Gefahrenstelle Nr. 13 im Leipziger Radnetz: Die Prager Straße als Hindernisparcours

Für alle LeserEin ganz spezielles Kunststück haben Leipzigs Verkehrsplaner an der Prager Straße / Kreuzung Johannisallee fertig gebracht. Nicht nur, dass die Radfahrer, vom Johannisplatz kommend, schon einen Radweg hinter sich haben, der eher den Namen Hindernisparcours verdient mit allerlei Biegungen, Ampeln und Masten auf der Strecke und hochgefährlichen Abschrägungen zur Fahrbahn.

Wahrscheinlich haben hier Leipzigs Straßenbauer versucht, im Praxistest herauszubekommen, was man unter Barrierefreiheit verstehen könnte. Aus Sicht der Fußgänger vielleicht noch verständlich: Sowohl an der Kreuzung der Prager Straße mit der Platostraße wie auch 50 Meter weiter, wo der Gerichtsweg auf die Prager Straße trifft, wurden nicht nur Absenkungen auf Fahrbahnniveau geschaffen, damit man auch mit Rollstuhl und Gehhilfe auf die Fahrbahn kommt – es wurde gleich der gesamte Radweg abgeschrägt, mit dem Ergebnis, dass Radfahrer hier regelrecht am Hang fahren. In Zeiten mit nassem oder gar vereistem Untergrund eine hochgefährliche Piste, die am Fußgängerüberweg am Gerichtsweg noch eine zusätzliche Verschärfung bekommt, weil hier der Ampelmast mitten auf dem Radweg steht und der Radweg provisorisch darum herum kurvt.

In diesem Fall handelt es sich auch noch um den extra für Radfahrer aufgestellten Ampelmast, die auf die Idee kommen könnten, hier nach links in den Gerichtsweg abbiegen zu wollen.

Ein geradezu einsamer Ampelmast, denn für den Kfz-Verkehr gibt es die Ampel, die das Abbiegen in den Gerichtsweg ermöglicht, schon 20 Meter vorher, wo sie mit dem Fußgängerüberweg verbunden ist.

Diesen seltsamen Test-Parcour für innovative Verkehrslösungen, der auch 20 Jahre lang direkt unter den Büros der verantwortlichen Planer im ehemaligen Technischen Rathaus lag, hat man gerade hinter sich, wenn man fröhlich parallel zum motorisierten Verkehr zur Kreuzung Johannisallee kommt. Der Kfz-Verkehr fährt weiter gemütlich mit „Grün“ geradeaus. Der Radweg aber endet einfach. Welcher Radfahrer käme auch auf die Idee, hier genauso wie die Autos geradeaus fahren zu wollen?

Der Weg knickt ab nach rechts, wo man augenscheinlich mit den Fußgängern hinüber auf die Insel fahren soll. Was aber nicht möglich ist, denn wenn die Geradeausspur auf der Prager Straße „Grün“ hat, hat diese Fußgängerampel „Rot“. Unübersehbar waren hier Ampelschalter am Werk, denen Radfahrer und Fußgänger ziemlich schnurz sind, denen aber wichtig ist, dass rechtsabbiegende Kfz jederzeit abbiegen können, wenn der Verkehr auf der Prager Straße rollt.

Da muss auch der Radfahrer warten, darf bei Grün rüber auf die Fußgängerinsel und darf sich dann freuen, dass jetzt die Prager Straße Rot hat und der Kfz-Verkehr in der Johannisallee zur Oststraße „Grün“ hat. Weiter geht’s für den Radfahrer also erst wieder, wenn die Prager Straße wieder rollt.

Man vergisst diese närrische Situation ziemlich bald wieder. Denn der weiterführende Radweg ist nach knapp 20 Jahren eine einzige Buckelpiste, auf der man froh sein kann, dass einem nicht alle Schrauben aus dem Fahrrad fallen.

Was sagt der ADFC dazu?

Alexander John, Stellvertretender Vorsitzender des ADFC Leipzig

Bei der Stadtentwicklung und Verkehrsplanung werden im Allgemeinen Ziele verfolgt. Diese Ziele haben sich im Laufe der Jahre stark verändert. War es ursprünglich das Ziel, eine durchgehende Radverkehrsanlage zu haben, kann man heute sagen, dass die Ziele nach dem Radverkehrsentwicklungsplan (RVEP) lauten: zügig, sicher, bequem von A nach B.

