10.3 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Ver.di ruft Amazon-Beschäftigte heute und morgen zum Streik auf

Von ver.di Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
Anzeige

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Anzeige

    Am Montagmorgen ab 7:15 Uhr werden die Amazon-Beschäftigten in Leipzig zwei Tage zum Streik aufgerufen. Begleitend zur Tarifrunde im Einzel- und Versandhandel wird für die Bezahlung nach dem Tarifvertrag des Einzel- und Versandhandels Sachsen und die Übernahme des bevorstehenden Tarifergebnisses gestreikt.

    „Erst letzte Woche wurde bekannt, dass Amazon in der Coronakrise seinen Gewinn verdreifacht hat. Die Umsätze im 1. Quartal 2021 sind um 44 Prozent gestiegen. Doch an der gewerkschaftsfeindlichen Haltung von Amazon ändert sich nichts. Die Arbeitsbedingungen sind geprägt durch Dauerstress und Rücksichtslosigkeit. Auch die Verhandlungen zu einem Gesundheitstarifvertrag wird abgelehnt“, so ver.di Fachbereichsleiter Jörg Lauenroth-Mago.

    „Mit dem erneuten Streik wollen wir Amazon weiter unter Druck setzen und zeigen, dass es ohne Tarifvertrag keine Ruhe bei Amazon geben wird“, so ver.di Streikleiter Ronny Streich. „Gleichzeitig wird an sechs anderen Standorten gestreikt. In Polen ist heute Feiertag, da können Aufträge auch nicht hin- und hergeschoben werden.“

    „Die Ablehnung der tariflichen Bezahlung des Marktführers im Online- und Versandhandel ist ein Skandal. Amazon nutzt die öffentliche Infrastruktur, aber zeigt keine soziale Verantwortung. Die Tarifverträge des Einzel- und Versandhandels müssen allgemeinverbindlich erklärt werden, damit sie für alle – also auch für Amazon – gelten“, so der ver.di Verhandlungsführer für den Einzel- und Versandhandel, Jörg Lauenroth-Mago.

    „Wegen der besonderen Hygieneregeln aufgrund der Coronapandemie finden vor dem Amazon Lager nur kleinere Aktionen am Montagmorgen statt, um die Beschäftigten über den Streik zu informieren“, so Ronny Streich.

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige