlef Rohde besuchte exemplarisch sechs Einrichtungen in Grimma und fertigte Videoführungen durch besondere Häuser an. Mit dabei sind das Kreismuseum, das Museum Göschenhaus, das Heimathaus Nerchau, die Schaddelmühle, die Rathausgalerie und die St. Georgenkapelle.

Zudem gibt es Beiträge über das Sparkassenmuseum und eine sehenswerte 360°-Foto-Tour durch das Wilhelm Wundt Haus in Großbothen.
Anlässlich des Tags des offenen Denkmals startet um 13.00 Uhr eine Führung an der Klosterruine Nimbschen mit Gästeführerin Martina Hättasch.

Das Kreismuseum, die Rathausgalerie und das Museum Göschenhaus haben am Sonntag regulär für Besucher geöffnet. Das Sparkassenmuseum bietet an diesem Tag ab 17.00 Uhr eine Sonderöffnungszeit an. Auch das Schloss Mutzschen kann am Sonntag besucht werden, die Zwei-Rad-Tage laden zum Schauen ein.

Der Tag des offenen Denkmals, der alljährlich am zweiten Sonntag im September stattfindet, bietet interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, hinter die Fassaden von Baudenkmälern zu blicken, die ansonsten in der Regel für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. In diesem Jahr hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz als bundesweite Koordinatorin der Veranstaltung jedoch dazu aufgerufen, das Programm auf digitale Angebote umzustellen.

Unter dem Motto „Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken.“ soll das Potenzial, das in Baudenkmälern steckt, gezeigt werden – sei es als Erinnerungsort, als Geschichtsort, als täglicher Aufenthaltsort, als Ort für Innovationen oder als Ort der Nachhaltigkeit.

Donnerstag, der 10. September 2020: Blackout im Bundesinnenministerium

MelderTag des offenen Denkmals
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Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 85, seit 20. November im HandelEs sollte ein rauschendes Fest werden. Vom 12. bis 16. Mai 2021 war Leipzig als Austragungsort des 44. Internationalen Deutschen Turnfestes vorgesehen (LZ Nr. 80 vom 26.06.2020 berichtete). Doch die Corona-Pandemie ließ diesen sportlichen Traum nun platzen. Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg sahen sich die Veranstalter aufgrund des Infektionsgeschehens dazu gezwungen, dieses Großspektakel abzusagen.
Wie die Städtischen Altenpflegeheime mit der Corona-Pandemie umgehen – und mit Maskenverweigerern
Ohne sensorische Messung der Körpertemperatur ist der Zutritt ins Städtische Altenpflegeheim nicht gestattet. Die strengen Besuchs- und Hygieneregeln werden jedoch nicht von allen Besuchern eingehalten. © Michael Billig

© Michael Billig

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 85, seit 20. November im HandelIm ersten Lockdown der Corona-Pandemie wurden Senioren- und Pflegeheime für die Außenwelt komplett geschlossen. Bewohnerinnen und Bewohner konnten über mehrere Wochen hinweg keinen Besuch empfangen. Selbst engste Angehörige mussten draußen bleiben. Zu dieser Isolation soll es nicht noch einmal kommen. Mit der zweiten Welle der Pandemie haben die Häuser den Kontakt jedoch wieder eingeschränkt.