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Renommierter Consolidator Grant der EU geht an Forscherin in Sachsen

Von Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

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    Die in Sachsen forschende Wissenschaftlerin Nadine Vastenhouw hat einen der sogenannten Consolidator Grants des Europäischen Forschungsrats ERC gewonnen. Die Forschungsgruppenleiterin am Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden wird in den kommenden fünf Jahren knapp zwei Millionen Euro für ihre weiteren Forschungen erhalten.

    Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow: „Ich gratuliere Frau Vastenhouw herzlich zu dieser renommierten Anerkennung ihrer Forschungen. Die europäische Forschungs- und Innovationsförderung ist ein unverzichtbarer Faktor für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung sowohl für Sachsen als auch ganz Europa.

    Aus dem laufenden Forschungsförderprogramm der EU Horizont 2020 sind seit 2014 fast 500 Millionen Euro an Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen in Sachsen geflossen. Nur gemeinsam können wir uns in Europa für den globalen Wettbewerb wappnen und an den Lösungen für die drängenden Herausforderungen arbeiten.“

    Nadine Vastenhouw erhält den Consolidator-Grant für die Forschungen an ihrem Projekt „Understanding gene regulation in nuclear space“. Dazu Nadine Vastenhouw: „Es ist mittlerweile bekannt, dass der Zellkern (Nukleus) nicht einfach ein ungeordneter Haufen aus DNA und Transkriptionsfaktoren ist. Stattdessen sind sowohl das Genom als auch die Maschinerie, die es transkribiert, im nuklearen Raum des Zellkerns höchst organisiert.

    Wie diese Ordnung entsteht und wie sie sich auf die Genregulierung auswirkt, ist bisher ungeklärt. Wir werden uns den Beginn der Transkription in Zebrafisch-Embryonen anschauen, um zu untersuchen, wie die Transkriptionsmaschinerie und die Gene im nuklearen Raum zusammenfinden, um die Transkription zu regulieren.“

    Hintergrund:

    Pro CoG-Projekte werden maximal zwei Millionen Euro (in Ausnahmefällen bis zu drei Millionen Euro) Fördergelder vergeben, in Ausnahmefällen bis drei Millionen Euro. Zielgruppe der ERC Consolidator Grants sind exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren eigene unabhängige Arbeitsgruppe sich in der Konsolidierungsphase befindet (in der Regel Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zwischen sieben und zwölf Jahren nach der Promotion).

    In der aktuellen, für alle für alle Forschungsbereiche offenen Antragsrunde wurden 327 von 2506 eingereichten Anträgen nach Begutachtung von unabhängigen Experteninnen und Experten hinsichtlich ihrer Exzellenz zur Förderung vorgeschlagen. Die Erfolgsquote lag damit bei 13 Prozent. Die ausgewählten Projekte werden mit insgesamt 655 Millionen Euro unterstützt. 50 Grants gehen nach Deutschland, 50 nach Großbritannien, 34 nach Frankreich und 29 in die Niederlande. Erstmals ist ein Projekt mit dem Standort Ukraine mit dabei,

    mehr: https://erc.europa.eu/

    Freitag, der 11. Dezember 2020: „Es sind alarmierende Zahlen!“: Sachsen beschließt neue Corona-Schutzverordnung + Video

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