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Linke-Antrag: Ist nicht eher der Cottaweg das Problem?

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    Irgendetwas stimmt da nicht. Radfahrer/-innen, die regelmäßig auf der Zeppelinbrücke, an Capa- und Bowmanstraße unterwegs sind, wissen es. Eine ungeklärte und hochgefährliche Situation folgt der nächsten. Die Wegebeziehungen sind unlogisch. Und die neu implantierte Bikelane wirft gerade an der Einmündung des Cottaweges lauter Fragen auf. Vielleicht ist ja der Cottaweg das Problem, meint die Linksfraktion und stellt dazu einen Antrag.

    In diesem Antrag lautet es kurz und knapp: „Die Stadtverwaltung wird beauftragt zu prüfen, wie die Möglichkeit besteht, die Straße ,Cottaweg‘ zur Einbahnstraße bzw. zur Sackgasse für Autos oder zur Spielstraße zu erklären.“

    Denn an der problematischen Einmündung in die Jahnallee hat sich durch zusätzliche Geländer und jede Menge gelber Kreuze ja einiges geändert – wirklich sicherer fühlen sich Radfahrer und Fußgänger hier aber nicht.

    „Trotz neuem Radweg auf der Jahnallee und Geländer, welche das Fahrradfahren auf dem Fußweg Jahnallee erschweren, kommt es weiterhin zu Unfällen an der Kreuzung Jahnallee/Cottaweg“, begründet die Linksfraktion ihren Antrag.

    „Um diesen Unfallschwerpunkt zu vermeiden, halten wir eine Einbahnstraßenlösung für Autos in Richtung Hans-Driesch-Straße für den Cottaweg für sinnvoll. Um die Situation zu entschärfen, wären weitere Möglichkeiten, die Ausfahrt zur Jahnallee komplett zu verbieten (Sackgasse) oder den Cottaweg zur Spielstraße zu erklären.“

    Wären da nicht die Kleinmesse und das Trainingsgelände von RB Leipzig, müsste eigentlich kaum jemand durch diese Straße fahren. Trotzdem ist hier selbst an Wochenenden jede Menge Verkehr – bei Veranstaltungen auf dem Kleinmessegelände oder im Sportforum wird die Straße regelrecht zugeparkt.

    Und auch die Einmündung in die Hans-Driesch-Straße ist eher problematisch und bedürfte in Hochzeiten eigentlich einer Ampelanlage, um das Ein- und Ausfahren überhaupt reibungslos möglich zu machen. Die vor einigen Jahren eingebaute Fußgängerinsel löst das Problem nicht, weil viele Autofahrer die Hans-Driesch-Straße als schnelle Abkürzung vom Sportforum nach Leutzsch begreifen. Was auch das Queren der Straße am Elsterradweg oft zum Russisch Roulette macht.

    Eins jedenfalls ist wichtig an dem Antrag: Den Unfallschwerpunkt an der Einmündung des Cottawegs in die Jahnallee nicht nur im engeren Umkreis zu betrachten, sondern alle Wegebeziehungen genauer zu betrachten – und zwar gerade die, wo Fußgänger und Radfahrer unterwegs sind und oft in Situationen landen, die mit „sicher“ ganz sicher nicht beschrieben werden können.

    Die Protected Bikelane auf der Zeppelinbrücke hat die Situation für Radfahrer/-innen nur noch verschärft

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      2 KOMMENTARE

      1. Der ADFC hatte sich in einem LVZ-Artikel mal dazu geäußert. Die Verwaltung hatte das allerdings abgelehnt, dass man den Cottaweg abhängt. Man wolle erst nach anderen Lösungen suchen – gefunden hat man allerdings bisher keine, die die Unfallhäufungsstelle Cottaweg entschärft.
        „Auch hier plädieren die ADFC-Experten dafür, die Einmündung des Cottawegs zu schließen und so Unfälle zwischen Radlern und Autofahrern unmöglich zu machen. „Es reicht doch aus, wenn die Anlieger den Cottaweg von der Hans-Driesch-Straße erreichen können“, so Holzendorf.“
        https://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Wie-kann-die-Jahnallee-sicherer-werden

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