Sachsens Energieminister Wolfram Günther hat am Dienstag (19.10.) dem Kabinett zum Stromausfall am 13. September 2021 berichtet. Grundlage dafür war die Sachverhaltsaufklärung, die das Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft vom regionalen Netzbetreiber SachsenNetze GmbH erbeten hatte. Im Kern führte eine lokal eng eingrenzbare technische Störung im Umspannwerk Dresden/Süd zu dem Stromausfall.

Der Netzbetreiber hat angekündigt, gemeinsam mit externen Partnern Maßnahmen zur weiteren Erhöhung der Anlagensicherheit und zur Risikoreduzierung an vorhandenen Anlagen zu bewerten.

Am 13. September verursachte ein von außen in das Umspannwerk gelangter metallbeschichteter Ballon einen Kurzschluss zwischen zwei Sammelschienen des Umspannwerkes. Dadurch kam es zu einer automatischen Sicherheitsabschaltung des Umspannwerkes sowie weiterer Netzanlagen, einschließlich nachgelagerter Mittel- und Niederspannungsnetze.

Da die Störung an einer netztechnisch wichtigen Einrichtung auf der höchsten Spannungsebene im Verteilnetz (110 kV) eintrat, zog sie weitreichende Folgen nach sich und führte in der Folge zum Stromausfall in Dresden und in Teilen des Dresdner Umlands.

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