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Lockdown für Schulen und Kita bis 7. Februar

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    Wegen anhaltend hoher Infektionszahlen bleiben Schulen, Schulinternate und Einrichtungen der Kindertagesbetreuung bis zum 7. Februar geschlossen. Einzig die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen an Oberschulen, Förderschulen (die nach Lehrplänen der Oberschule unterrichtet werden), Gymnasien (Jahrgangsstufen 11 und 12), Beruflichen Gymnasien (Jahrgangsstufen 12 und 13), Fachoberschulen, Abendoberschulen, Abendgymnasien (Jahrgangsstufen 11 und 12) und Kollegs (Jahrgangsstufen 11 und 12) können die Schulen ab dem 18. Januar wieder besuchen.

    Der Unterricht wird aus Infektionsschutzgründen in geteilten Klassen stattfinden. Alle übrigen Kinder und Jugendlichen verbleiben in häuslicher Lernzeit. Für Schülerinnen und Schüler der Primarstufe (Grundschule und Förderschule Klassenstufe 1 – 4) sowie für Kita- und Hortkinder wird weiterhin eine Notbetreuung angeboten. Das sieht die neue Corona-Schutz-Verordnung vor, die heute vom Kabinett beschlossen wurde.

    Die Corona-Schutz-Verordnung, die Listen der Berufsgruppen mit Anspruch auf Notbetreuung sowie die Formblätter zum Nachweis der beruflichen Tätigkeit für die Notbetreuung gibt es auf der Corona-Website der Staatsregierung www.coronavirus.sachsen.de.

    Weitere Informationen zum Schul- und Kitabetrieb sowie zu den Winterferien gibt es im Blog des Kultusministeriums (www.bildung.sachsen.de/blog)

    Linksfraktion thematisiert Corona-Schutzimpfung im Stadtrat

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    5 KOMMENTARE

    1. @Darjeeling: sind sie sicher, dass härtere Maßnahmen etwas bringen? Wenn man so schaut, was der extrem harte Lockdown in Irland zur Folge hatte, dann kann man von härteren Maßnahmen nur abraten! Wenn ich mir die Zahlen da anschaue, dann scheinen harte Maßnahmen, warum auch immer, extrem kontraproduktiv zu sein. Auch in anderen Ländern mit harten Lockdowns gab es diesen Jojo-Effekt, ist also keine Einzelerscheinung!

      Natürlich ist das eine sehr schwierige Situation. Eine Generation von Schülern will sich aufs Abitur vorbereiten, wenn sie das tut, steigen wahrscheinlich die Infiziertenzahlen und es gibt ergo auch mehr schlimmer Erkrankte. Oder die Schüler müssen dann eben 13 Schuljahre machen und die Situation verschärft sich dann aber hoffentlich nicht so arg.

      Rein intuitiv aber stimme ich ihnen zu, ich hab auch kein gutes Gefühl dabei, wenn die Schulen gerade für die älteren Schüler wieder aufmachen.

      Kindergartenkinder und jüngere Schüler sind ja oftmals gar nicht so anstecken, die lässt man aber zuhause – die aber, die den Virus mit hoher Wahrscheinlichkeit weiterverbreiten, sollen wieder in die Schule. Das ist nun einfach mal unlogisch.

      Ich weiß auch nicht, was daran so schlimm ist, dann eben 13 Schuljahre zu haben?

      Gerade jetzt ist es sowieso schwierig als Berufsanfänger oder Student, das wird sich dieses Jahr u.U. auch nicht ändern. Da ist es eigentlich doch egal, ob man noch ein Jahr zur Schule geht, wenn man u.U. sowieso ein Jahr zuhause sitzt und nur Ausbildungsstellen sucht oder ein Studium beginnt, in dem man unter den derzeitigen Bedingungen gar nicht wirklich ernsthaft studieren kann.

      Klar wird das nicht einfach sein mit 13 Schuljahren, weil das mit Sicherheit ein organisatorisches Problem sein wird, aber sind diese organisatorischen Probleme nicht lösbar, wenn man denn will?

      Natürlich könnte man auch sagen, wir als Gesellschaft nehmen hohe Infektionszahlen und Tote in Kauf, weil durch alles andere an den jüngeren Generationen und auch sonst gesamtgesellschaftlich zuviel Schaden entsteht. Natürlich kann man dann auch versuchen, besonders die älteren Generationen noch besser und konsequenter zu schützen, es ist aber auch klar, dass es keinen 100%-Schutz geben kann. Aber alle schützen kann man vielleicht sowieso nicht.

      Das ist eben eine Entscheidung.

    2. Je schneller wir die Schulen jetzt öffnen, desto schneller werden „die Zahlen“ wieder steigen, und dann? Dann müssen wir erst recht alles wieder zu machen, noch viel länger, noch viel mehr. Je höher die Zahlen, umso härtere Maßnahmen sind umso länger nötig.
      Natürlich sind geschlossene Schulen großer Mist, aber gerade deshalb ist es wichtig, erst zu öffnen, wenn es die Zahlen hergeben.

    3. Schüler legen Prüfungen ab. In bereits 3 Monaten beginnen beispielsweise die Abiturprüfungen. In den wenigen Wochen des Halbjahres 12/2 (sind es noch 10 Wochen?) müssen noch Klausuren und Tests geschrieben werden, die zum Abitur zulassen. Glaubt jemand ernsthaft, das Schulsystem sei darauf ausgelegt, einen ganzen Jahrgang einfach eine Schleife drehen zu lassen und im kommenden Jahr mit doppeltem Abiturjahrgang anzutreten? Wer wünscht sich Notabschlüsse, die zu lebenslangen Nachteilen führen, weil per Ausnahmebestimmung Prüfungsinhalte gekürzt wurden? In einem gesunden System wäre sicher das Eine oder Andere möglich. Im momentanen Schulsystem geht ohne Präsenz der Jahrgänge in der Sekundarstufe 2 nichts!

    4. Ach ja, und: Der ÖPNV soll entlastet werden, also macht man die Schulen auf? Zuerst die älteren, die meist einen weiteren Weg haben?

    5. Wie bitte? Weit haben in Sachsen immer noch mit die höchsten Zahlen bundesweit, aber wir machen die Schulen wieder auf? Dann sitzen morgens die Schüler mit Lehrern alle zusammen in geschlossen Räumen, die sich Nachmittags nicht mal draußen treffen dürfen? Was für ein populistischer und tötlicher Unsinn.

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