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Am Mittwoch lädt der „Anker“ nach vier Jahren Bauzeit endlich zur Wiedereröffnung des Saales ein

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    Im Leipziger Norden kommt jetzt endlich ein Bauprojekt zum Abschluss, das den Stadtrat seit sechs Jahren immer wieder beschäftigt hat. Meist mit Kostensteigerungen, weil man mit dem ersten Baubeschluss von 2012 noch nicht wirklich wusste, wie marode die Gebäudesubstanz im beliebten Kulturzentrum Anker tatsächlich war. Am Mittwoch, 29. August, wird nun endlich der Anker-Saal wieder eröffnet. Erst mit geladenen Gästen, dann mit offenen Türen für alle Neugierigen.

    Die Sanierung, Neugestaltung und Erweiterung des soziokulturellen Zentrums „Anker“ ist ein wichtiges und bedeutendes Projekt im Nordwesten der wachsenden Stadt Leipzig. Er ist das einzige soziokulturelle Zentrum im Nordwesten Leipzigs und somit schlicht unverzichtbar, schätzt Heike Engel, die Leiterin der Einrichtung ein. Und mit der Revitalisierung der Georg-Schumann-Straße und verstärktem Zuzug auch nach Möckern ist die Bedeutung dieses Kulturzentrums, das Angebote für verschiedenste Altersgruppen vorhält und im eigenen Saal immer mit großen Konzerten überzeugt hat, noch gewachsen.

    Zähneknirschend stieg die Stadt deshalb 2012 in die Finanzierung der Sanierung von Saal und historischem Hauptgebäude ein – kalkulierte mit 3 Millionen Euro und war dann heftig überrascht, als sich bei Untersuchungen der Bausubstanz herausstellte, dass das Haus durchgreifend marode war. Am Ende wurden es dann fast 6 Millionen Euro, die das Gebäudeensemble freilich in einen Zustand versetzen, den es über ein halbes Jahrhundert nicht mehr hatte.

    Nach der kompletten Sanierung gibt es nun beste Bedingungen für Besucher und Mitarbeiter. Am 1. September 2016 wurden bereits das – im Grunde neugebaute – Vereinsgebäude und die Musikkneipe eingeweiht.

    Ende des 19. Jahrhunderts war der „Goldne Anker“ als Gastwirtschaft mit angeschlossenem Konzert- und Ballhaus weithin bekannt. Die Gäste kamen zum Tanz aus Möckern, Wahren und Gohlis zusammen. Ein Ort mit langer Tradition wurde jetzt zu einem modernen und zeitgemäßen Zentrum umgestaltet. Nach der Fertigstellung können die Besucher im „Anker“ wieder Musik-Festivals, Theater und großartige Konzerte mit lokalen Nachwuchskünstlern, aber auch weltberühmte Bands erleben.

    Nach wie vor gibt es aber auch umfangreiche Kursangebote und Workshops für alle Altersgruppen. Besonders für Kinder und Jugendliche. Der „Anker“ hat seine alte, neue Rolle als Hotspot mit dem neu errichteten Renftplatz davor wieder eingenommen. Der natürlich an die beliebteste Musikgruppe und ihren Gründer erinnert, die im „Anker“ viele eindrucksvolle Konzerte ablieferten. Der Platz bietet Sport- und Bewegungsfläche für die rund 1.500 Kinder und Jugendlichen vom „Anker“ und für die Bewohner des Stadtteils. Bei Sportturnieren können sich Kinder und Jugendliche sowie alle anderen generationsübergreifend an der Skaterampe, der Kletterwand, beim Streetsoccer, Streetball und Tischtennis ausprobieren.

    „Nach vier Jahren Gesamtbauzeit feiern wir heute die Eröffnung des Anker-Saales. Wir können es kaum erwarten wieder ‚zu Hause‘ zu sein in unserer Oase im Leipziger Norden“, erklärt Anker-Geschäftsführerin Heike Engel. „Ich freue mich auf geile Konzerte in den nächsten Jahren mit regionalen und internationalen Künstlern. An dieser Stelle bedanke ich mich sehr herzlich bei allen Unterstützern, denn ohne sie würden die nächsten Generationen nicht in den Genuss von diesem wunderbaren ‚Mehrgenerationshaus‘ kommen.“

    Die Geladenen feiern schon ab 11 Uhr. Sie bekommen auch Grußworte zu hören von Michael Kretschmer, Ministerpräsident des Freistaats Sachsen, Dr. Skadi Jennicke, Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kultur der Stadt Leipzig, und Dorothee Dubrau, Bürgermeisterin und Beigeordnete für Stadtentwicklung und Bau.

    Aber dann sind die Neugierigen dran: Nach dem offiziellem Festakt können die Leipziger von 14 bis 18 Uhr den legendären Saal im neuen Gewand besichtigen. Nach dem offiziellen Teil schließen sich Rundgänge durch die neuen Räumlichkeiten an. Dann wird es reichlich Gelegenheit geben, mit den Interessierten und Anwohnern ins Gespräch zu kommen oder einfach nur zu feiern. Wer sein Lieblings-Plattencover mitbringt, kann sich an diesem Tag persönlich verewigen, lädt Heike Engel ein.

    Besichtigung für alle Leipziger: 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr.

    Stippvisite auf dem „Renftplatz“ am Anker

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