Während das alte Ziel seit 2011 zwischen Augustusplatz und Liebertwolkwitz umgesetzt ist, muss man leider feststellen, dass die neuen Ziele des Radverkehrsentwicklungsplanes in weiten Teilen in der Prager Straße nicht realisiert sind. Neben ständig wechselnden Führungsformen (gemeinsamer/getrennter Geh-/Radweg, Radfahrstreifen) verändert sich auch alle paar Meter der Belag und die Breite. Man kann nur durch das Abfahren der Radwege die sehr unterschiedlichen Bauepochen und entsprechenden Ansprüche deutscher Vorschriften, Richtlinien und Gesetze ablesen. Ein Grausen für alle, die Tag für Tag diese Wege nutzen müssen.

Wie könnten Lösungen aussehen?

Wenn man nicht die ganzen Seitenbereiche umbauen möchte, damit sie den Zielen entsprechen, hilft wahrscheinlich nur eines: Die Markierung eines durchgehenden Radfahrstreifens vom Augustusplatz bis zur Franzosenallee, unter Einbeziehung der bereits bestehenden Radfahrstreifen. Platz auf der Fahrbahn gibt es – gemessen an der Verkehrsbelegung – genug. Und dort, wo es eine reine Rechtsabbiegespur gibt (bspw. am Technischen Rathaus) kann man aus dieser Spur eine Kombispur machen und sogar die Verkehrssicherheit und Leistungsfähigkeit noch erhöhen. Am alten Technischen Rathaus könnte man notfalls den Radfahrstreifen auf Höhe der Haltestelle kurz aufheben, dann hätte man die gleiche Situation wie in der KarLi auf Höhe Kurt-Eisner-Straße oder Richard-Lehmann-Straße stadtauswärts – ist zwar nicht super toll, aber immer noch besser als die oben beschriebene Situation heute.

Klar kann man im Kleinklein an der einen oder anderen Stelle Verbesserungen vornehmen. Insgesamt würde das allerdings wesentlich teurer und die Ziele des RVEP könnten damit dennoch nicht erreicht werden. Die Straße ist einfach zu verkorkst.

RadwegeADFCVerkehrsunfällePrager Straße
Print Friendly, PDF & Email
 
2 Kommentare


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr


Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Leipzig wäre bereit, 20 Kinder aus griechischen Flüchtlingslagern aufzunehmen
Refugees Welcome. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDas Herz sitzt nun einmal links. Egal, was die neuen politischen Krawallmacher so erzählen, die so gern den Linksterrorismus beschwören und gleich mal alles, was aus ihrer harten und egozentrischen Sicht „links“ ist, mit verteufeln. Aber links bedeutet nun einmal auch Empathie mit den Schwächeren. Auch mit den Menschen, die in griechischen Flüchtlingslagern gestrandet sind. Den Kindern erst recht. Der Leipziger Stadtrat hat sich Ende März mit einer Resolution zur Aufnahme von Kindern und Jugendlichen bekannt. Aber wie steht die Stadtverwaltung dazu?
Philharmonie Leipzig erinnert mit Orchester-Video daran, wie überlebenswichtig Musik ist in dieser Zeit
Blick zum Turm der Peterskirche. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Freitag, 3. April, hätte es in der Peterskirche eigentlich das große Carmina-Burana-Konzert der Philharmonie Leipzig zusammen mit dem Philharmonischen Chor, Solisten und MDR Kinderchor geben sollen. Das war – wie jedes dieser Konzerte – fast ausverkauft. Und musste natürlich aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen abgesagt werden. Doch wie so viele Orchestermusiker in dieser Zeit wandten sich auch die Mitglieder der Philharmonie Leipzig mit einem berührenden Video an die Öffentlichkeit. Und es ging viral.
Wegbereiter. Wegbegleiter: Wie Paten, Stifter und Festivalintendanten begabten Musikern helfen beim Start
Heide Schwarzweller (Hrsg.): Wegbereiter. Wegbegleiter. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser„Wir alle erleben momentan surreale Zeiten, deren wirtschaftliche Folgen vor allem für eine Berufsgruppe spürbar real sind: Musiker“, schreibt uns Heide Schwarzweller, die nach Ende ihres Berufslebens einen innigen Wunsch in die Tat umsetzte: Sie hob einen Konzeptpreis für Musiknachwuchstalente ins Leben und benannte ihn nach Felix Mendelssohn Bartholdys begabter Schwester Fanny, die zu Lebzeiten nie die Chancen erhielt, die ihr Bruder hatte. Das Buch erzählt nicht nur von diesem Förderpreis.
Corona-Hilfe made in Leipzig: Initiativen, Ideen und Hilfsangebote aus der Zivilgesellschaft zur Milderung der Coronakrise + Update
Alles dicht im Einkaufsmekka Bahnhofspromenaden - nur Apotheken, Lebensmittelhändler und Drogerien haben noch geöffnet. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserIn den vergangenen Tagen ist nach dem atemlosen Zuschauen der hereinprasselnden Verfügungen und Veränderungen seitens des Freistaates Sachsen eine erste Welle von Ideen und Initiativen entstanden. Alle sollen dazu dienen, über die staatlichen Lösungsangebote hinaus, erste Auswirkungen der Corona-Krise abzufedern. Die LZ hat die besten Initiativen herausgesucht und hofft, dass sich je nach eigenen Prioritäten auch die Leser unserer Zeitung an der einen oder anderen gelungenen Idee beteiligen.
Ohne strenge Schutzauflagen wird ein Hochfahren des öffentlichen Lebens in Deutschland nicht zu machen sein
Lieber Abstand halten -auch am Cospudener See. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDer Umgang mit der Covid-19-Pandemie hat auch in Deutschland einige negative Seiten der Globalisierung offengelegt. So die durchaus beängstigende Tatsache, dass die Produktion wichtiger medizinischer Güter wie Schutzkleidung und Schutzmasken seit Jahren ausgelagert wurden nach Asien. Dabei ist gerade bei der Bewältigung einer Epidemie nationale Handlungsfähigkeit überlebenswichtig. Forscher der Leopoldina haben jetzt ihre zweite Einschätzung zu den Maßnahmen in Deutschland geschrieben.
Blinder Fleck: Solo-Selbstständige fallen bei Bund und Freistaat einfach durchs Raster
Wie lange reicht das noch? Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie Corona-Krise zeigt nicht nur, welche Berufsgruppen tatsächlich systemrelevant und nicht ersetzlich sind. Sie zeigt auch, wer sofort in Nöte gerät, wenn alle öffentlichen Veranstaltungen abgesagt werden. Und wie unfähig heutige Politiker inzwischen sind, all jene Selbstständigen überhaupt mitzudenken, die das ganze Risiko der Selbstvermarktung tragen und in den vergangen Jahrzehnten erlebt haben, wie ihre Arbeit immer mehr prekarisiert wurde. Das thematisieren jetzt ein Offener Brief an Leipzigs OBM und eine Forderung der Gewerkschaft ver.di.
Auszüge aus Francis Neniks „Tagebuch eines Hilflosen“ #26
Wer Epidemien verhindern möchte, forscht vorsorgend. Grafik: L-IZ

Grafik: L-IZ

Für alle LeserUnd weiter geht's in der großen Ironie namens Geschichte, die wir gerade unsere Gegenwart nennen ... Die Trump-Regierung hat zwei Monate vor Ausbruch des Coronavirus heimlich, still und leise ein USAID-Hilfsprogramm zur Pandemiebekämpfung beendet. Das Programm war 2009 als Reaktion auf Ausbreitung der Vogelgrippe entstanden und trug den Titel „predict“ („vorhersagen“).
Zahl der privaten Pkw in Leipzig auch 2019 weiter gestiegen
Privatbesitz an Pkw in Leipzig 2019. Grafik: Stadt Leipzig

Grafik: Stadt Leipzig

Für alle LeserZurzeit sind zwar Straßenbahnen und Busse in Leipzig relativ leer. Fast hat man schon wieder vergessen, wie vollgestopft sie noch vor vier Wochen im Berufsverkehr waren. Und das trotz stagnierender Fahrgastzahlen. Dass Leipzig die Stärkung seines ÖPNV über Jahre viel zu sehr vertrödelt hat, macht noch eine andere Zahl sichtbar, die das Amt für Statistik und Wahlen am 1. April veröffentlicht hat.
Leckerland ist abgebrannt: Warum unsere Esskultur keine Kultur mehr ist und Großkonzerne alles nur noch schlimmer machen
Manfred Kriener: Leckerland ist abgebrannt. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserGanz so schlimm, wie es der Titel suggeriert, ist es nicht. Wir müssen nicht verhungern. Auch wenn das Buch pünktlich zum Ausbruch der Covid-19-Epidemie auch in Deutschland erschien. Geschrieben von einem, den das Thema als freien Journalisten seit Jahrzehnten umtreibt. Und zwar in der ganzen Breite: Klima, Essen, Trinken, Umwelt. So langsam spricht es sich auch an deutschen Mittagstischen herum, dass unser Essen eine Katastrophe ist. Auch für die Welt.
Leipzigs Umweltdezernat legt Umsetzungsbericht zum Klimaschutzprogramm vor, Stand 2016
Entwicklung der Treibhausgas-Emissionen in Leipzig. Grafik: Stadt Leipzig

