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Ende der Friedenspflicht in der sächsischen Metall- und Elektroindustrie

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    Nach Ende der Friedenspflicht in der sächsischen Metall- und Elektroindustrie erhöht die IG Metall den Druck auf die laufenden Tarifverhandlungen. Rund 85 Kollegen und Kolleginnen von GF Casting Solutions GmbH in Leipzig beteiligten sich heute an der Kundgebung vor dem Betrieb.

    „Auch unter Corona-Bedingungen zeigen die Beschäftigten, dass sie bereit sind, mit kreativen Aktionen für ihre Forderung zu kämpfen“, erklärte Bernd Kruppa, Erster Bevollmächtigter IG Metall Leipzig.

    Die IG Metall fordert für die mehr als 3,8 Millionen Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie ein Zukunftspaket. Dieses beinhaltet ein Volumen von vier Prozent, das zur Stärkung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen sowie zur Finanzierung von Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung eingesetzt werden kann.

    Die Laufzeit soll zwölf Monate betragen. Mit Zukunftstarifverträgen sollen passgenaue betriebliche Lösungen gefunden werden, die Zusagen für Investitionen, Standorte, Beschäftigung und Qualifizierung enthalten. In Sachsen besteht zudem die Forderung nach einem tariflichen Angleichungsgeld, um die Schlechterstellung der ostdeutschen Beschäftigten bei Arbeitszeit und Stundenentgelten zu beenden.

    In den bisherigen Verhandlungen behaupten die Arbeitgeberverbände, dass es keine Verteilungsspielräume gäbe und stellen sogar Gegenforderungen.

    „Unsere Forderungen sind angemessen und weisen in die Zukunft. Die Beschäftigten sind diejenigen, die durch die Krise mit Maske, Abstand und Hygieneeinhaltung oder aus dem Homeoffice die wirtschaftliche Kraft aufrechterhalten. Wir haben mit einem angemessenen Abschluss im März 2020 auf die differenzierte wirtschaftliche Lage reagiert. Eine Nullrunde für die Beschäftigten in 2021 bzw. ein Mix aus Einmalzahlung und Tabellenerhöhung in 2022 und ohne Lösungsansätze in der Frage der Angleichung Ost sind keine Grundlage für einen soliden Tarifabschluss“ sagte Bernd Kruppa.

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