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Möckern

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Der Huygensplatz mit der Seelenbinderstraße rechts und dem noch stehenden "Goldenen Löwen". Archivfoto: Ralf Julke

B-Plan in Möckern soll aufgehoben werden: Nach elf Jahren wird jetzt ein Lebensmittel-Einzelhändler gebraucht

Wie schwer sich Leipzigs Verwaltung und auch der Leipziger Stadtrat noch vor elf Jahren taten, Leipzigs Bevölkerungswachstum überhaupt zu begreifen, macht jetzt ein Vorstoß der Verwaltung deutlich, den Bebauungsplan Nr. 341 „Seelenbinderstraße, Südlicher Teil“ aufheben zu lassen. Denn hier fehlt es – so sieht es jedenfalls die Verwaltung – nun auf einmal an einem Lebensmittelmarkt. […]

Die künftige Baufläche an der Hans-Beimler-Straße. Foto: Ralf Julke

Der Stadtrat tagte: Schule in der Hans-Beimler-Straße wird mit 56 Stellplätzen im Mobilitätsgeschoss gebaut + Video

Dass es dazu eine Diskussion im Stadtrat geben würde, war schon abzusehen, als das Schuldezernat die Pläne für die neue Grundschule in der Hans-Beimler-Schule in Möckern vorlegte. Dafür muss eine Garagengemeinschaft mit 80 Garagen weichen. 56 Stellplätze werden dafür im Untergeschoss der Sporthalle integriert. Viel zu wenig, meinte postwendend die CDU-Fraktion im Stadtrat. Und so […]

Pflasterschönheit Huygensplatz. Foto: Ralf Julke

Urheberrechtlich geschütztes Pflaster: Stadtbezirksbeirat scheitert mit Bankbestellung für den Huygensplatz

In der Leipziger Ratsversammlung am 19. Januar war es der Eutritzscher Markt, der einmal als akuter Notfall einer verunglückten Platzgestaltung diskutiert wurde. In der Diskussion brachte dann SPD-Stadtrat Andreas Geisler auch den Huygensplatz in Möckern zur Sprache. Ein Stein gewordenes Beispiel Leipziger Platzbaukunst – ohne Aufenthaltsqualität. Der Stadtbezirksbeirat hat nun gewagt, aus seinem Budget Bänke für den Platz zu planen. Doch das geht so einfach nicht, bekommt Gerd Sklaar jetzt zur Antwort.

Leipziger Stadtwerke: Neues Blockheizkraftwerk in Möckern in Betrieb

Die Leipziger Stadtwerke haben ein weiteres Etappenziel im Rahmen ihres Zukunftskonzepts Fernwärme erreicht: die feierliche Inbetriebnahme des neuen Blockheizkraftwerks (BHKW) Leipzig Nord-West am Mittwoch, 24. März. Das emissionsarme Kleinkraftwerk in Möckern hat eine thermische Leistung von 9 MW. Investiert haben die Stadtwerke hier rund 8,5 Millionen Euro.

Die Heuwegbrücke über die Weiße Elster. Foto: Ralf Julke

Ab 31. August ist die Heuwegbrücke für drei Wochen voll gesperrt

Am 20. Januar hatte es das Verkehrs- und Tiefbauamt schon mit angekündigt als Teil einer langen Liste von Straßen- und Gehwegbaumaßnahmen, darunter auch sechs Maßnahmen an Brücken. Da stand sie ganz unscheinbar dabei: die Heuwegbrücke, die im Verlauf des Heuweges in Möckern die Weiße Elster überspannt. Am nächsten Montag, 31. August, wird das Vorhaben konkret. Und Radfahrer und Fußgänger müssen nach ziemlich langen Umwegen Ausschau halten.

Was wird aus dem Park an der Auferstehungskirche? Grafik: Magistralenmanagement Georg-Schumann-Straße

Leipzigs Grünflächenamt will dem Park an der Auferstehungskirche endlich eine Schönheitskur verpassen

Zwischen Dantestraße und Jupp-Müller-Straße in Möckern befindet sich ein Park. So ganz normal, dass er nicht mal auf der Website des Leipziger Grünflächenamtes auftaucht und auch nicht im 2013 im Passage Verlag erschienenen Parkführer „Leipzigs Grün“. Einen Namen hat er auch nicht. Höchste Zeit, findet das Magistralenmanagement der Georg-Schumann-Straße, an der der Park ja auch liegt, dass man sich jetzt endlich mal um die Verschönerung dieses Kleinods kümmert. Mit Bürgerbeteiligung natürlich.

Warnbake auch an der Feldsteinmauer westlich der alten Klinkermauer 2014. Foto: Ralf Julke

Leipzig hat die Absicht, eine alte Mauer wieder aufzubauen

Denkmalschutz nimmt manchmal seltsame Wege. Bis zum großen Umbau der LVB-Haltestelle Georg-Schumann-Straße/S-Bahnhof-Möckern stand auch noch ein altes Relikt aus Zeiten, als sich hier die König-Georg-Kaserne befand: ein ziegelgemauertes Stück der Kasernenmauer. Einsturzgefährdet, wurde sie kurzerhand abgerissen. Jetzt soll sie auf Beschluss des Oberbürgermeisters wieder aufgebaut werden.

Ein Fund am "Nahleberg", der alten Deponie von Leipzig-Möckern: Müll aus alten Zeiten (VEB Chemisches Kombinat Miltitz). Foto: Michael Billig

Die sanierte Deponie Möckern verschmutzt das Grundwasser

Der Müllvulkan von Möckern ist aktiver als bislang von uns angenommen. Er spuckt nicht nur Abfall aus längst vergangenen Tagen wieder aus. Aus der begrünten Erhebung sprudeln auch Schadstoffe. Über das Grundwasser gelangen sie in die beiden Fließgewässer Nahle und Neue Luppe. Das teilt die Landesdirektion Sachsen auf L-IZ-Nachfrage mit. Sanierungsbedarf sieht die Behörde nicht.

