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Erste Verhandlung in der Tarifrunde der Eisen- und Stahlindustrie

Von IG Metall Bezirksleitung Berlin-Brandenburg-Sachsen
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    Zu Beginn der Tarifrunde für die rund 8.000 Beschäftigten der ostdeutschen Eisen- und Stahlindustrie hat die IG Metall ihre Forderung nach einem Volumen von vier Prozent, das zur Stärkung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen sowie zur Finanzierung von Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung eingesetzt werden kann, begründet. Die Verhandlung fand rein digital statt.

    Birgit Dietze, Bezirksleiterin der IG Metall in Berlin-Brandenburg-Sachsen und zugleich deren Verhandlungsführerin, verwies mit Blick auf die aktuelle Situation darauf, dass alle Stahlher­steller ein schwieriges Jahr 2020 durchlebt hätten. „Allerdings weisen alle aktuellen Progno­sen aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach Stahl deutlich aufwärts. Die Stahlpreise haben kräftig angezogen. Für das laufende Kalenderjahr sind – bei aller Differenziertheit in der Branche – die Aussichten daher sehr positiv.“

    Nach Angaben der Gewerkschafterin gäbe es aber auch Unternehmen, die nach wie vor in einer schwierigen Situation seien. „Der Situation dieser Betriebe trägt die moderate Volumenforderung der IG Metall ausdrücklich Rechnung“, so Dietze. Gerade weil die Situation so differenziert sei, fordert die IG Metall neben der Verlängerung des Tarifvertrags zur Beschäftigungssicherung und des Tarifvertrags zur Altersteilzeit, das Volumen von 4 Prozent; zu verwenden für höhere Einkommen und zur Beschäftigungssicherung. Dietze: „Die 4 Prozent Volumen können dort, wo es nicht gut läuft, zur Beschäftigungssicherung verwendet werden.“

    Darüber hinaus wies Dietze die Arbeitgeber auf ihre gesellschaftliche Verantwortung hin.  Sie nahm dabei Bezug auf die Notwendigkeiten von Ausbildung und Übernahme der Auszu­bildenden als auch darauf, dass es für die dual Studierenden tarifliche Regelungen brauche. In diesem Zusammenhang forderte sie die Arbeitgeber auf, den begonnenen Zukunftsdialog Stahl fortzusetzen und zu intensivieren. „Die Stahlbranche wird nur eine Zukunft in Deutschland haben, wenn es gelingt, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass die jungen Menschen von heute die Stahlfacharbeiterinnen und Stahlfacharbeiter von morgen werden wollen.“

    Der Termin für die nächste Verhandlung wird zeitnah vereinbart. Sie wird voraussichtlich Mitte März stattfinden.

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