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Das Grimmaer Tierheim braucht Unterstützung

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    Das Grimmaer Tierheim ist stets ein Helfer in der Not - Tiere finden hier Schutz und werden tierärztlich versorgt. Jetzt befindet sich das Tierheim im Ortsteil Schkortitz selbst in großer Not. Ein alter Braunkohlestollen unter dem Zwingertrakt setzte dem Mauerwerk heftig zu. Der Gebäudeteil ist nicht mehr zu retten.

    Nach einer umfangreichen Baugrunduntersuchung steht nun fest, dass auf der gegenüberliegen Seite ein neuer Zwinger-Flügel angebaut werden kann. Die Stadt Grimma bemüht sich um Fördermittel. Die geplanten Gesamtkosten liegen bei etwa 800.000 Euro.

    Trotz Unterstützung aus dem Entwicklungsfonds für den ländlichen Raum sind etwa 300.000 Euro Eigenmittel aufzubringen. Geld, das weder die Stadtkasse noch der Tierschutzverein derzeit haben. Trotzdem möchte die Kommune gemeinsam mit dem Tierschutzverein Muldental e.V. die nicht unerhebliche Investition schnellstmöglich vornehmen, um den geltenden Vorgaben und den baulichen Besonderheiten gerecht zu werden, ohne dass die Unterbringungsmöglichkeiten der Tiere beeinträchtigt werden.

    „Das Tierheim liegt uns sehr am Herzen. Selbstverständlich unterstützen wir die großartige Arbeit der Ehrenamtlichen vor Ort. Dennoch sind wir in diesem Fall auf schnelle finanzielle Unterstützung angewiesen“, so Oberbürgermeister Matthias Berger. Das Tierheim freut sich über jede Spende und wenn sie noch so klein ist. Jeder Euro zählt.

    Das Grimmaer Tierheim braucht Ihre Unterstützung

     

    Spendenkonto der Stadtverwaltung Grimma:

    Sparkasse Muldental
    IBAN: DE28 8605 0200 1010 0000 60
    BIC: SOLADES1GRM
    Verwendungszweck: Tierheim Schkortitz

    Eine Zuwendungsbestätigung i. S. d. §10 EStG kann selbstverständlich ausgestellt werden.

    „Für Ihre Unterstützung bedanke ich mich schon jetzt, auch im Namen von Ricarda Höfer, der Vereinsvorsitzenden des Tierschutzverein Muldental e.V.“, so Oberbürgermeister Matthias Berger.

    Hintergrund:

    Großes Sorgenkind ist das Tierheim in Schkortitz. Eine anfänglich auftretende Haarrissausbildung im Putz der Innenwände verstärkte sich zu Brüchen, die bis in das Mauerwerk hineinreichen. Feuchtigkeit drang ein. Gemeinsam mit dem Oberbergamt Sachsen untersuchte man die Ursachen.

    Ein Baugrundgutachten liegt vor. Die Risse im Zwingertrakt sind auf eine Absenkung unter dem Tierheim zurückzuführen. Ursächlich dafür ist wahrscheinlich der ehemalige Braunkohletagebau unter dem Gebäude. Vermutlich trug auch die Trockenheit der letzten Jahre dazu bei.

    Das Gebäude des ehemaligen Kindergartens in Schkortitz wurde 2006 durch die Stadt Grimma zum Tierheim umgebaut. Krankenstation, Dach, Katzenvermittlungszimmer und Küche sanierte der Tierschutzverein Muldental e.V. Stück für Stück in Eigenregie und mit viel Unterstützung.

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