„Aufgrund der Corona-Schutz-Einschränkungen wird die diesjährige Advents- und Weihnachtszeit in vielen Dingen anders werden als üblich. Keine Weihnachtsmärkte, Konzerte, Krippenspiele. Aber wie soll dann Weihnachtsstimmung aufkommen? Und wie können wir als Christen die biblische Botschaft von Advent und Weihnachten den Menschen in unserer Stadt näherbringen?“, fragt Pfarrer Nico Piehler.

Aus diesen Fragen heraus ist im Ökumenekreis Taucha die Idee eines Adventsweges entstanden: An zwölf Stationen vorwiegend in der Tauchaer Altstadt gibt es an Schaufenstern und Schaukästen Bilder, Figuren und Informationen zu Symbolen und Bräuchen der Advents- und Weihnachtszeit.

Es geht z.B. um die Sterne, den Schwibbogen, den Heiligen Nikolaus, den Barbarazweig, die Herbergssuche und vieles mehr. Vom 1. Advent bis Silvester kann der Weg individuell begangen werden. Start ist an der Neuapostolischen Kirche und der Abschluss an der katholischen Kirche in der Sommerfelder Straße.​

Eine Aktion der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde St.-Moritz, der Römisch-Katholischen Gemeinde St.-Anna und der Neuapostolischen Kirche Taucha.

Die Stationen:

1. Schaukasten Neuapostolische Kirche, Kirchstr. 1: „Macht hoch die Tür“
2. Pfarrhaus Ev.-Luth. Kirchgemeinde, Kirchstr. 3: „Barbarazweige“
3. Tischlerei Veit Holzspielzeug, Kirchstr. 13: „Zeit der Lichter“
4. Diakonat, Rudolf-Winkelmann-Str. 3: „Engel“
5. Hand & Werk Kreativladen, Eilenburger Str. 20: „Sterne“
6. Buchhandlung „Leselaune“, Eilenburger Str. 4: „Was heißt Advent?“
7. Schaukasten am Markt: „Der Weihnachtsbaum“
8. Allmende e.V., Leipziger Str. 12: „Die Herbbergssuche“
9. Schaufenster IG Mandanindianer, Leipziger Str. 22: „Der Adventskranz“
10. Schaufenster Familie Christ, Leipziger Str. 21: „Der Nikolaus“
11. Kirchen-Schaukasten an der Sparkasse: „Der Adventskalender“
12. Hof der kath. Kirchgemeinde, Sommerfelder Str. 20: „Die Krippe“

Leipziger Zeitung Nr. 85: Leben unter Corona-Bedingungen und die sehr philosophische Frage der Freiheit

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