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Parents for Future Leipzig wird am 25. Februar 2021 zwei Jahre alt

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    „Wir sind 2019 angetreten, um die berechtigten Forderungen der Generation unserer Kinder nach effektivem Klimaschutz zu unterstützen“, beschreibt Ärztin Dr. Katja Kühn das Engagement der Gruppe. „Wir sind zutiefst davon überzeugt, dass Kinder und Jugendliche ein unumstößliches Recht auf eine lebenswerte Welt haben, wenn sie selbst einmal Eltern und Großeltern sind. Daher fordern wir ein gesellschaftliches, politisches und wirtschaftliches Umdenken in allen Sektoren, hin zu einer radikalen Senkung der Treibhausgasemissionen in den kommenden zehn Jahren.“, so die dreifache Mutter.

    „Wir stehen hinter den Erkenntnissen der Klimawissenschaft und fordern nichts weiter als die Einhaltung des 1,5 Grad-Limits und den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.“, sagt Jörg Schwulst, der als Grafiker auch ehrenamtlich immer alle Hände voll zu tun hat.

    „Wir machen mit vielfältigen Aktionen auf die drohende Zerstörung ganzer Ökosysteme und auf die Ungerechtigkeiten gegenüber den nachfolgenden Generationen und den Menschen im globalen Süden aufmerksam. Zuletzt haben wir zur Mahnung an das Pariser Klimaabkommen einen selbstgebauten Eiffelturm nach Brüssel gebracht – mit dem Fahrrad, im Winter!“, blickt er sichtlich stolz zurück – schließlich hatte er den Eiffelturm gebaut, der von Dresden bis zum EU-Parlament gefahren wurde.

    Mit Aktionen wie dieser sind die Parents for Future Leipzig inzwischen ein selbstbewusster und unübersehbarer Teil der Klimabewegung in Leipzig, Sachsen und sogar bundesweit geworden.

    „Wir haben in den vergangen zwei Jahren viel Aufmerksamkeit erzeugt und Maßnahmen zugunsten des Klimaschutzes unterstützt“, ergänzt Steffen Peschel, der ebenfalls drei Kinder hat. Als Vertreter der Parents for Future im Bündnis „Leipzig für’s Klima“ setzt er sich insbesondere dafür ein, dass das Forderungspapier und die Haushaltseinwände von der Stadtverwaltung umgesetzt werden, damit auch auf kommunaler Ebene die Hausaufgaben gemacht werden.

    „Wir sind in Leipzig inzwischen ein wichtiger Teil der Klimabewegung. Und wir sind auch ein bisschen stolz darauf, dass wir uns nur vier Tage nach der bundesweiten Initiative „Parents for Future Germany“ gegründet haben – als eine der ersten!“, sagt Peschel, der gemeinsam mit Dr. Christoph Gerhards am 25. Februar 2019 die Ortsgruppe Leipzig gegründet hatte.

    „Als Parents for Future stehen wir für die Generation, die von der massiven Verbrennung fossiler Energieträger profitiert hat. Unser Lebensstandard basiert auf der ungezügelten Nutzung von Öl, Gas und Kohle.“ erläutert Almut Petschauer. Petschauer ist erst im Oktober 2020 zur Ortsgruppe Leipzig dazugestoßen und inzwischen aufgrund ihres Engagements nicht mehr wegzudenken.

    „Unsere Generation muss die Verantwortung übernehmen für eine Welt, die die Klimazerstörung trotz besseren Wissens weiter vorangetrieben hat. Wir sind die letzte Generation, die die Weichen zu einer Abmilderung der Folgen der Klimakrise maßgeblich stellen kann.“, so die dreifache Mutter in Anspielung auf eine Aussage des ehemaligen US-Präsidenten Barak Obama.

    Die Klimakrise kann nicht weiter ignoriert werden, ihre Auswirkungen sind weltweit sichtbar, inzwischen auch mit Dürre und Wetterextremen hier in Sachsen. Zu ihrer Bewältigung müssen alle beitragen, jede:r nach den eigenen Möglichkeiten. Und für eine gerechte Krisenbekämpfung müssen an erster Stelle diejenigen verpflichtet werden, die in den vergangenen Jahrzehnten am meisten profitiert haben. Zusammen mit vielen anderen Klimagerechtigkeitsbewegungen weltweit sind die Parents for Future Leipzig auf einem guten Weg.

    Als Teil der deutschlandweiten Bewegung unterstützt die Ortsgruppe Leipzig die Initiative Klimawahlen der Parents for Future Germany:

    Wir werden die kommenden Wahlen zu Klimawahlen machen und dafür sorgen, dass keine Partei Regierungsverantwortung erhält, die das 1,5 Grad-Limit nicht konsequent verfolgt.

    Wir werden weiterhin dazu beitragen, dass die Gründe für die weitere Zerstörung des Klimas deutlich benannt werden: Vom unzureichenden und viel zu späten Kohleausstieg, über die Verbrennung von Fracking-Gas bis zum Import von Russischem Erdgas durch Nordstream 2, vom unverantwortlichen Ausbau des deutschen Autobahnnetzes um 850 km auf Kosten intakter Wälder bis zu milliardenschweren Subventionen für die Kohleindustrie oder Flug-Kerosin, aber auch von zukunftsvergessenen Wirtschaftsinitiativen über Klimaleugner der Fossil-Lobby bis zur Nichteinlösung großspuriger Wahlversprechen.

    Aus diesem Grund rufen wir zusammen mit Fridays for Future und der internationalen Klimagerechtigkeitsbewegung am 19.03.2021 zum nächsten Globalen Streik unter #NoMoreEmptyPromises auf!

    #KeineLeerenVersprechungenMehr

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