Unzumutbarer Radweg an der Prager Straße

Im Oktober soll wenigstens die Buckelpiste am Völkerschlachtdenkmal asphaltiert werden, der Rest bleibt Provisorium

Für alle LeserDas mit den flotten Fahrspuren und der flotten Straßenbahn hat die Stadt ja auf der Prager Straße schon irgendwie hinbekommen. Bei den Radwegen hapert’s aber noch. Was jüngst auch die SPD-Stadträtin Nicole Wohlfahrt thematisierte. Denn einen Streckenabschnitt findet sie für Radfahrerinnen und Radfahrer geradezu unmöglich: den zwischen An der Tabaksmühle und Paulinerweg. Ist er auch.

„Die Prager Straße ist die zentrale Tangente aus dem Südosten in Richtung Innenstadt und wird daher auch von vielen Radfahrenden genutzt. Leider ist bisher nur in stadteinwärtiger Richtung ein nahezu durchgängiger Radweg vorhanden“, stellte sie in ihrer Stadtratsanfrage fest. Der unmögliche Radweg westlich der Straße war auch schon Thema bei der Verkehrsdiskussion in Stötteritz.

Aber an der Situation wird sich nicht wirklich etwas ändern, teilt das Dezernat Stadtentwicklung und Bau jetzt mit. Nur der bucklige Geh-/Radweg, der eigentlich nur ein rumpeliger und viel zu schmaler Fußweg ist, soll endlich eine andere Decke bekommen. Ab Oktober. Aber er wird nicht breiter. Der unhaltbare Zustand, dass sich Fußgänger und Radfahrer hier in einen viel zu schmalen Weg teilen müssen, bleibt erhalten.

„Der vorhandene Geh-/Radweg in stadtauswärtiger Richtung wird im Bereich von An der Tabaksmühle bis Zufahrt Friedhof in der bestehenden Breite saniert. Die Sanierung erfolgt in Koordinierung mit den Leipziger Wasserwerken ab 08.10.2018. Es werden die vorhandenen Gehwegplatten aufgenommen und eine neue Asphaltdeckschicht aufgebracht. Die vorhandene Baumreihe mit den vorhandenen Wurzeln wird dabei ausreichend geschützt“, antwortet das Planungsdezernat auf die Frage „Welche Überlegungen gibt es, die Situation für Radfahrende in stadtauswärtiger Richtung zwischen Völkerschlachtdenkmal und Paulinerweg zu verbessern?“

Die Straße ist hier einfach zu schmal. Zumindest scheint es so zu sein. Die Straßenbahngleise sind separiert, daneben gibt es je zwei Fahrspuren für Kfz in jede Richtung. Wirklich zu Ende gedacht ist das Thema nicht. Und tatsächlich erfüllt auch die Belagausbesserung nicht die Forderungen des aktuellen Radverkehrsplans. Schon 2015 betonte der ADFC Leipzig, dass hier nur durchgehende Radfahrstreifen auf der Straße die Situation für Radfahrer wirklich verbessern.

Noch schöner wird es ja ein Stück weiter an der Haltestelle Südfriedhof. Hier hört die Radfahrerführung irgendwie gänzlich auf. Über rustikale Bordsteine muss sich der Radfahrende irgendwie vorbeischlängeln an lauter Mobiliar, das die Stadt und die LVB auf den Gehweg gestellt haben, der hier als gemeinsamer Geh- und Radweg ausgewiesen ist. Ein Ärgernis eigentlich für Radfahrer und Wartende an der Ampel und an der Haltestelle.

Aber die Stadt sieht das nicht so. Lieber hält sie zwei Fahrspuren für den Kraftverkehr in beide Richtungen vor, denn gleich hinter der Haltestelle biegt ja auch die Kommandant-Prendel-Allee ein.

Für Nicole Wohlfahrt ist das ein Problem: „In stadteinwärtiger Richtung wird der Radweg im Bereich der Haltestelle Südfriedhof unterbrochen, was zu heiklen Situationen führt. Welche Maßnahmen plant die Verwaltung, um im Haltestellenbereich die Trennung zwischen Wartebereich, Gehweg und Radweg sichtbar zu machen?“

Haltestelle Südfriedhof: Zwischen Haltestellenschild und Wartehäuschen sollen sich Radfahrer irgendwie durchschlängeln. Foto: Ralf Julke

Haltestelle Südfriedhof: Zwischen Haltestellenschild und Wartehäuschen sollen sich Radfahrer irgendwie durchschlängeln. Foto: Ralf Julke

Das Problem sieht Leipzigs Verkehrsdezernat nicht: „Die Haltestelle Südfriedhof mit angehobener Fahrbahn (Kaplösung) wurde 2006 neu gebaut. Eine durchgängige Führung eines separaten Gehweges und Radweges auf dem ca. 100 m langen Abschnitt zwischen Kommandant-Prendel-Allee und der Gletschersteinstraße wurde geprüft.

