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Bis 2020 soll das Hotel „Astoria“ wieder fit gemacht werden für die Zukunft

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    Nach 22 Jahren wird es endlich erlöst aus der Hölle der Paketverkäufe: das Hotel „Astoria“ hat seit Kurzem mit der "Intown Property Management GmbH" einen neuen Besitzer. Der hat das berühmte Leipziger Hotel diesmal nicht in einem großen Hotel-Paket mitgekauft, sondern interessiert sich tatsächlich für das eine Leipziger Kleinod. Bis 2020 soll es als Hotel-Juwel in Leipzig wiedererstehen.

    Am Freitag, 4. Mai, stellten der Investor „Intown“ und die Stadt Leipzig die Pläne vor. Der Bauantrag, auf dessen Grundlage sie Wirklichkeit werden sollen, ist eingereicht und soll wohl schon in Kürze beschieden werden. Die Entrümpelungsarbeiten sind schon im Gang.

    „Damit hat diese, über viele Jahrzehnte den Leipzigern ans Herz gewachsene, Immobilie wieder eine Chance“, freut sich Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau. „Lange Jahre war das ‚Astoria‘ als Hotel schon fast abgeschrieben. Nun eröffnet sich die Aussicht auf Aufwertung eines wichtigen Stadtbausteins in prominenter Lage mit Ausstrahlung in den Stadtraum. Hoffen wir also auf einen zügigen Baubeginn nach Erteilung der Baugenehmigung.“

    Als Vertreter des Eigentümers betont Stefan Zander, Regional Manager Asset Management East/South: „Das Projekt Hotel Astoria ist von besonders hoher Wichtigkeit für uns. Der gute Standort sowie die lange und beeindruckende Geschichte des Hauses ermutigen uns, das Hotel Astoria mit Erfolg wieder auf dem Markt zu platzieren. Hierfür arbeiten wir stetig am positiven Gelingen des Gesamtprojektes und sind darauf bedacht, einen guten Betreiber für das neue Hotel Astoria zu finden. Trotz der schwierigen Bausituation, die sich durch das Alter des Gebäudes und den langen Leerstand ergibt, sind wir frohen Mutes, das Hotel Astoria den Leipzigern zurückzugeben.“

    Zur Pressekonferenz präsentiert: der Fassadenentwurf von wolff architekten. Foto: Ralf Julke
    Zur Pressekonferenz präsentiert: der Fassadenentwurf von wolff architekten. Foto: Ralf Julke

    Die Bearbeitung des Bauantrags befindet sich nach den Worten der amtierenden Leiterin des Amtes für Bauordnung und Denkmalpflege, Kathrin Rödiger, auf gutem Wege.

    „Inzwischen liegen die Stellungnahmen fast aller am Verfahren beteiligten Ämter und Behörden vor“, hebt sie hervor. „Die bautechnischen Prüfungen sind in Auftrag gegeben, wir befinden uns in letzter Abstimmung zu Fragen des Denkmalschutzes. Grundsätzlich gehen wir von einer Genehmigungsfähigkeit aus.“

    Die Pläne des Investors sehen vor, die historischen Fassaden des kurz vor dem Ersten Weltkrieg nach Entwürfen des Dresdener Architekturbüros Lossow & Kühne errichteten Hotels weitestgehend zu erhalten und denkmalgerecht zu sanieren. Im Inneren wird modernisiert und umgebaut. Ebenfalls erhalten bleibt das architektonisch hochwertige ovale Treppenhaus des Ursprungsbaus. Es wird nach Denkmalschutz-Kriterien saniert. Ergänzend zu dem Treppenraum sind zwei weitere, durchlaufende Treppenanlagen geplant.

    Im Erdgeschoss entstehen auf ca. 340 Quadratmeter Fläche Räumlichkeiten für Konferenzen mit maximal 400 Personen, sowie ein rund 800 Quadratmeter großer Bankettbereich für bis zu 1.000 Personen. Ferner wird es eine Bar mit 30 und ein Restaurant mit 200 Plätzen geben. Auch im Außenbereich können Gäste bedient werden. Hier sollen 60 Plätze angeordnet werden. Die 250 Zimmer mit insgesamt 500 Betten sind im ersten bis vierten Obergeschoss untergebracht. Eine rund 170 Quadratmeter Spa-Anlage im Untergeschoss erweitert das Angebot.

    Und dann wird schon etwas verraten, was noch gar nicht verraten werden kann, weil „Intown“ nach Auskunft von Zander noch nach dem bestmöglichen Betreiber für das Hotel sucht: Insgesamt 96 Mitarbeiter sollen sich in drei Schichten rund um die Uhr um den reibungslosen Ablauf des Hotelbetriebes und damit um das Wohlbefinden der Gäste kümmern.

    Technikbereiche, Neben- und Personalräume befinden sich im Untergeschoss. Der Personalzugang wird im Bereich der Lieferzone im rückseitigen Hofbereich eingeordnet. Alle Geschosse sind über Lifts erreichbar.

    Ausführlicher zu diesem Leipziger Hingucker-Projekt berichten wir gleich morgen an dieser Stelle.

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