Fehlender bezahlbarer Wohnraum in Leipzig

Linksfraktion beantragt ein Programm für sozialen Wohnungsbau für Leipzig

Für alle LeserEs passt hinten und vorne nicht. 2011 hat sich Leipzigs Verwaltung regelrecht berauscht an den Schätzwerten aus dem Zensus, nach denen in Leipzig ein riesiger Pool von 60.000 Wohnungen vorhanden wäre. Trotz rapide wachsender Einwohnerzahlen sah man nicht wirklich Grund, alarmiert zu sein. Doch dann wartete Leipzig bis 2017 vergeblich auf ein Förderprogramm für sozialen Wohnungsbau. Was Sachsen bekam, war eine Farce. Leipzig muss selbst aktiv werden, meinen die Linken.

Denn in Leipzig werden zwar rund 3.000 Wohnungen pro Jahr fertiggestellt – aber allesamt in einem Bereich, den sich Leipziger Geringverdiener gar nicht leisten können. Normalverdiener auf Leipziger Einkommensniveau meistens auch nicht. 10, 11, 12 Euro pro Quadratmeter Kaltmiete sind für sie unerschwinglich.

Und das hat längst auch Folgen für die Leipziger Sozialarbeit: Es wird immer schwieriger, bezahlbare Wohnungen für Menschen zu finden, die in Wohnungsnot geraten sind. Die Sachbearbeiter haben längst Alarm geschlagen.

Und dabei konnte Leipzigs Verwaltungsspitze Jahr für Jahr zuschauen, wie der Anteil freier Wohnungen am Wohnungsmarkt Jahr für Jahr zusammenschnurzelte: Die 3-Prozent-Marke Leerstand, bei der in der Regel begonnen wird, von einem angespannten Wohnungsmarkt zu reden, war vor drei Jahren erreicht. Zuletzt sprachen Leipzigs Statistiker gerade mal noch von 2 Prozent. Und darin sind die teureren Neubauten schon enthalten.

Die Anzahl verfügbarer preiswerter Wohnungen nimmt über alle Wohnungsgrößen seit Monaten rapide ab, konstatiert denn auch die Linksfraktion. Allein im April 2018 standen lediglich rund 85 Wohnungsangebote für 1-Raum-, 4-Raum- und 5-Raum-Wohnungen im Rahmen der Kosten der Unterkunft im Leipziger Stadtgebiet auf den Immobilienplattformen zur Miete zur Verfügung. Zahlreiche Bestandshalter sprechen bereits von Wohnungsnot mit Blick auf die oben genannten Wohnungsgrößen.

Oder einmal so formuliert: Leipzig entwickelt sich immer mehr zu einer Stadt, die sich nur noch Gutverdienende leisten können. Die alte Zielvorgabe, in allen Ortsteilen für eine gute soziale Durchmischung zu sorgen, entpuppt sich als inhaltslose Behauptung.

Da hilft auch der Auftrag an die stadteigene Wohnungsgesellschaft LWB wenig, in den geförderten Wohnungsbau einzusteigen. Denn auch so entstehen viel zu langsam viel zu wenige Wohnungen, die dann immer noch mit 6,50 Euro kalt deutlich über den von Leipzig zugestandenen „Kosten der Unterkunft“ liegen.

Mathias Weber, wohnungspolitischer Sprecher der Linksfraktion, sagt dazu: „Die Leerstandsreserve von Leipzig ist aufgebraucht! Die Situation von Menschen, die preiswerten Wohnraum suchen, stellt sich immer dramatischer dar. Um der Nachfrage gerecht zu werden, hätten in Leipzig laut Timourou (Wohn- und Stadtraumkonzepte) in den Jahren 2016/2017 mindestens 10.000 Wohnungen fertiggestellt werden müssen. Davon sind wir weit entfernt.“

Und auch die Wohnungsbauförderung des Freistaates werde erst jetzt langsam angenommen. Allerdings zeichne sich bereits jetzt ab, dass sich die Wirkung jener Landesförderung, preiswerten Wohnraum zu schaffen, nur bei kleinen Wohnungen entfalten werde. Und das auch frühestens 2020, da ja die LWB erst jetzt in den geförderten Wohnungsbau einsteigt.

„In Leipzig werden neben 1-Raum Wohnungen derzeitig dringend preiswerte 4- und 5-Raum-Wohnungen benötigt. Bei letzteren wirkt die Wohnungsbauförderung des Freistaates überhaupt nicht“, benennt Mathias Weber ein Hauptproblem in der halbherzigen Wohnraumförderung des Freistaats. „Um auf langer Sicht überhaupt substanziell eine Verbesserung herbeizuführen, ist aus Sicht der Fraktion Die Linke eine zusätzliche Förderung der kommunalen öffentlichen Hand notwendig.“

Im Antrag wird es dann noch präzisiert: „Erst die Kombination der Förderung RL gMW und einer sozialen kommunalen Wohnungsbauförderung kann zusätzlichen preiswerten Wohnraum schaffen und damit Effekte in den größeren Wohnungssegmenten erzielen. Bei der Erarbeitung des kommunalen sozialen Wohnungsbauprogramms sollen insbesondere diejenigen Wohnungsunternehmen beteiligt werden, die an einer langfristigen Investition in Leipzig interessiert sind und auf umfangreiche Erfahrungen mit Wohnraum im KdU-Segment zurückschauen können.“

Video: Sozialer Wohnungsbau in Leipzig in der Debatte am 3. Mai

Sozialer Wohnungsbau
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 

Kommentar schreiben



Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
„Die lange lange Straße lang“ im Theatrium
Diskussion um Pressefreiheit in Sachsen: CDU-Borniertheit gefährdet das Ansehen Sachsens
Rico Gebhardt (Linke): Kretschmer soll unabhängige Expertenkommission mit Aufklärung des Polizei-Verhaltens bei Pegida beauftragen
KLAK Fahrradkino, Lichtgrafitti und ein buntes Programm im Clara-Zetkin-Park
„Following Habeck“ – Sondervorstellung in der der Kinobar Prager Frühling
Albrecht Pallas (SPD): Pressefreiheit muss gewährleistet sein
Wenn Bienen und Insekten sterben – was können wir tun?
Sensenworkshop im Stadtgarten Connewitz
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Noch fehlen die Leuchtmittel, um Flimmerlicht in Leipzigs Straßen künftig zu minimieren
Abendlicht im Ranstädter Steinweg. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSchon im Juni wandte sich ein Leipziger mit einer durchaus ungewöhnlichen Petition an den Leipziger Stadtrat. Sein Problem sind die vielen künstlichen Beleuchtungsquellen in der Stadt. „Wegen einer erhöhten Sehfrequenz kann ich die Bewegungen von elektrischem Licht mitverfolgen. So ist das stroboskopartige Flimmern vieler LED sowie das Flackern und Aufblitzen von Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen für mich deutlich wahrnehmbar.“ Aber was kann eine Stadt tun, die tausende solcher Lichtquellen betreibt?
Das 7. Ostdeutsche Energieforum setzt das Thema Strukturwandel jetzt prominent auf die Tagesordnung
Blick über den Bergbautechnikpark zum Kraftwerk Lippendorf. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

Für alle LeserDass das Thema dringend auf der Tagesordnung steht, das wussten 2012 auch die mitteldeutschen Wirtschaftsverbände. Da veranstalteten sie das erste Ostdeutsche Energieforum, um der Diskussion über die Energiewende im Osten einen Raum und einen Rahmen zu geben. Am 21. und 22. August gibt es im Westin Hotel nun das siebente Energieforum. Und auch die Unternehmen im Osten haben so langsam keine Geduld mehr mit einer Politik, die das Thema Jahr um Jahr immer nur aussitzt.
SPD-Fraktion fragt nach den Geldern für Querungshilfen in Leipzig
Zebrastreifen in der Bernhard-Göring-Straße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie Situation am Goethesteig in Dölitz ist für die SPD-Fraktion im Stadtrat so ein typisches Beispiel dafür, wo gefährliche Straßenquerungen für Fußgänger mit wenigen Mitteln schnell entschärft werden könnten. Aber es passiert einfach nicht genug. Also führt die Fraktion dieses exemplarische Beispiel in ihrer Anfrage an, die darauf zielt, mit dem zur Verfügung stehenden Geld in Leipzig auch endlich die nötigen Querungshilfen herzustellen.
Lieber abmoderieren, bevor einer auf eine Idee kommt
Nuit debout 2016 in Leipzig. Foto: Michael Freitag

Nuit debout 2016 in Leipzig. Foto: Michael Freitag

Für alle LeserMan liest und staunt. Emsig sind die großen Zeitungen im Land schon mal dabei, das von Sahra Wagenknecht und Oscar Lafontaine initiierte Projekt #aufstehen abzumoderieren. Und sie kratzen alle Statements zusammen, die sie insbesondere aus deren Partei, der Linkspartei, bekommen. Das Ergebnis sieht dann so aus wie auf Zeit.de: „Linke-Politiker distanzieren sich von ‚Aufstehen‘“. Man fühlt sich geradezu ins Zeitalter Stalins und Ulbrichts zurückversetzt. Von Abweichlern distanziert man sich nun mal.
Dürre wird ein Dauerthema in Sachsen, wenn die Temperaturen weiter steigen
Abgeerntete Felder bei Wiederau. Foto: Michael Freitag

Abgeerntete Felder bei Wiederau. Foto: Michael Freitag

Für alle LeserNiemand wird nachher sagen können, er habe es nicht gewusst. Kein Politiker, kein Autofahrer, kein Energieunternehmen. Wir wissen längst, welche Folgen der Klimawandel auch für Deutschland und Sachsen haben wird. Und dass wir eigentlich keine Spielräume mehr haben – der Dürresommer 2018, der so sehr an den Dürresommer 2003 erinnert, wird nicht die Ausnahme bleiben, sondern zur Regel werden. Was Forscher des Umweltforschungsinstituts jetzt in ihrem Newsletter sehr anschaulich zeigen.
BSG Chemie besiegt Zweitligisten im DFB-Pokal + Update
Nach dem 2:1-Siegtreffer für Chemie im Pokal eskalierte Leutzsch. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserNach einem 0:1 Rückstand aus der ersten Halbzeit haben die Fußballer aus Leipzig-Leutzsch das kaum Geglaubte wahr gemacht. Wie zuletzt 1995 zog damit ein Verein im Alfred-Kunze Sportpark in die zweite Runde ein. Kai Druschky hieß der Siegtorschütze zum 2:1 in einer eher mittelmäßigen Partie mit viel Gestocher im Mittelfeld und langen Bällen nach vorne. Ein Niveau, das im Ganzen sonst eher unterhalb der fünften Liga anzutreffen ist, in der die Grün-Weißen einen guten Saisonstart hinlegten.
Grüne beantragen einen Schulneubau am ehemaligen Schwimmstadion statt eines Parkhauses
Der Parkplatz auf der Fläche des ehemaligen Schwimmstadions. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserJahrelang durften sich die Leipziger darüber wundern, warum es die Stadtverwaltung nicht fertigbekommt, rund um das Sportforum ein einigermaßen vernünftiges Verkehrskonzept hinzubekommen. Warum es fürs Anwohnerparken im Waldstraßenviertel genauso wenig eine Lösung gab wie für die unübersehbaren Probleme in der Jahnallee. So recht wollte der eine oder andere Verantwortliche im Rathaus nicht. Denn die Fraktion der Autoliebhaber, die jetzt unbedingt auch noch ein Parkhaus dort haben möchten, ist stark. Was die Grünen jetzt zum Reagieren bringt.
Festgesetztes Kamerateam: Polizeiskandal wird nach Kretschmer-Äußerung zu Polit-Affäre
Arndt Ginzel wurde in Dresden von Polizisten festgesetzt. Screenshot L-IZ.de von twitter.com/GKDJournalisten

Screenshot L-IZ.de von twitter.com/GKDJournalisten

Für alle LeserWas als Polizeiskandal begann, ist binnen 24 Stunden zu einer handfesten Polit-Affäre geworden. Grund ist ein Tweet von Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer. Der CDU-Politiker nimmt darin die Beamten in Schutz, die am Donnerstag in Dresden ein Kamerateam 45 Minuten lang festhielten und an der Arbeit hinderten.
Leipzig hat auch das Jahr 2015 mit einem Plus von 27 Millionen Euro abgeschlossen
Sparsamer Adler. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist schon seit geraumer Zeit zu spüren, dass Leipzigs Stadträte die ganzen Warnungen aus der aufsichtführenden Landesdirektion und die Alarmmeldungen aus dem Finanzdezernat der Stadt nicht mehr wirklich ernst nehmen, wenn es um den Haushalt der Stadt geht. Denn was in den Haushaltsplänen immer so bedrohlich aussieht, hat mit den realen Jahresergebnissen der Stadt immer weniger zu tun. Das zeigt gerade wieder der Jahresabschluss für das Jahr 2015.
Wie neoliberales Moduldenken Schüler entmutigt und eine Gesellschaft in Depression stürzt
Relief an der Friedrich-Schiller-Schule in Gohlis. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWie oft haben wir das schon gehört: „Bildung ist die Investition in die Zukunft!“? Und dann liest man selbst den gnadenlos neoliberalen „Bildungsmonitor“ der INSM und sieht – versteckt im ganzen Zahlensalat – dass es sächsischen Regierenden egal ist. Wirklich egal. Sachsen? Das Land, in dem die Stimmung bundesweit am tiefsten im Keller ist? Das hat miteinander zu tun. Erst recht, wenn man Thomas Dudzak folgt, der den „Bildungsmonitor“ mit linkem Blick seziert hat.
Wolfgang Schäuble bekommt einen Brief zum Bundestagsbeschluss zur Kurzen Südabkurvung
DHL-Flieger auf Abkürzung über Leipziger Stadtgebiet. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserVor einem Jahr, bevor sich ganz Deutschland in den Endspurt zur Bundestagswahl legte, entschied der Bundestag einmütig, dass der Petition zur Kurzen Südabkurvung am Flughafen Leipzig/Halle abzuhelfen ist. Normalerweise ist das ein Handlungsauftrag an die Bundesregierung. Aber sowohl der damalige Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt als auch seine Nachfolger Christian Schmidt und Andreas Scheuer (alle CSU) fühlten sich nicht bemüßigt, der Aufforderung nachzukommen. Nun bekommt Wolfgang Schäuble einen Brief.
Jugendparlament wünscht sich Lösungen für die zugeparkten Radwege in Leipzig
Hier mal ein Winterbild aus der KarLi. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserVor zwei Jahren waren es ja die Wirtschaftskammern, die die Diskussion um den Wirtschaftsverkehr in Leipzig anstießen. Eine durchaus berechtigte Diskussion, denn gerade die Unternehmen, die auf innerstädtische Transporte angewiesen sind, sind ja besonders betroffen, wenn die Straßen verstopft sind. Lieferdienste zum Beispiel. Ein Thema, mit dem sich jetzt das Jugendparlament beschäftigt hat. Mal von der anderen, der Radfahrerseite.
Gastkommentar von Christian Wolff zum Brückenfest am 25. August
Foto: Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“

Foto: Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“

Für alle LeserZum vierten Mal rufen „Leipzig nimmt Platz“ zusammen mit vielen weiteren Initiativen zum Brückenfest „ankommen – platznehmen – mitgestalten“ am Samstag, 25. August 2018, von 14:00-22:00 Uhr Sachsen-Brücke, Anton-Bruckner-Allee, Clara-Zetkin-Park auf (https://platznehmen.de/unterstuetze-das-4-brueckenfest-2018/).
Ein besorgter Brief zur Rücksichtslosigkeit des Leipziger Wasserfestes
Einleiter aus dem Klärwerk Rosental in die Neue Luppe. Foto: Kirsten Craß

Foto: Kirsten Craß

Für alle LeserDie Berichterstattung zum seit 2001 in Leipzig stattfindenden Wasserfest haben wir schon vor geraumer Zeit eingestellt. Den ursprünglichen Zweck, das Leipziger Gewässersystem wieder in die Aufmerksamkeit der Leipziger zu rücken, hat es längst erfüllt. Aber in den letzten Jahren ist es zu einem reinen Volksfest geworden, bei dem die tatsächlichen Probleme des sensiblen Wasserknotens einfach ausgeblendet werden. Auch die Folgen des wasserarmen Sommers 2018. Dafür gibt’s jetzt einen besorgen Brief.
Drei Stadträte fordern, die Theaterspielstätte in der Gottschedstraße jetzt wirklich in Erbpacht an den Jazzclub Leipzig zu geben
Das einstige Theaterhaus Gottschedstraße 16. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle Leser„Zukunft der ehemaligen Theaterspielstätte Skala gesichert“, meinte der Grundstückverkehrsausschuss der Stadt Leipzig kühn im November 2017, als man dem Verkauf der Immobilie Gottschedstraße 16 an die Kulturstätten Jäger GmbH & Co. KG i. G. mit Sitz in Leipzig für 1,8 Millionen Euro zustimmte. Mit der Auflage, die kulturelle Nutzung der einstigen Theaterspielstätte sofort vertraglich zu sichern. Doch das hat so nicht geklappt. Drei Stadträte beantragen jetzt, den Verkauf zu stoppen.