Jedoch lassen die gegebenen Platzverhältnisse durch die vorhandenen Einbauten am Fahrbahnrand wie Fahrleitungs-, Signal- und Beleuchtungsmasten, Einbauten an der Gehweghinterkante wie Bänke, Fahrkartenautomat und der Fahrgastunterstand der Haltestelle eine Trennung der Verkehrsarten und des Wartebereichs im jetzigen baulichen Zustand nicht zu.

Die Treppenanlage des denkmalgeschützten Gebäudes, die in Höhe des Aufstellbereichs für Fußgänger am ampelgeregelten Fußgängerübergang mündet, stellt eine weitere bauliche Engstelle in dem vergleichsweise kurzen Abschnitt dar. Da eine Trennung von Wartebereich und Geh-/Radweg nicht möglich ist, wurde die Beschilderung ‚gemeinsamer Geh-/Radweg‘ angeordnet. Diese weist Radfahrer auf die besondere Vorsicht gegenüber Fußgängern hin.“

Hat nur Nicole Wohlfahrt Ärger mit dieser Verbauung des Geh-/Radweges?

Aus Sicht der Straßenverkehrsbehörde augenscheinlich ja: „Auch wenn hier durchaus Nutzungskonflikte zwischen wartenden Fahrgästen, Fußgängern und durchfahrenden Radfahrern bestehen, ist seit Errichtung keine Unfalllage gegeben. Bauliche Veränderungen oder andere Anpassungen bzw. Kennzeichnungen sind daher an der Anlage in den nächsten Jahren nicht geplant.“

Das heißt: Man nimmt es für gegeben, dass flüssiges Radfahren auf dem kompletten Abschnitt nicht möglich ist und damit auch die Ziele des Radverkehrsplans nicht erfüllt werden. Das klingt nicht nach allzu großer Lust, hier eine zukunftsfähige Lösung zu suchen.

Gefahrenstelle Nr. 13 im Leipziger Radnetz: Die Prager Straße als Hindernisparcours

RadwegeSüdfriedhofPrager Straße
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr


Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

OBM-Wahl 2020: Nächste Volte am Sportforum
Der Parkplatz auf der Fläche des ehemaligen Schwimmstadions. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser„RB-Chef Mintzlaff: ,Klub-Entwicklung darf nicht auf Altar des Wahlkampfes geopfert werden‘“, polterte die LVZ am 20. Februar und schrieb damit ihre Geschichte vom 15. Januar fort, die auch schon nicht stimmte: „RB-Geschäftsstelle und Parkhaus kommen auf den Stadionvorplatz“. Und nun am 27. Februar, nachdem die LVZ noch ein paar mal versucht hat, einen „Streit zwischen RB Leipzig und der Stadt“ (21. Februar) zu konstruieren, ruderte das Blatt in einem recht flapsigen Kommentar zurück: „Eine Schwalbe am Schwimmstadion“.
StuRA und Jusos kritisieren die flapsige Haltung des Wissenschaftsministers zu den Ursachen des Klimawandels
Sebastian Gemkow (CDU). Foto: L-IZde

Foto: L-IZde

Für alle LeserFangen wir mit Rezo an, der seit seinem großen „Zerstörung der CDU“-Video von 2019 auch zum Kolumnisten bei der „Zeit“ geworden ist, wo er am Donnerstag, 27. Februar, seinen (neuen) Ärger in Worte fasste: „Die Erderwärmung verschwindet gerade aus der öffentlichen Diskussion. Das ist so lange unerträglich, wie sich stattdessen mit nichtigem Parteigeplänkel beschäftigt wird.“ Ein Ärger, der genau so auch auf den Leipziger OBM-Wahlkampf zutrifft.
Leipzigs Baudezernat hält eine Wohnungstauschplattform zumindest theoretisch für möglich
Hier irgendwo die richtige Wohnung finden ... Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAuch das war so ein Thema bei der Townhall-Veranstaltung am 23. Februar in der Peterskirche. Dort stand das Thema der Wohnungsknappheit in Leipzig auf der Themenliste und die unabhängigen Wohnungsmarktakteure warfen als Idee in den Raum, Leipzig könne ja wieder – wie einst in DDR-Zeiten – den Wohnungstausch unter all jenen in Gang bringen, die einfach nur eine Wohnung in anderer Größe suchen. Da fiel auch schon mal das Wort „Mangelverwaltung“. Aber: Der Mangel ist für viele Leipziger längst spürbar.
Motette in der Thomaskirche Leipzig am 29. Februar mit dem Leipziger Vocalensemble und Bach-Kantate
Leipziger Vocalensemble. Quelle: Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Thomas

