Die Autobahn GmbH des Bundes hat heute ihren nächsten Deutschlandnetz-Schnellladepark für Elektrofahrzeuge offiziell in Betrieb genommen. Der Standort auf den Parkplätzen Wiesenholz Ost und West an der A13 bei Dresden ist Teil des bundesweiten Ladeinfrastruktur-Ausbaus durch das Bundesministerium für Verkehr im Rahmen des Deutschlandnetzes. Auf den Parkplätzen Wiesenholz Ost und West können Elektrofahrzeuge nun ebenfalls schnellgeladen werden.

Die Ladeparks sind mit modernster Technik ausgestattet und bieten auf jeder der beiden PWC- Anlagen sechs Ladepunkte (je drei Ladesäulen zu je zwei Ladepunkten). Jeder Anschluss stellt bis zu 400 kW zur Verfügung. Theoretisch reicht das, um einen Mittelklassewagen binnen zehn Minuten mit Strom für 300 bis 500 Kilometer (je nach Verbrauch) zu laden. Die Zukunftsfähigkeit des Ladeparks ist damit gesichert. Teilen sich zwei Fahrzeuge eine Säule, kann jedes von ihnen immer noch mit mindestens 200 kW geladen werden. Das Bezahlsystem unterstützt alle gängigen Ladekarten sowie Debit- und Kreditkarten.

„Die Autobahn GmbH treibt den Aufbau der Ladeinfrastruktur kräftig voran, um Elektromobilität für alle und auf allen Routen zu ermöglichen. Insgesamt bauen wir mit dem Deutschlandnetz an den Autobahnen 1.000 Schnellladepunkte an 200 Standorten auf“, betont Dr. Michael Güntner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH, anlässlich der Eröffnung.

In Sachsen plant die Autobahn GmbH 40 Schnellladepunkte für PKW an unbewirtschafteten Rastanlagen. Dazu zählen neben den Parkplätzen Wiesenholz Ost und West (A13) auch die PWC-Anlagen Löbauer Wasser Nord/Süd (A4), Am Eichelberg Nord/Süd (A4) und Am Nöthnitzgrund Ost/West (A17).
„Ich freue mich, dass die ersten zwei von insgesamt acht an unbewirtschafteten Rastanlagen geplanten Ladeparks in Sachsen fertig sind. Der Freistaat rückt damit noch enger an ein leistungsfähiges, zukunftssicheres Ladenetz heran“, sagt Andreas Trenkel, Direktor der Niederlassung Ost der Autobahn GmbH.

Der neue Schnellladestandort an der A13 bei Dresden in Sachsen wird von der TotalEnergies Charging Solutions Deutschland GmbH betrieben. Jan Petersen, Geschäftsführer TotalEnergies Charging Solutions Deutschland GmbH sagt dazu: „Mit Wiesenholz West und Wiesenholz Ost nehmen wir heute die ersten beiden Deutschlandnetz-Autobahnstandorte in Sachsen in Betrieb. Damit schaffen wir weitere leistungsstarke Ladeangebote auf der Langstrecke. Insgesamt betreibt TotalEnergies bundesweit acht Autobahnstandorte im Rahmen des Deutschlandnetzes, 21 weitere befinden sich aktuell im Bau.“

Langfristig sollen an den Autobahnen insgesamt 4.000 Schnellladepunkte entstehen. Das Netz ist so geplant, dass alle zehn Fahrminuten Ladesäulen an den Autobahnen zu erreichen sind.  

Mit dem Deutschlandnetz schafft das Bundesministerium für Verkehr (BMV) 9.000 zusätzliche Schnellladepunkte für Elektroautos. Rund 900 Standorte entstehen im urbanen und ländlichen Raum, 200 direkt an den unbewirtschafteten Autobahn-Rastanlagen. Das BMV investiert in das Projekt insgesamt rund 2,3 Milliarden Euro. Private Unternehmen bauen die Standorte des Deutschlandnetzes im Auftrag des BMV. Wenn im Jahr 2026 alle Standorte fertiggestellt sind, finden Autofahrerinnen und Autofahrer deutschlandweit schnell und ohne Umwege die nächste Schnellladesäule.

Weitere Informationen: www.deutschlandnetz.de

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