Hundetoiletten werden nicht helfen, das Leipziger Schiet-Problem zu lösen

Für alle LeserDer Leipziger Westen ist so etwas wie Heimspiel für den Bundestagsabgeordneten und Leipziger Fraktionsvorsitzenden der Linken Sören Pellmann. Aber Grünau ist auch ein wenig chaotisch. Was man manchmal auch an diversen Kackhäufchen auf dem Fußweg oder freilaufenden Hunden merkt. Das kann schon ganz schön ärgerlich sein, wenn weit und breit kein Ordnungspolizist zu sehen ist, der den Hundebesitzern mal eine saftige Geldstrafe verpasst.

Also stellte Sören Pellmann mal ein paar Fragen zusammen, die das Ordnungsdezernat jetzt beantwortet hat. Das hat zwar alles Mögliche zu tun, aber ab und zu kommen die Blaugewandeten auch dazu, ein paar Hundebesitzern die Regeln für das Hundehalten in der Großstadt beizubringen. Auch ein paar Hundebesitzer im Leipziger Westen bekamen die Gelbe Karte gezeigt.

„Ausweislich der im Stadtordnungsdienst vorliegenden Falldaten wurden im Jahr 2018 1.585 Kontrollen in Leipzig durchgeführt, davon entfallen insgesamt 139 Kontrollen auf den Stadtbezirk Leipzig West“, teilt das Ordnungsdezernat mit, betont aber, dass das nur die erfassten Ordnungswidrigkeiten sind.

„Dabei sind allerdings die Kontrollen, bei denen sich die Hundeführer regelkonform verhielten, statistisch nicht erfasst, sodass in der Gesamtheit von einer wesentlich höheren Kontrollzahl ausgegangen werden kann. Die Entwicklung zeigt, dass sich die Situation bei der Einhaltung des Leinenzwangs im Stadtgebiet – auch im Stadtbezirk Leipzig West – verbessert. Leider sind jedoch nach wie vor einige unbelehrbare, rücksichtslose Hundehalter unterwegs, die dieses Bild beeinträchtigen.“

Man sieht also: Auch die Ordnungshüter ärgern sich über „unbelehrbare, rücksichtslose Hundehalter“.

Und über das, was manchmal unter den Schuhsohlen quietscht, ebenfalls: „Die Durchsetzung der Beseitigungspflicht von Tierkot wird ebenfalls regelmäßig kontrolliert, gestaltet sich allerdings schwierig. Die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens setzt die Feststellung des Verantwortlichen voraus, der im Nachgang oft nicht ermittelt werden kann. Insofern beschränken sich die ordnungsrechtlichen Maßnahmen diesbezüglich in erster Linie auf die Kontrolle des Mitführgebotes eines geeigneten Hilfsmittels zur Aufnahme und zum Transport von Tierkot.“

Aber Pellmann will ja wissen, wie die Zustände im wilden Westen sind, für wie viele Kläffer da also auch Hundesteuer bezahlt wurde.

„Eine Erhebung nach Stadtbezirken findet nicht statt. Bei der Stadt Leipzig sind per 01.02.2019 insgesamt 21.611 Hunde registriert.“

Das klingt nicht nach viel. Aber mal unter der Annahme, alle Hundehalter zahlen auch brav Hundesteuer, hat die Hundepopulation mit dem Bevölkerungswachstum seit 2013 deutlich zugenommen. Damals waren erst 17.863 Hunde registriert. Es sind also fast 4.000 Hunde mehr, die täglich Gassi geführt werden und sich über all die Duftspuren freuen.

Aber Hundemarke heißt halt noch nicht, dass auch alle Hundehalter brav ihre Steuer zahlen. Eigentlich sollten über die Hundesteuer 2,017 Millionen Euro ins Stadtsäckel fließen. Es waren aber 2018 erst mal nur 1,885 Millionen.

Und so toll viele Bußgelder wurden auch nicht eingesammelt: 17.823 Euro für das Ignorieren der Leinenpflicht und 387 Euro für Verunreinigungen mit Hundekot. Stadtweit, wohlgemerkt.

Logisch, dass Sören Pellmann sich – zur Abhilfe – auch die Installation von Hundetoiletten in Leipzig-West wünscht. Die Hoffnung, dass phlegmatische Hundebesitzer so ein Angebot nutzen, ist ja ungebrochen. Lohnt sich also der Kauf so einer Hundetoilette für 125 bis 650 Euro?

Aber die Erfahrungen mit so einem Angebot sind schlecht, stellt das Ordnungsdezernat fest: „Der Eigenbetrieb Stadtreinigung führte vom 01.04.2018 bis zum 30.10.2018 entsprechend eines Änderungsantrages zum Entwicklungskonzept Clara-Zetkin-Park einen Test als Pilotprojekt im Clara-Zetkin-Park und Johannapark zu Möglichkeiten der Mülloptimierung durch. Die umgangssprachlich bezeichnete Hundetoilette besteht im Regelfall aus einem Beutelspender und einem Entsorgungsbehältnis. Dies kann handelsüblich getrennt oder gemeinsam verbaut sein. Im Test wurden zwei Bauformen in beiden benannten Parks getrennt voneinander aufgebaut, betreut und ausgewertet. Das Pilotprojekt wird seitens des Eigenbetriebes Stadtreinigung nicht als Erfolg gewertet, da keine Verbesserung der Hundekotproblematik im Parkbereich festzustellen war. Insofern muss die Zielsetzung, auf diesem Weg einen Beitrag zur Erhöhung von Attraktivität und Sauberkeit in Parkanlagen zu leisten, kritisch hinterfragt werden. Eine Ausweitung des Projektes auf das gesamte Stadtgebiet ist nicht vorgesehen.“

So viel zu Hundebesitzern, denen sowieso alles egal ist.

Die anderen sieht man ja immer wieder eifrig die Hinterlassenschaften ihres Wauwaus aufsammeln und in verknoteten Tütchen durch die Gegend tragen.

Die können diese Beutel auch unterwegs entsorgen, wenn sie an einem städtischen Abfallkorb vorüberkommen, betont das Ordnungsdezernat: „Für die Unterwegsentsorgung von Hundekot stehen alle städtischen Papierkörbe zur Verfügung. Das sind in Leipzig West ca. 450 Stück. Im Zuge der Evaluierung des Papierkorbkonzepts wird die Anzahl der Papierkörbe im Stadtgebiet im Zeitraum von 2018-2020 um 500 Stück erhöht. In den städtischen Parkanlagen stehen in den Sommermonaten zusätzlich ca. 30 1.100-Liter-Abfallsammelbehältnisse bereit. Somit stehen – die Eigenverantwortung der Hundehalter unterstützend – eine Vielzahl städtischer Entsorgungsmöglichkeiten zur Verfügung.“

Stadträte fragen, Verwaltung antwortet: Stolpersteine, Hilfebus und Hundekot + Video

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