In Cottbus verdienen die Frauen nicht besser, aber es fehlen die Industriearbeitsplätze

Für alle LeserDas ist nicht neu: Wirtschaftskompetenz beginnt mit mathematischer Kompetenz. Wirtschaftsredakteure, die die Zahlen nicht verstehen, sollten vielleicht besser keine Nachrichten schreiben. Denn wenn erst mal eine Zeitung – in diesem Fall die der „Welt“ – die Sache in die Welt hinausposaunt hat, ziehen alle anderen meist ohne Überlegung nach. In der „Welt“ hieß die Geschichte am 12. Februar um 9 Uhr: „Darum verdienen Frauen in Cottbus mehr als Männer“.
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Bald zog die ganze Phalanx der großen und kleinen Medien nach. Bei der FAZ, der man eigentlich noch ein bisschen Wirtschaftskompetenz zutraute, hieß die Nachricht dann fünf Stunden später: „In Cottbus verdienen Frauen mehr als Männer“.

So etwas liest man, schüttelt den Kopf und ärgert sich, dass man nicht die Zeit hat, jeden Blödsinn dieser Art nachzurecherchieren. Und dann ist man froh, wenn sich ein Profi der Zahlen wie Paul M. Schröder vom Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) hinsetzt und das Zahlenwerk auseinandernimmt.

Was damit beginnt, dass er die originalen Zahlen zurate zieht, in diesem Fall die Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zu „Sozialversicherungspflichtigen Bruttoarbeitsentgelten“.

Hat die Bundesarbeitsagentur diese Zahlen überhaupt? Die Antwort lautet: Nein.

Oder etwas abgeschwächt: Sie sieht nur den unteren Teil des Eisbergs. Die Spitze entzieht sich ihr. Sie verschwindet im Nebel. Denn die Arbeitgeber melden die Bruttoentgelte ihrer Angestellten nur bis zu einer bestimmten Grenze an die Arbeitsagentur: nämlich nur „bis zur Beitragsbemessungsgrenze in der Rentenversicherung“.

Die lag 2017 bei 6.350 Euro im Westen und 5.700 Euro im Osten. Nur bis zu dieser Grenze wurden die Rentenbeiträge berechnet. Und nur bis zu diesen Beträgen haben die Arbeitgeber Zahlen an die Bundesarbeitsagentur geliefert. Das heißt: Alle Bruttolöhne, die drüber lagen, wurden nur bis zu dieser Grenze ausgewiesen.

Das heißt aber auch, dass man aus diesen Zahlen keinen belastbaren Mittelwert bilden kann. Einen Median schon. Der Median ist der Wert, bei dem die Hälfte aller Bruttoeinkommen drunter liegt, die Hälfte drüber. Aber er sagt nichts darüber aus, ob die Männer im Schnitt mehr verdienen als die Frauen – auch wenn die Median-Werte dann so aussehen.

Für Leipzig zum Beispiel: 2.767 Euro für die Männer und 2.640 Euro für die Frauen. Das sieht nach relativer Geschlechtergleichheit aus – scheinbar bekommen die Männer in Leipzig nur 4,6 Prozent mehr Lohn als die Frauen. Anders als in Dingolfing-Landau, wo die Männer mit einem Median von 4.531 Euro Bruttomonatsentgelt auftauchen, die Frauen nur mit 2.791 Euro. Der „Gender Gap“ beträgt also scheinbar etwas über 38 Prozent.

In Cottbus ist es scheinbar andersherum: Da bekommen die Männer in diesem Median 2.398 Euro, die Frauen hingegen 2.814 Euro. Woraus dann die oben zitierten Schlagzeilen wurden.

Aber wir haben es nicht mit realen Bruttolöhnen zu tun. Nur mit dem Median.

Die einzig belastbaren Aussagen aus dieser Statistik sind immer nur relative. Sehr relative. Zum Beispiel die, dass es in Cottbus augenscheinlich nicht viele hochbezahlte Jobs für Männer gibt. Wahrscheinlich müssen sie für solche Jobs pendeln – nach Frankfurt, Berlin oder in den Tagebau. Für Frauen gibt es augenscheinlich mehr gut bezahlte Jobs in der Stadt.

Nur als Ergänzung: Immer liegen die Bruttoarbeitsentgelte am Arbeitsort zugrunde, nicht die des Wohnortes.

Wir bekommen einen klassischen Pendler-Effekt.

Auch in Leipzig, das augenscheinlich beim Median um fette 500 Euro über den Median-Einkommen im Landkreis Leipzig liegt – obwohl das Einkommensniveau im Landkreis wesentlich höher ist. Der Grund ist bekannt: Inhaber gut bezahlter Jobs in Leipzig wohnen oft im wesentlich ruhigeren Landkreis. Die Leute, die mit schlechter bezahlten Knochenjobs vorlieb nehmen müssen, leben öfter in Leipzig.

In Leipzig wird gearbeitet und Geld verdient.

Und wie ist das mit diesem schrecklich ungerechten Dingolfing-Landau, das in der Tabelle auf dem letzten Platz landet? Ist das wirklich so eine Macho-Gegend, wo die Frauen schlecht bezahlt werden und die Männer wie die Fürsten leben?

Nein. Der Grund hat einen simplen Namen: BMW. BMW hat hier sein Dingolfinger Werk. Drumherum haben sich – wie in Leipzig – namhafte Zulieferer angesiedelt. Hier gibt es also viele gut bezahlte Industrie-Jobs für Männer. Das treibt die Zahlen der Besserverdiener hoch – und logischerweise auch den Median.

Die Cottbuser würden sich riesig freuen, wenn sie auch so ein großes Werk in der Stadt hätten.

Oder mal so formuliert: In dieser Statistik spiegelt sich die Wirtschaftsstruktur der Republik wieder. Praktisch alle ostdeutschen Kreise führen in dieser nur scheinbar gerechten Tabelle die Spitze an. In Wirklichkeit resultieren die niedrigeren Median-Werte der Männer allein aus der Tatsache, dass der Osten immer noch wenig Industrie hat und damit auch wenige hochbezahlte Industriearbeitsplätze.

So wenige, dass Landkreise wie Görlitz und Bautzen scheinbar eine gerechte Bezahlung für Frauen und Männer haben. Aber das ist nicht wirklich die Wahrheit. Die besteht eher darin, dass das Schließen von wichtigen Werken wie eben dem Turbinen-Werk von Siemens hier wichtige, weil seltene Industriearbeitsplätze für Männer verloren gehen lassen.

Den Ausflug, was so etwas mit der Psyche der Männer anstellt, mache ich hier erst einmal nicht.

Aber die Nachricht, die sich dutzende Zeitungen aus der Statistik gebastelt haben, ist so falsch, dass sie eigentlich in eine Büttenrede gehört. Die wirkliche Nachricht lautet: Der Osten hat auch 27 Jahre nach der „Einheit“ zu wenige gut bezahlte Industriearbeitsplätze. Was bekanntlich nicht nur zu einem gewaltigen Rumoren in ostdeutschen Landschaften führt, sondern auch zu all den Finanzierungsproblemen ostdeutscher Städte, Landkreise und Länder.

Mit irgendeiner gar gewollten Geschlechtergerechtigkeit hat diese Statistik nichts zu tun.

ArbeitsmarktCottbusBIAJLeipzigWirtschaft
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