Rückmarsdorfer haben eine Bürgerinitiative gegen den geplanten Kiesabbau vor ihrer Haustür gegründet

Wenn die Leipziger Verwaltung stur sein will, dann stellt sie sich stur. Dann wird hinter verschlossenen Türen verhandelt und der Protest der Bürger mit einem Schulterzucken abgetan. Halbherzig war der Protest der Stadt gegen den geplanten Kiesabbau bei Zitzschen. Ist ja kein Leipziger Gebiet. Bei Plänen in Kleinpösna und Schönau gibt es nicht einmal mehr einen Funken von Widerstand. Motto: Wir brauchen den Kies.

Die Bürger von Rückmarsdorf, das nordwestlich an die geplante Erweiterung des Kiesabbaufeldes Schönau grenzt, erlebten es am 27. September quasi live mit. Da hatte der Ortschaftsrat Rückmarsdorf eingeladen, damit die Stadt Leipzig und die Firma Papenburg Stellung nehmen konnten zur Erweiterung des seit 1902 betriebenen Kiesabbaufeldes Richtung Norden.

Selbst das Protokoll der Sitzung schildert, wie hoch die Wellen schlagen, denn wenn der Kiesabbau mit den jetzt geplanten Abbaufeldern die Bahnstrecke überschreitet, rückt die Abbautätigkeit nicht nur auf den Ortsrand von Rückmarsdorf vor, dann werden auch wieder etliche Hektar Ackerfläche verschlungen. Ein Thema, das Leipzigs Verwaltung immer wieder versucht unter der Decke zu halten.

„Da das Interesse der Bürger am Thema Kiesabbau in Schönau so groß war, konnte die Tagesordnung leider nicht eingehalten werden“, heißt es im Protokoll der Ortschaftsratssitzung. „Die große Anzahl der Einwohner, die gekommen war, um sich über das Vorhaben der Fa. Papenburg zu informieren bzw. ihren Unmut zu demonstrieren, überschritt das Fassungsvermögen des Raumes im Ortsteilzentrum. Die Bürger standen noch im Gang und draußen vor den Fenstern. Herr Freydank (Peter Freydank, der Ortsvorsteher, d. Red.) machte den Vorschlag, eine zweite Veranstaltung zu diesem Thema in der Turnhalle der Schule in Rückmarsdorf durchzuführen. Dieser Vorschlag wurde nach einigem Hin und Her angenommen. Der Termin steht noch nicht fest.“

Zumindest aber wurde das Thema schon mal angerissen. Andreas Frank, Betriebsleiter der GP Günter Papenburg AG – Rohstoffe Kieswerk Leipzig-Rückmarsdorf, führte ins Thema ein.

Das Protokoll:

„Herr Frank, Betriebsleiter der Firma Papenburg, begann seinen Bericht mit der Historie. Der  Kiesabbau in unserer Sandgrube begann 1902. Zu DDR-Zeiten wurde die Kiesförderung enteignet und war Teil des Baukombinates Leipzig. 1991 wurde der Standort von der Firma Papenburg übernommen. Bis zum heutigen Zeitpunkt wird auf diesen Flächen Sand abgebaut und die Renaturierung hat bereits begonnen. Nun wird eine neue Abbaufläche gesucht und wurde auf der Fläche zwischen Bahnhofsiedlung, Bahnstrecke und Miltitzer Straße gefunden.

Der Bericht des Herrn Frank wurde immer wieder unterbrochen von aufgebrachten Einwohnern und es gab Diskussionen, die klar machten, dass jeglicher Kiesabbau in dieser Gegend von den Bürgern nicht erwünscht ist.

Die Pläne der Fa. Papenburg sehen folgendermaßen aus: Das gesamte Abbaugelände soll mit einem Lärm- und Schmutzschutzwall von 8 m Höhe umgeben werden. Der Wall soll etwa 70 m Abstand von den Grundstücken haben. Nach dem Plan soll der Kiesabbau 15 Jahre lang erfolgen und dann kämen noch 2-3 Jahre Renaturierung, wobei die Bürger ein Mitspracherecht hätten. Die Tiefe des Abbaus soll 110 m betragen. Eine Brücke über die Bahnstrecke auf Kosten der Fa. Papenburg soll gewährleisten, dass der Abtransport des geförderten Materials nicht durch den Ort Rückmarsdorf erfolgt.“

Das Pech für Leipzig: Sämtliche Abbaurechte für Kiesvorkommen wurden schon in der wilden Zeit von 1990/1991 vergeben. Zumeist ruhten sie über die Jahre. Erloschen sind sie nie. Womit das Recht zur Genehmigung nicht mehr bei der Stadt Leipzig liegt, sondern beim Sächsischen Bergbauamt.

Ebenfalls Pech: Die ganze Region steht nicht nur auf mächtigen Kohleflözen, die Ursache für eine großräumige Zerstörung der Landschaft waren. Die Kohleflöze liegen auch noch unter mächtigen Kies- und Sandschichten, die in der Zeit aufgelagert wurden, als die Nordsee bis in den heutigen mitteldeutschen Raum vorstieß. Und dieser Kies wird jetzt natürlich überall nachgefragt, seit die Bautätigkeit wieder Schwung aufgenommen hat. Daher resultieren die ganzen Serien von Anträgen jener Firmen, die heute die alten Abbaurechte innehaben. Und die Leipziger Stadtverwaltung opfert lieber wertvolle Ackerfläche, als den Begehren nicht nachzukommen.

Was dann wieder einmal die Politik des Leipziger Liegenschaftsamtes beleuchtet. Denn das ist hier zuständig.

Dazu nahm am 27. September Luise Grießbach, Sachgebietsleiterin Strategie/Sonderaufgaben im Liegenschaftsamt (das dem Wirtschaftsdezernat zugeordnet ist) Stellung.

„Frau Grießbach vom Wirtschaftsdezernat der Stadt Leipzig beantwortete die Frage nach der Rolle der Stadt in diesem Genehmigungsverfahren“, heißt es im Protokoll. „Die Stadt verhandelt mit der Firma Papenburg und wenn es eine Genehmigung des Bergbauamtes gibt, wird die Stadt ihre Grundstücke verkaufen. In der näheren Zukunft wird es in Leipzig viele Bauvorhaben geben und der Kiesabbau in der Stadt wird benötigt.“

Augen zu und durch, soll das wohl heißen. Entsprechend reagierten die Rückmarsdorfer: „Die darauf folgende, sehr emotionale Diskussion wurde dann abgebrochen und die Bürger auf die 2. Veranstaltung verwiesen.“

Und weil sie so deutlich gezeigt bekamen, dass die Stadt einfach ihr Ding machen will, haben sich die Rückmarsdorfer nun entschlossen zu kämpfen.

Am Samstag, 22. Oktober, haben sie die Bürgerinitiative Rückmarsdorf gegründet. Deren Hauptziel ist die Verhinderung des Kiessandtagebaus mitten in Rückmarsdorf. Das Motto der Bürgerinitiative lautet: „Mit uns ist kein Kies zu machen!“ Und das will man nun auch in der nächsten Sitzung des Ortschaftsrates deutlich machen, die – wie angekündigt – in einem deutlich größeren Raum stattfindet.

Am Dienstag, 8. November, findet um 19:00 Uhr im Rahmen der nächsten Ortschaftsratssitzung Rückmarsdorf eine Präsentation der Firma Papenburg mit Fragestunde statt. Ort ist die Turnhalle der Grundschule Rückmarsdorf, An der Friedenseiche 4. Anwesend werden auch Vertreter der Stadt Leipzig, der Umweltverbände und des Leipziger Stadtrates sein.

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