Leipziger Vocalensemble. Quelle: Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Thomas

Am Samstag, 29. Februar um 15.00 Uhr ist in der Motette in der Thomaskirche das Leipziger Vocalensemble mit Musikern auf historischen Instrumenten und den Solisten Friederike Urban, David Erler, Wolfram Lattke und Tobias Ay zu hören. Zur Aufführung kommt neben Chorwerken von Heinrich Schütz, Gottfried August Homilius, Johannes Brahms und Johannes Weyrauch die Kantate „Nach dir, Herr, verlanget mich“ BWV 150 von Johann Sebastian Bach.
Zwieback in seiner bislang reinsten Form: das Solo „6G Ray pur“ feiert am 5. März Premiere
6G Ray pur. Foto: Schaubühne Lindenfels

Foto: Schaubühne Lindenfels

Für alle LeserWolfgang Krause Zwieback macht Inventur in seinem Laden. Angekündigt ist ein performativer Konkurs, zu dessen Premiere der Sprachakrobat in den Ballsaal der Schaubühne Lindenfels am Donnerstag, 5. März, um 20 Uhr einlädt. Vorher gibt's im Salon sogar noch ein Podiumsgespräch mit „Pionieren der Freien Szene“.
Stiftung Ecken wecken bringt neues Mitmach-Projekt „Wir im Quartier“ im Leipziger Westen an den Start
kunZstoffe in der Georg-Schwarz-Straße 7. Foto: kunZstoffe e.V.

Foto: kunZstoffe e.V.

Für alle LeserWie kommt man eigentlich heraus aus dieser Jammerspirale, in der heute so viele Mitbürger glauben, ihren Frust und Unmut immer nur an anderen auslassen zu können? Kann es sein, dass es gerade ihre Rolle als unmündiger und immer nur konsumierender Bürger ist? Ihre Haltung, dass andere bitteschön immer alles regeln sollen? Raus aus der Schmollecke, so könnte man den neuen Aufruf der Stiftung Ecken wecken überschreiben. Wer seine Nachbarschaft besser machen will, packt selbst mit an.
Morteratsch: Zwei Tote, ein Gletscher und die Pfeife von Maigret
Urs W. Käser: Morteratsch. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist nicht sein erster Krimi, den Urs W. Käser jetzt im Leipziger Einbuch Verlag vorgelegt hat. Mit „Hoffmanns Tode“, „Mosers Ende“ und „Gornerschlucht“ hat der 1955 geborene Schweizer Autor schon drei Kriminalromane aus der Schweizer Bergwelt veröffentlicht. In seinem vierten Krimi geht es nach Pontresina, einem Dorf unterhalb des Piz Morteratsch. Und dessen Gletscher spielt in diesem Krimi eine nicht unwesentliche Rolle.
Denkmalchor mit Friedensbotschaft zum Saisonauftakt
Denkmalchor Leipzig. Foto: Anne Hornemann

Foto: Anne Hornemann

Mit seinem neuen Programm „Friedens-Hall“ eröffnet der Denkmalchor am Sonntag, 1. März, um 17.00 Uhr, die 107. Konzertsaison im Völkerschlachtdenkmal und zugleich die 81. des Denkmalchores. Unter Leitung von Philipp Goldmann präsentiert der Denkmalchor vokale Klangporträts aus fünf Jahrhunderten von Schütz, Bruckner, Schnittke, Rutter, Nystedt bis Gjeilo.
Der Tag: Ramelow wirbt für Jung und Leipziger FDP-Politiker wirbt für Kooperation mit der AfD
Burkhard Jung darf sich über den nächsten prominenten Unterstützer freuen. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserThüringens Ex-Ministerpräsident Bodo Ramelow hat heute eine Wahlempfehlung für Oberbürgermeister Burkhard Jung ausgesprochen. Ebenfalls heute hat ein Leipziger FDP-Politiker eine Empfehlung für eine „pragmatische Kooperation“ mit der AfD ausgesprochen. In Döbeln wurden derweil drei Männer wegen eines Angriffs auf ein AfD-Büro verurteilt. Die L-IZ fasst zusammen, was am Donnerstag, den 27. Februar 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Der Stadtrat tagte: Polizeiverordnung mit großer Mehrheit beschlossen + Video

