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Biologische Vielfalt und Landwirtschaft zusammendenken

Von Sächsisches Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft
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    Landwirtschafts- und Umweltminister Wolfram Günther hat am Donnerstag (17.6.) am Naturschutzfachtag des Anbauverbandes Gäa e. V. teilgenommen. Die Veranstaltung unter dem Titel „Naturschutz und die Umsetzung der Biodiversitätsrichtlinie“ widmete sich dem Anliegen des Verbandes, dass die angeschlossenen landwirtschaftlichen Betriebe künftig weitere Maßnahmen zum Erhalt der biologischen Vielfalt vornehmen.

    Der Minister würdigte den Ökolandbau als besonders ressourcenschonende Form der Landwirtschaft, die auch der Artenvielfalt zugutekomme. Günther: „Ich begrüße es, wenn Öko-Anbauverbände wie Gäa es sich zur Aufgabe machen, noch mehr zum Erhalt der biologischen Vielfalt beizutragen. Angesichts der Biodiversitätskrise ist es ein wichtiges Zeichen, dass der Verband Anforderungen in punkto biologischer Vielfalt in seine Richtlinien aufnimmt. Es lässt sich ganz konkret in verschiedenen Lebensräumen nachweisen, dass Agrarumweltmaßnahmen in Verbindung mit Öko-Landbau der Artenvielfalt dienen.“

    Die Richtlinien des Anbauverbandes Gäa sehen vor, dass die Betriebe künftig jährlich zusätzliche Leistungen zum Erhalt von Biodiversität erbringen. Diese werden nach einem Punktesystem bewertet. Pro Jahr und Betrieb sind mindestens 100 Punkte zu erbringen. Das Punktesystem beruht auf Maßnahmenkatalogen für den Gesamtbetrieb einschließlich Hofstelle und die verschiedenen Flächennutzungen.

    Mit dem Naturschutzfachtag wurde die Umsetzung des neuen Punktesystems gestartet. Kooperationspartner waren der Anbauverband Bioland sowie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung.

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