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Kooperationsvereinbarung zum „Festjahr #2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland“

Von Beauftragter der Sächsischen Staatsregierung für das Jüdische Leben und gegen Antisemitismus

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    Der Freistaat Sachsen hat mit dem Beauftragten der Sächsischen Staatsregierung für das Jüdische Leben und dem Verein „321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e. V.“ eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Mit dem Festjahr, das bundesweit begangen wird, sollen die Bürger und Bürgerinnen intensiv die Vielfalt jüdischer Kultur und Religion hautnah erleben können.

    Zugleich will man das Miteinander der Kulturen und Religionen in Sachsen fördern. Mit diesen Begegnungen soll ein Beitrag gegen den erstarkenden Antisemitismus geleistet und Vorurteile gegenüber Jüdinnen und Juden überwunden werden. Dazu werden gemeinsam mit jüdischen Gemeinden, Hochschulen, Schulen, Bildungsträgern, Vereinen, Stiftungen, Unternehmen und Kulturschaffenden Projekte und Veranstaltungen im gesamten Freistaat geplant und erlebbar gemacht.

    Die Generalsekretärin des Vereins „321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e. V.“ Staatsministerin a. D. Sylvia Löhrmann erklärte: „Im Festjahr wollen wir jüdisches Leben heute in den Fokus rücken und die große Vielfalt des Judentums sichtbar und erlebbar ma-chen. Das Judentum war und ist konstitutiv für Deutschland und seine Geschichte.“

    „Der Abschluss eines Kooperationsvertrages unseres Vereins mit dem Freistaat Sachsen ist ein wichtiger und bedeutender Schritt im gemeinsamen Kampf gegen Antisemitismus und ein wichtiger Beitrag für eine Zukunft jüdischen Lebens in Deutschland.“, so der leitende Geschäftsführer des Vereins Andrei Kovacs.

    Kultusminister Christian Piwarz erklärte: „Mit dem Festjahr zeigen wir, wie jüdische Kultur trotz Ausgrenzung, wiederholter Pogrome und der Shoah seit vielen hundert Jahren in Sachsen stattgefunden sowie viele Entwicklungen im Freistaat wesentlich beeinflusst und berei-chert hat. Begegnungen und Erfahrungen mit anderen Kulturen sind essentiell, um zu einer toleranten Gesellschaft anzuregen sowie Vorurteilen und einer gewissen Unwissenheit entgegenzuwirken.“

    Der Beauftragte der Sächsischen Staatsregierung für das Jüdische Leben, Dr. Thomas Feist, betonte: „Das Festjahr ist eine gute Möglichkeit, den Schatz Jüdischen Lebens in Sachsen noch wirksamer in alle gesellschaftlichen Bereiche hinein sichtbar zu machen. Wir nutzen diese Möglichkeit gemeinsam mit vielen Initiativen und Vereinen und einer großen Bandbreite an geplanten Veranstaltungen. Eine Übersicht über die Vielfalt der Aktivitäten erstellen wir gemeinsam mit dem Netzwerk Jüdisches Leben.“

    Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Unterzeichnung nicht an einem gemeinsamen Ort statt.

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