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDer Stadtrat hat am Mittwoch, den 26. Februar, die neue Polizeiverordnung beschlossen. Linke und Grüne konnten sich mit einigen Änderungsanträgen durchsetzen, die unter anderem den Umgang mit Obdachlosen, Bettlern und umweltfreundlicher Straßenkreide betreffen. Die alte Polizeiverordnung war bereits zehn Jahre alt.
L-IZ-Ticketverlosung: Moka Efti Orchestra im Frühjahr im Felsenkeller Leipzig

Foto: PR

Für alle LeserIm Januar lief die dritte Staffel der Erfolgsreihe „Babylon Berlin“ an. Pünktlich zur Wiederauferstehung dieses literarischen „deep cuts“ in die Geschichte des bunten Moloch Berlins Ende der Zwanzigerjahre des 20. Jahrhunderts geht das Moka Efti Orchestra wieder auf Tournee. Das Orchester, das den Soundtrack für die Fernsehserie liefert, ist mit der litauischen Schauspielerin und Performerin Severija Janušauskaitė auf den Bühnen zu sehen. Am 22. März ist die Entertainerin im Leipziger Felsenkeller zu sehen. Gemeinsam mit dem Veranstalter Semmel Concerts verlost die L-IZ unter allen Freikäufer/-innen 2x2 Freikarten.
Opernsaison 2020/21: Wagner hoch zehn!
Foto: Martin Schöler

Foto: Martin Schöler

Für alle LeserDie Oper Leipzig hat am Donnerstag ihre Pläne für die Saison 2020/21 vorgestellt. Das Publikum darf sich genreübergreifend auf zwölf Premieren am Augustusplatz und im runderneuerten Haus Dreilinden freuen, das im Dezember mit einem Festakt wiedereröffnet werden soll. Das musikalische Spektrum reicht dabei vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Im Mittelpunkt des Spielplans steht ein Leipziger Komponist.
Mit Bau des neuen Beiersdorf-Werkes in Leipzig wird der Traditionsstandort in Waldheim geschlossen
Traditionsmarke "Florena". Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Mittwoch, 26. Februar, ließ die Beiersdorf AG die Katze aus dem Sack. In seiner Sitzung am 25. Februar hat der Aufsichtsrat der Beiersdorf AG dem Investitionsvorhaben für den Bau eines neuen Produktionsstandortes im Leipziger Norden grünes Licht gegeben. Damit ist die bereits im Juni 2019 gefällte Grundsatzentscheidung nach dem zwischenzeitlich abgeschlossenen Grundstückserwerb in Seehausen, am nördlichen Stadtrand von Leipzig, final bestätigt worden. Aber noch etwas ist passiert: Die Schließung des Standorts in Waldheim wurde bekannt gegeben.
Die VNG AG legt erstmals einen Green Schuldschein auf
VNG-Zentrale. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserErstmals in seiner Unternehmensgeschichte legt der Gashandelskonzern VNG AG mit Hauptsitz in Leipzig einen sogenannten Green Schuldschein auf. Das Darlehen hat ein Gesamtvolumen von 100 Millionen Euro und kann ausschließlich für ökologisch nachhaltige Verwendungszwecke genutzt werden, teilt das Unternehmen mit. Denn man hat auch dort sehr wohl mitbekommen, dass ökologische Fragestellungen für Investoren und Banken immer relevanter werden.
Elsterradweg am Elsterflutbett soll 2021 endlich repariert werden
Der Radweg am Elsterflutbett. Foto: Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen

Foto: Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen

Für alle LeserSeit 2015 beschäftigt ein eigentlich recht kurzes Radwegstück den Leipziger Stadtrat und das Planungsamt: Es ist die Rumpelstrecke auf dem Elsterradweg zwischen Schleußiger Weg und Teilungswehr Großzschzocher. Hier liegt der Schotter blank. Aber warum bekam es die Stadt bis heute nicht hin, dieses Wegstück zu reparieren, wollte die Grünen-Fraktion jetzt einmal mehr erfahren.