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In Dresden und Leipzig ist der Zuwachs bei den Schülerzahlen doppelt so hoch wie im sächsischen Durchschnitt

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    Die Geburtenzahlen in Sachsen sind in den letzten Jahren wieder gestiegen. Nicht so üppig, dass das den Freistaat unbändig an Bevölkerung wachsen ließe. Aber zumindest führt es dazu, dass nun auch die Schülerzahlen wieder steigen und die Großstädte ein Problem beim Schulenbauen bekommen. Das Statistische Landesamt hat jetzt mal die Schülerzahlen fürs aktuelle Schuljahr veröffentlicht.

    Danach lernen im Schuljahr 2015/16 an den 1.483 allgemeinbildenden Schulen in Sachsen 351.700 Schülerinnen und Schüler. Das sind 7.865 mehr (2,3 Prozent) als im Schuljahr zuvor. Der Anstieg der Schülerzahlen ist in allen Schularten zu erkennen. Wobei auch sichtbar wird, wie die nun etwas geburtenstärkeren Jahrgänge so langsam über die Grundschule hinauswachsen.

    Mittel-/Oberschulen haben mit 103.762 Schülerinnen und Schülern und Gymnasien mit 95.417 die höchsten Schülerzahlen seit dem Schuljahr 2005/06. Mit 131.991 Grundschülern setzt sich der Anstieg in dieser Schulart seit dem Schuljahr 2003/04 weiter fort. Die Schülerzahlen sind nach Angaben des Statistischen Landesamtes sowohl an den 1.280 öffentlichen als auch an den 203 allgemeinbildenden Schulen in freier Trägerschaft gestiegen. Unterrichtet werden Sachsens Schüler von 28.754 voll- bzw.  teilzeitbeschäftigten  Lehrpersonen. Gegenüber dem vergangenen Schuljahr ist das ein Anstieg von immerhin 378 bzw. 1,3 Prozent.

    Leipzig allein hat dabei einen Anstieg der Schülerzahl von 38.146 auf 39.841 zu verzeichnen, ein Plus von 1.695. Das sind immerhin satte 4,4 Prozent.

    Ganz ähnlich war es in Dresden, wo die Schülerzahl von 39.187 auf 40.775 stieg, ein Plus von 1.588, was immerhin auch 4 Prozent entspricht. Womit die beiden Großstädte sichtlich einen noch stärkeren Zuwachs zu verzeichnen hatten als die Landkreise.

    Aber auch im Landkreis Leipzig stieg die Zahl der Schüler an allgemeinbildenden Schulen von 19.906 auf 20.347, was einem Plus von 441 oder 2,2 Prozent entspricht. So ähnlich war es auch in Nordsachsen, wo die Schülerzahl von 16.955 auf 17.238 stieg, was einem Plus von 283 oder 1,7 Prozent entspricht.

    Die Statistik macht also sehr deutlich, wie sehr die Last des notwendigen Schulneubaus bei den Großstädten liegt. Und das übrigens noch auf Jahre hinaus, nämlich mindestens bis 2030, wie auch jüngst der Schulentwicklungsplan für Leipzig ergab. Denn die richtig geburtenstarken Jahrgänge (zumindest im Vergleich der vergangenen 15 Jahre) sind gerade erst in den Grundschulen angekommen und wachsen bis 2020 erst so richtig in die Oberschulen und Gymnasien hinein. Leipzig müsste rein statistisch jedes Jahr drei neue Schulen ans Netz nehmen, um den Bedarf tatsächlich abzudecken.

    Die komplette Meldung des Landesamtes für Statistik.

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