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Gesundheitsministerkonferenz unterstützt einstimmig sächsischen Antrag zur künftigen Finanzierung der Gesundheitsfachberufe

Von Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

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    Nicht zuletzt hat die Corona-Pandemie dafür gesorgt, dass das Thema der Gesundheitsberufe in den Mittelpunkt gesellschaftlicher Debatten gestellt worden ist. Die Berufsbilder zu modernisieren, deren Attraktivität zu steigern und dadurch mehr Fachkräfte zu gewinnen, ist übereinstimmendes Ziel gemeinsamer Anstrengungen von Bund und Ländern.

    Im Rahmen der gestern online stattfindenden 93. Gesundheitsministerkonferenz hat Sachsen einen einstimmig angenommenen Antrag eingebracht, der auf die noch immer vorhandenen Fragen hinsichtlich Ausbildungsvergütung und Schulgeldfreiheit abzielt.

    Gesundheitsministerin Petra Köpping: „Die aktuell vorgesehene Lösung für die Medizintechnischen Assistenten (Medizinisch-technische Radiologieassistentin und Medizinisch-technischer Radiologieassistent (MTA-R), Medizinisch-technische Laboratoriumsassistentin und Medizinisch-technischer Laboratoriumsassistent (MTA-L), Medizinisch-technische Assistentin für Funktionsdiagnostik und Medizinisch-technischer Assistent für Funktionsdiagnostik (MTA-F), nämlich die Finanzierung über die Krankenhäuser, können wir nicht mittragen.

    Für den generalistischen Pflegeberuf, die Hebammen und die Notfallsanitäter sind bereits jeweils eigene Finanzierungsmodelle gefunden worden. Die Krankenhausfinanzierung kann nicht für alle Berufsgruppen pauschal herangezogen werden. Wir erwarten, dass auch der Bund eigenes Geld in die Berufefinanzierung einschießt. Aus diesem Grund haben wir diesen wichtigen Punkt auf die Tagesordnung der Gesundheitsministerkonferenz gesetzt und den Bund aufgefordert, zu handeln.

    Ich bin froh, dass uns die Unterstützung der anderen Bundesländer sicher ist. Denn wenn wir es ernst meinen mit der Wertschätzung und Anerkennung der Gesundheitsberufe, dann sollten wir auch eine schnelle Lösung für die Finanzierungsfragen finden.“

    Für folgende weitere Gesundheitsfachberufe gibt es derzeit noch keine Regelung:

    * Ergotherapeutin und Ergotherapeut,
    * Logopädin und Logopäde,
    * Masseurin und medizinische Bademeisterin und Masseur und medizinischer Bademeister,
    * Diätassistentin und Diätassistent,
    * Orthoptistin und Orthoptist,
    * Physiotherapeutin und Physiotherapeut sowie
    * Podologin und Podologe,
    * Pharmazeutisch-technische Assistenz.

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