Nahleberg in Leipzig-Möckern: Öffentlich zugänglich, aber auf eigene Gefahr. Foto: Michael Billig

Ortsbesuch: Der Müllvulkan von Möckern – ist noch aktiv + Bildergalerie

Die alte Mülldeponie im Stadtteil Möckern ist heute ein beliebtes Ausflugsziel. Sie liegt idyllisch in der Auenlandschaft und heißt inzwischen auch Nahleberg. Manch einer kennt diese einzige Erhebung weit und breit vielleicht nur unter diesem Namen – und weiß gar nicht, was sich unter ihrem grünen Mantel befindet. Doch der Mantel hat gewaltige Risse bekommen. Im Berg muss es brodeln. Die Deponie spuckt ihren Müll wieder aus. Wie ein Vulkan seine Lava.

Alles oder nichts bei Sören Pellmann im Versuch im Süden von Leipzig (WK 153) auf die Erststimmen zu setzen. Foto: Die Linke

Ab Mittwoch „Soziale Beratung“ in Linken-Bürgerbüros Grünau und Möckern

Ab 5. September startet in den Bürger*innenbüros der Linken in Grünau und Möckern ein neues Angebot. Mit der Erwerbsloseninitiative Leipzig haben sich die Abgeordneten Cornelia Falken (MdL) und Sören Pellmann (MdB) einen kompetenten Partner in ihre Büros geholt, die dort jeden Mittwoch Sozialberatung anbieten. Im Nordstern, Georg-Schuhmann-Straße 171-175 (AXIS-Passage), finden die Beratungen von 9 bis 14 Uhr und im Wahlkreisbüro, Stuttgarter Allee 18, von 13 bis 16 Uhr statt.

Die sanierte Straßenfront des "Anker". Foto: "Anker" Leipzig

Am Mittwoch lädt der „Anker“ nach vier Jahren Bauzeit endlich zur Wiedereröffnung des Saales ein

Im Leipziger Norden kommt jetzt endlich ein Bauprojekt zum Abschluss, das den Stadtrat seit sechs Jahren immer wieder beschäftigt hat. Meist mit Kostensteigerungen, weil man mit dem ersten Baubeschluss von 2012 noch nicht wirklich wusste, wie marode die Gebäudesubstanz im beliebten Kulturzentrum Anker tatsächlich war. Am Mittwoch, 29. August, wird nun endlich der Anker-Saal wieder eröffnet. Erst mit geladenen Gästen, dann mit offenen Türen für alle Neugierigen.

Tischtennisplatte und Streetball-Anlage auf dem Renftplatz. Foto: Ralf Julke

Stippvisite auf dem „Renftplatz“ am Anker

Am 1. Juni setzte sich Sozialbürgermeister Thomas Fabian ins Auto und fuhr nach Möckern. Da hat er den für 750.000 Euro völlig umgestalteten Renftplatz zur öffentlichen Nutzung übergeben. Wie lange hat uns das Thema eigentlich begleitet? Fünf Jahre. 2013 erfand die Leipziger Stadtveraltung die hübsche Perlenschnur entlang der Georg-Schumann-Straße. Und die Renftstraße vorm Anker war natürlich als Perle geplant.

2012 schon teilweise demontiert: Spielangebote auf dem künftigen Renftplatz. Foto: Ralf Julke

Die Renftstraße soll endlich zum Renftplatz umgebaut werden

Der Spruch „Gut Ding will Weile haben“ trifft auf den geplanten Umbau der Renftstraße zu einem richtigen Stadtplatz in Möckern nicht zu. Denn beschlossen ist ja alles. Nur die heftigen Verzögerungen beim Umbau des „Anker“ haben die Umsetzung der Beschlüsse um Jahre verzögert. Aber 2017 soll es jetzt passieren, teilt das Dezernat Stadtentwicklung und Bau mit. Muss es auch. Die Zeit wird knapp.

Die neue Haltestelle „S-Bahnhof Möckern“ in vollem Betrieb. Foto: Ralf Julke

Georg-Schumann-Straße am S-Bahnhof Möckern offiziell wieder frei für alle Verkehrsarten

Montagmorgen, 28. November. Diesmal ohne Bandanschnitt, dafür mit großem Lebkuchenherz mit Zuckerschrift „Verkehrsfreigabe Georg-Schumann-Straße 28. November 2016“ am ersten richtig frostigen Tag des Jahres. Denn der Verkehr rollt längst wieder in jenem Abschnitt zwischen dem S-Bahnhof Möckern und dem Huygensplatz. Als wäre nie etwas gewesen. Nicht mal zehn Monate Baustelle. Und auch kein Streit.

Wolf-Dietrich Rost zur Einweihung des 1. Bauabschnittes ANKER am 01.09.2016

Morgen wird endlich der erste Bauabschnitt des ANKERS offiziell eingeweiht und an die Nutzer übergeben. Dazu Wolf-Dietrich Rost, langjähriger Stadtrat und nun Landtagsabgeordneter im Leipziger Norden: „Der Anker ist ein wichtiger und unverzichtbarer Baustein der Soziokultur im Leipziger Norden und leistet hervorragende Arbeit nicht nur im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit, sondern hält Angebote für alle Generationen bereit. Wir freuen uns, dass es nun endlich weitergehen kann mit der 25-jährigen Erfolgsgeschichte Anker.“

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