11.9 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Kritisch bleiben! Abstand halten

Anzeige

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Anzeige

    Das Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ ruft gemeinsam mit „Aufruf 2019“ und vielen anderen zivilgesellschaftlichen Akteur/-innen zum Protest gegen eine Demonstration der so genannten „Bewegung Leipzig“ auf, die sich als Teil der verschwörungsgläubigen Corona-Proteste aufstellt. Am 19. September ist eine Gegenkundgebung auf dem Leipziger Markt ab 16:00 Uhr angemeldet, wo auch der Rapper Harry Breast auftreten wird.

    Ebenso auf dem Markt wird es Infopunkte der Parteien Bündnis90/Die Grünen und SPD geben, sowie auch Redebeiträge der Parteivertreter/-innen inklusive Die Linke. Schon zuvor startet um 14:30 Uhr eine Gegendemonstration ab dem Connewitzer Kreuz.

    Christian Wolff erklärt für „Aufruf 2019“: „Wer für die Grundwerte unserer Verfassung eintritt, kann keine gemeinsame Sache mit Rechtsnationalisten, Antisemiten, Verschwörungsideologen machen. Wer die freiheitliche Demokratie verteidigt, hält Abstand nach Rechts. Darum beteiligt sich der „Aufruf 2019“ an der Demo und Kundgebung am 19.09.2020.“

    Rudaba Badakhshi von DaMigra e. V., Teil des #unteilbar- Bündnisses ergänzt: „Wer sich mit Rechten verbündet, muss öffentlich, laut und kritisch damit konfrontiert werden, dass Rassismus und Sexismus oft zusammengehören. Frauen/-hass ist ein fester Bestandteil rechtsradikaler Ideologien. Wenn wir über Rechtsradikalismus und Rassismus sprechen, müssen wir auch über Sexismus und Antifeminismus sprechen.“

    Tobias Baumann, Bezirksvorstandsvorsitzender und Sebastian Viecenz, Bezirksgeschäftsführer von Ver.di Leipzig/Nordsachsen stellen klar: „Das Grundgesetz ist das höchste Gut unserer Demokratie, daran ändert auch Corona nichts. Wer mit Rechtsextremen zusammen auf die Straße geht, kann sich nicht länger auf dieses berufen und wird unseren entschiedenen Protest erfahren. Der Schutz der Schwachen in unserer Gesellschaft ist gerade in dieser Krise unsere Aufgabe. Hier die Stimme gegen Egoismus und Eigennutz zu erheben, ist selbstverständlich. Wir sind solidarisch mit allen Demokrat/-innen.“

    Abschließend erklärt Irena Rudolph-Kokot für das Aktionsnetzwerk: „Wir rufen alle Leipzigerinnen und Leipziger dazu auf, sich klar von rechten und rechtsoffenen Gruppen, Bewegungen und Initiativen zu distanzieren und mit uns gemeinsam für einen solidarischen Umgang in unserer Gesellschaft, für die Anerkennung von Wissenschaft und Forschung und für die klare Abstandswahrung gegen jegliche Ideologien der Menschenfeindlichkeit sowie rechtsoffene Verschwörungsmythen am Samstag auf die Straße zu gehen.“

    Hintergrund: Die „Bewegung Leipzig“ war wesentlich an der Organisation der Demonstrationen am 1. und 29. August 2020 in Berlin beteiligt. Ein ausführlicher Aufruf ist unter https://platznehmen.de/2020/09/13/aufruf-bewegung-leipzig-19-september/ veröffentlicht.

    Weitere Informationen auf Facebook:
    1.    Demonstration https://www.facebook.com/events/672534863619252/
    2.    Kundgebung https://www.facebook.com/events/603269203676986/
    3.    Infopunkte der Parteien https://www.facebook.com/events/3735695293130825/
    https://www.facebook.com/events/658267864809834/

    Berlin, Berlin – Wir fahren …: Wie die „Bewegung Leipzig“ zu einer treibenden Kraft der „Querdenker“ wird

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige