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Thema

Radwegetest 2015

Gefahrenstelle Nr. 32 im Leipziger Radnetz: Eingequetscht auf viel zu kleinen Verkehrsinseln

Nicht nur beim Fahren geraten Leipziger Radfahrer immer wieder in brandgefährliche Situationen. Auch beim Stehen und Warten sind sie oft genug mitten im Malstrom, eingeklemmt auf viel zu schmalen Verkehrsinseln, umrauscht vom Verkehr und in Ampelphasen gefangen, die vor allem für flotte Motorisierung gedacht sind, Fußgänger und Radfahrer aber eher als Zaungäste im Verkehr betrachten.

Gefahrenstelle Nr. 31 im Leipziger Radnetz: Und wie kommt man nun in die Meusdorfer?

Über die Prager Straße und ihre grausamen Radwege oder das, was dafür herhalten soll, haben wir ja schon berichtet. Die Piste liegt auf der Route eines Lesers, der immer wieder zwischen Probstheida und Connewitz unterwegs ist. Dass er am Völkerschlachtdenkmal um seine Felgen fürchtet, ist nur zu verständlich.

Gefahrenstelle Nr. 30 im Leipziger Radnetz: Und wie nun weiter an der Gottschedstraße?

Der nicht wirklich existierende Radring um die Innenstadt wurde ja an dieser Stelle schon mehrfach thematisiert. Dass es in der Innenstadt auf den Fußgängerboulevards immer wieder zu Konflikten zwischen Radfahrern und Fußgängern kommt, hat auch mit der Nichtexistenz eines wirklich aufnahmefähigen Radringes zu tun. Aber dass er nicht existiert, ist auch für junge Leipziger immer wieder eine Verblüffung wert.

Gefahrenstelle Nr. 29 im Leipziger Radnetz: XY ungelöst in der Südvorstadt

Für die ganzen Radwegebeziehungen in der Leipziger Südvorstadt müsste man eigentlich eine eigene Serie aufmachen. Beginnend mit der Bernhard-Göring-Straße, die ja im nördlichen Teil zwischen der Kurt-Eisner-Straße und der Hohen Straße für die Zeit der Umbaumaßnahmen in der "KarLi" provisorisch zur Radumgehungsstraße gemacht wurde.

Gefahrenstelle Nr. 28 im Leipziger Radnetz: „Hauptsache durch“ auf der Uferstraße

Es gibt auch ein paar nicht ganz so zentrale Kreuzungen, an denen Leipziger Verkehrsteilnehmer lieber selbst zum Polizisten werden, um überhaupt irgendwie durchs Kuddelmuddel zu kommen. Zwei davon findet man an der Uferstraße, die eigentlich den kompletten Verkehr der sogenannten Nordtangente aufnimmt, aber gleichzeitig wichtigster Zubringer für das Viertel ums Löhr's Carré ist.

Gefahrenstelle Nr. 27 im Leipziger Radnetz: In der Pfaffendorfer wird es eng

Da fährt man erst mal gemütlich irgendwie vom Richard-Wagner-Platz Richtung Pfaffendorfer Straße. Wenn's mal gerade gemütlich geht, denn die Ampelphasen auf der Südseite des Goerdelerringes sind eher etwas für Leute mit viel Geduld. Aber auf der anderen Seite sollte man, wenn man in die Pfaffendorfer Straße will, doch lieber alle sieben Sinne erwecken. Hier wird's eng.

Gefahrenstelle Nr. 26 im Leipziger Radnetz: Drunter und drüber am Neuen Rathaus

Wahrscheinlich waren Leipzigs Verkehrsorganisatoren richtig happy, als sie die schrägen Radwege am Neuen Rathaus auf den Asphalt malen ließen, der den Weg aus der Grünanlage, wo man vom Johannapark her ankommt, mit der Lotterstraße verbindet. Aber hier verknoten sich Wegebeziehungen auf engstem Raum. Wie sich das anfühlt, schildert eine Leserin.

Gefahrenstelle Nr. 25 im Leipziger Radnetz: Sind Radfahrer in Leutzsch völlig unerwünscht?

Na ja, mit einem Dutzend gefährlicher Stellen im Leipzig Radwegenetz hatten wir fest gerechnet, vielleicht zwei Dutzend. Auch wenn das Gefühl bei der alltäglichen Nutzung des Straßennetzes eigentlich sagte: Das könnte sich als flächendeckende Geschichte erweisen. Und so wurden wir diesmal nach Leutzsch gelotst. Kaum zu glauben: Es gibt Leute in Leutzsch, die Fahrrad fahren.

Gefahrenstelle Nr. 24 im Leipziger Radnetz: Heimtückische Gleise in der Hermann-Liebmann-Straße

Es gibt auch Straßen in Leipzig, da ist es mal nicht die Radwegeführung, die ein Befahren gefährlich macht. Manchmal sind es auch einfach Bauteile, die im Asphalt gelassen wurden und davon erzählen, dass hier früher mal eine Straßenbahn fuhr. Nein, die Rede ist nicht von der Simildenstraße in Connewitz, die unter den Kandidatinnen für das schlimmste Straßenpflaster in Leipzig ganz vorn mit dabei wäre.

Gefahrenstelle Nr. 23 im Leipziger Radnetz: Der Burgplatz als Radfahrerverhinderungsparcours

Da fiel auch unseren Lesern nichts mehr ein zu diesem Hindernisparcours, der mit Bauverzug oder Planungsfehlern eigentlich nicht mehr zu entschuldigen ist: Es geht um die Ostseite des Burgplatzes: "Der Burgplatz mit der Einfahrt Markgrafenstraße (nach Osten) ist eine ebensolche Katastrophe für Radfahrer wie die Wegelösung an MB, Panoramatower oder Augustusplatz."

Gefahrenstelle Nr. 22 im Leipziger Radnetz: Radfahrer unerwünscht in der inneren Jahnallee

Die innere Jahnallee ist wahrscheinlich das Schaustück verkehrsplanerischer Ignoranz. In der L-IZ war es schon mehrfach Thema bei den Diskussionen um die Verkehrsregelung rund ums Sportforum. Wenn große Publikumsveranstaltungen in der Arena, auf der Festwiese oder im Zentralstadion stattfinden, ist die Straße dicht. Aber das passiert auch im Alltag regelmäßig. Mehrmals in der Woche müssen hier Polizei und Rettungswagen anrücken, weil irgendjemand mit einem anderen Verkehrsteilnehmer kollidiert ist.

Gefahrenstelle Nr. 21 im Leipziger Radnetz: Die Theresienstraße – eine Kette unglücklicher Lösungen

Manche Straßen meidet man schon instinktiv, weil sie irgendwie schon seltsam aussehen. Da braucht es dann schon den Hinweis eines Lesers, der regelmäßig durch Eutritzsch muss, dass an der Theresienstraße irgendetwas nicht stimmen kann. An der Kreuzung Theresienstraße/Delitzscher Straße geht es los.

Gefahrenstelle Nr. 20 im Leipziger Radnetz: Gleich zwei gefährliche Stellen an der Max-Liebermann-Straße

Immer wieder geht es um Kreuzungsbereiche im Leipziger Radnetz, an denen Radfahrer - nichts Schlimmes ahnend - auf einmal in Kollisionsgefahr mit abbiegenden Kraftfahrzeugen kommen. So geht es einem Leser aus Gohlis auch immer wieder auf dem Radweg an der Max-Liebermann-Straße. Sieht sicher aus, ist es aber nicht.

Gefahrenstelle Nr. 19 im Leipziger Radnetz: Unübersichtlich am Stannebeinplatz

Auch der Stannebeinplatz in Schönefeld ist ein schönes Beispiel für verkehrsorganisatorische Unübersichtlichkeit. Wer mit dem Rad von der Rohrteichstraße zum Stannebeinplatz kommt, erlebt mal wieder einen Radweg, der fröhlich an der Schönefelder Allee endet. Also wieder in den Kfz-Verkehr einfädeln, damit man die Freude hat, an der Kreuzung Gorkistraße / Waldbaurstraße in ein Hupen, Drängen und Ignorieren zu geraten.

Gefahrenstelle Nr. 18 im Leipziger Radnetz: Chaos-Kreuzung am Augustusplatz

Auch die chaotische Kreuzung der Goethestraße mit dem Grimmaischen Steinweg am Augustusplatz war schon mehrfach Thema in der L-IZ. Hier läuft und fährt fast alles durcheinander, die Einfahrt zur Tiefgarage an der Stelle macht die Lage noch unübersichtlicher. Und die Übergänge von Platz zu Fahrbahn sind auch nicht wirklich für den Radverkehr gedacht.

Gefahrenstelle Nr. 17 im Leipziger Radnetz: Die Georg-Schumann-Straße ist nicht zum Queren gedacht

Mehrfach haben wir in der letzten Zeit schon über die Schwierigkeiten berichtet, an der Georg-Schumann-Straße sichere und sinnfällige Querungen für Radfahrer zu finden. Es gibt kaum eine Hauptstraße in Leipzig, in der die Verkehrsflussführung so stur auf den geradeaus führenden Autoverkehr gedacht ist. Aber wer von Gohlis-Mitte nach Gohlis-Süd will, muss doch irgendwo rüber, oder?

Gefahrenstelle Nr. 16 im Leipziger Radnetz: Kurve in den Klingerweg

Irgendwann weiß man zwar als Radfahrer in Leipzig, dass eine ganze Menge Autofahrer auch mit Vollgas in Kurven brettern und gar nicht erst gucken, ob in der Kurve vielleicht langsamere Verkehrsteilnehmer unterwegs sind. Erst recht, wenn sie sich auf der Hauptstraße befinden. Hauptstraßen sind doch immer frei, oder? In Schleußig oft genug ein gefährlicher Irrtum. Die Könneritzstraße biegt im Norden als Hauptstraße ab in den Klingerweg, was einen weiteren Gefahrenpunkt für Radfahrer schafft.

Gefahrenstelle Nr. 15 im Leipziger Radnetz: An der Brandenburger auf schmalem Fußweg zur Adenauer

"Zum Radwegenetz Leipzig habe ich eine gefährliche Schwachstelle. Ecke Brandenburger Str./Adenauerallee", schreibt uns ein Leser. "Wenn ich morgens im Berufsverkehr mit meinem Fahrrad von der Brandenburger Brücke komme und in die Adenauerallee will, hört kurz vor der Looks Film und TV Produktion der Radweg auf. Hier geht am Gebäude ein Fußweg weiter, der das Radfahren erlaubt.

Gefahrenstelle Nr. 14 im Leipziger Radnetz: Im Zöllnerweg an den Rand gedrängt

Radfahrer müssen erfindungsreich sein, wenn sie nicht irgendwo im Leipziger Wegenetz stecken bleiben wollen. Sie müssen die abgelegensten Wege kennen, wissen, wo man durchs Unterholz kommt, wo es partout nicht weitergeht und wo man lieber einen weiten Umweg fährt. Wer auf dem Plattenweg an der Leutzscher Allee Richtung Zöllnerweg will, endet zwar nicht an einer Ampel - aber dahinter im Nirwana.

Gefahrenstelle Nr. 13 im Leipziger Radnetz: Die Prager Straße als Hindernisparcours

Ein ganz spezielles Kunststück haben Leipzigs Verkehrsplaner an der Prager Straße / Kreuzung Johannisallee fertig gebracht. Nicht nur, dass die Radfahrer, vom Johannisplatz kommend, schon einen Radweg hinter sich haben, der eher den Namen Hindernisparcours verdient mit allerlei Biegungen, Ampeln und Masten auf der Strecke und hochgefährlichen Abschrägungen zur Fahrbahn.

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