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Rohbau für das neue Lehr- und Laborgebäude der HTW Dresden steht

Von Sächsisches Staatsministerium der Finanzen
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    Das neue Lehr- und Laborgebäude der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Dresden gewinnt weiter an Profil. Auf dem Gelände an der Ecke Strehlener Straße und Andreas-Schubert-Straße ist jetzt der Rohbau fertiggestellt worden. Dass die Arbeiten gut vorangehen, davon konnten sich heute Sachsens Finanzminister Hartmut Vorjohann und Prof. Dr. Katrin Salchert, Rektorin der Hochschule, bei einem Baustellenrundgang überzeugen.

    „Der schnelle Baufortschritt ist eine beeindruckende Leistung. Vor allem wenn man an die besonderen Bedingungen durch die Corona-Pandemie denkt. Dafür danke ich allen am Bau Beteiligten. Der Neubau setzt Maßstäbe, sowohl was die technische Ausstattung angeht, aber auch in Sachen Nachhaltigkeit“, so Finanzminister Hartmut Vorjohann. „Der Freistaat Sachsen investiert hier gemeinsam mit der EU rund 63 Millionen Euro. Das ist eine große finanzielle Kraftanstrengung, die einmal mehr die Bedeutung von Wissenschaft, Forschung und Lehre unterstreicht“, so der Finanzminister weiter.

    Prof. Katrin Salchert, Rektorin der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden: „Wir freuen uns alle sehr auf die Fertigstellung des neuen Gebäudes. Mit der räumlichen Erweiterung und der Einrichtung moderner Labore werden sich die Studien- und Arbeitsbedingungen für unsere Studierenden, Lehrenden und Forschenden deutlich verbessern. So werden zum Beispiel die bisher auf verschiedene Gebäude verteilten Labore des Bauingenieurwesens an einem Ort zusammengefasst. Für viele unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entstehen neue Arbeitsräume.

    Die Fakultät Design erhält neben Werkstätten und Lehrräumen einen Ort für die Entwicklung eines Kreativzentrums. Ebenso wird die Gründungsschmiede in den Neubau ziehen. Ingenieurwissenschaftliches Knowhow, Design und Gründungsgeist werden hier also zusammentreffen und wichtige Impulse für den Innovationsstandort Dresden setzen.“

    Seit Mai 2019 entstehen für die Studierenden der HTW Dresden auf einer Fläche von über 8.000 Quadratmetern ein Baustofftechnikum mit Laboren für Betontechnologie, Geotechnik, Verkehrs- und Wasserbau, Lehrkabinette, ein Kreativzentrum, ein neuer Lehr- und Werkstattbereich der Fakultät Design, Büroarbeitsplätze, PC-Pools mit Serverräumen der Fakultät Informatik-Mathematik sowie Archivflächen. Ab dem Wintersemester 2023/24 kann der Neubau genutzt werden.

    Vom Investitionsvolumen von insgesamt rund 63 Millionen Euro stammen 21 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Der Anteil des Freistaates Sachsen beläuft sich auf 42 Millionen Euro. Die Baumaßnahmen werden mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushalts.
    Das Bauvorhaben wird realisiert unter der Regie der Niederlassung Dresden II des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement.

    Es ist ein Pilotvorhaben für nachhaltiges Bauen im Hochschulbau Sachsen. Vorgesehen ist eine Zertifizierung im Gold-Standard nach dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Energieeinsparungen werden durch eine hochwertige thermische Gebäudehülle und das Heizen und Kühlen über eine Betonkernaktivierung erreicht. Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach sorgt für eigenen Strom. Trinkwasser wird gespart, indem für die Toilettenspülung Regenwasser in einer Zisterne gesammelt wird.

    Über 300 Fahrradstellplätze sind sowohl im Inneren des Gebäudes als auch entlang der Strehlener Straße vorgesehen. Zu den Besonderheiten des Neubaus zählt ein Lichtkonzept, das eine möglichst hohe Tageslichtausnutzung in allen Räumen ermöglicht. Zudem sind alle Räume barrierefrei erreichbar. Der Neubau wird mit einem Leitsystem ausgestattet, das neben der gängigen Beschilderung auch ertastbare Schilder (taktile Beschilderung) beinhaltet.

    Gegenwärtig sind an der HTW Dresden rund 5.000 Studierende eingeschrieben. Die 42 Studiengänge in den Bereichen Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Geoinformation, Maschinenbau, Informatik, Wirtschaftswissenschaften, Landbau, Umwelt, Chemieingenieurwesen und Design führen zu den Abschlüssen Bachelor, Master und Diplom. An der 1992 gegründeten Hochschule sind Lehre und Forschung seit jeher eng miteinander verbunden und stark praxisorientiert.

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