Grafik: Stadt Leipzig

Für alle LeserNicht nur die vielen Aktionsgruppen von Fridays for Future befürchten, dass die Anstrengungen, endlich etwas gegen die Klimaerwärmung zu tun, in Zeiten der Corona-Krise einfach vergessen werden. Gerade hatte man ja so viel Aufmerksamkeit geschaffen, dass Regierungen sich wenigstens zum üblichen theatralischen Handeln gezwungen sahen. Aber die Wirklichkeit – auch in Leipzig – sieht nach wie vor so aus, dass es nur in Millimeterschritten vorangeht. Auch im Energie- und Klimaschutzprogramm der Stadt Leipzig.
Die Johannes-Passion gibt es am Karfreitag als Live-Stream direkt aus der Thomaskirche
Blick zum Altar der Thomaskirche. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserOstern ohne Besuch der Kirche ist für viele Familien kaum denkbar. Aber schon in den vergangenen Tagen erlebten viele Menschen, wie die Kirchen umdachten und Gottesdienste per Live-Stream anboten. Und die Corona-Pandemie zwingt jetzt auch die Thomaskirche und das Bachfest zum umdenken. Eine öffentlich besuchte Bach-Passion ist derzeit unmöglich. Was tun? Auch die Passionsmusik gibt es in diesem Jahr am Karfreitag im Internet.
In der Holbeinstraße 58 wird ab Herbst endlich eine Kindertagesstätte für 200 Kinder entstehen
Der Garagenkomplex in der Holbeinstraße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserMan kann ja die Schnecke auf der Klinke des Neuen Rathauses bewundern. Sie kommt langsam voran. Aber sie kommt voran. 2014 war das, als erstmals auf Vorschlag der Grünen über einen neuen Kita-Standort in der Holbeinstraße 58 in Schleußig diskutiert wurde. Jetzt endlich hat die Schnecke die ersten Runden hinter sich gebracht und das Dezernat Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule meldet: „In der Holbeinstraße 58 in Leipzig-Schleußig soll eine neue Kindertageseinrichtung mit 200 Plätzen entstehen.“
Biberzählung im Landkreis Leipzig: Zwischen 200 und 300 Elbebiber leben an Mulde und Weißer Elster
Der Elbebiber fühlt sich an der Mulde wohl. Im Landkreis Leipzig haben sich zwischen 200 und 300 Nager angesiedelt. Foto: Sven Möhring, Untere Naturschutzbehörde Landkreis Leipzig

Foto: Sven Möhring, Untere Naturschutzbehörde Landkreis Leipzig

Für alle LeserAuch in Leipzig wurden ihre Spuren mittlerweile gesichtet – am Elsterbecken zum Beispiel und an der Paußnitz. Im Landkreis Leipzig werden die emsigen Wasserburgenbauer seit einigen Jahren systematisch gezählt. Zwischen 200 und 300 Elbebiber leben im Landkreis Leipzig. Diese Einschätzung basiert auf einer Zählung, die von ehrenamtlichen Naturschutzhelfern und -helferinnen im vergangenen Winter vorgenommen wurde.
Very British: Eine herzhafte Liebeserklärung an die hierzulande kaum bekannte englische Küche
Carola Ruff: Very british. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEigentlich wäre ja derzeit die große Medienberichterstattung darüber fällig, wie der britische Premier Boris Johnson es nun schaffen will, Großbritannien aus der EU zu führen. Denn bis auf die feste Absicht auszutreten, liegt ja bislang immer noch kein einziger Umsetzungsvorschlag vor. Aber nun hat der Bursche selbst eine Corona-Infektion. Und ein kleines Büchlein macht jetzt – so völlig gegen den Trend – neugierig auf die so gern belächelte englische Küche.
Gastkommentar von Christian Wolff: Krise und Angst – Wir müssen aufpassen
Was ist das Wesentliche? Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserWir müssen aufpassen. Nicht nur, um einer möglichen Infektion durch das Coronavirus im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Weg zu gehen. Wir müssen vor allem aufpassen, dass wir in dieser Krise Haltung bewahren. Als einzelne Bürger, als Gesellschaft, als Demokraten. Denn in krisenhaften Zeiten gehen die Maßstäbe schnell verloren. Vor allem dann, wenn sich Krise und Angst paaren und zu einem in uns wild wuchernden Gestrüpp zusammenwachsen.