Ab Montag, 13. Januar, kommen in Leipzig drei „Enforcement Trailer“ zum Einsatz

Für alle LeserDüsseldorf hat sie schon, Esslingen, das Land Nordrhein-Westfalen setzt sie an Autobahnen ein: sogenannte „Enforcement Trailer“, also Vollzugs-Anhänger, mobile Einheiten mit Verkehrsüberwachungstechnik, die auch dann arbeiten, wenn das Personal der Verkehrsbehörden Feierabend hat. Leipzig hat jetzt auch welche angeschafft, um flexibel im Stadtraum bestimmte Straßen überwachen zu können. Schwerpunkt: Einhaltung von Geschwindigkeitsbegrenzungen.
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Die Stadt Leipzig setzt für die Einhaltung der Höchstgeschwindigkeiten im Stadtgebiet künftig auf eine neue Form der Verkehrsüberwachung, meldete das Ordnungsamt am Freitag, 10. Januar. Zur Erweiterung der Verkehrsüberwachungstechnik wurden drei Spezialanhänger des Typs „Enforcement Trailer“ beschafft, die voraussichtlich ab der dritten Kalenderwoche im gesamten Stadtgebiet Leipzig mit wechselnden Standorten eingesetzt werden. Also ab Montag, 13. Januar.

Die darin enthaltenen Messgeräte führen dabei ununterbrochen fünf Tage lang – also auch zu den Nacht- und Wochenendzeiten – Geschwindigkeitsmessungen durch und überwachen hierbei gleichzeitig mehrere Fahrspuren, betont das Ordnungsamt. So könne die Kontrolldichte im Bereich der Geschwindigkeitsüberwachung effektiv erhöht und damit auch ein zusätzlicher Beitrag zur Verkehrssicherheit geleistet werden.

ENFORCEMENT TRAILER – Die Zukunft der Verkehrsüberwachung: flexibel und autonom

Mittels abgedichteter Außenhülle sowie einem eingebauten Alarmmodul wird ein effektiver Vandalismus-Schutz erreicht. Ein Thema, das auch andere Großstädte kennen. Zeitgenossen, die das Rasen nicht lassen wollen, attackieren die Blitzer und Messstellen. Oder sie ziehen vor Gericht, wenn sie geblitzt wurden und stellen die technische Verlässlichkeit der Anlagen infrage.

Der futuristisch anmutende Anhänger lässt sich auf den Wagenboden absenken, sodass ein unbefugtes Bewegen nicht möglich ist. Durch eine regelmäßig erfolgende drahtlose Datenübertragung der erfassten Geschwindigkeitsverstöße ist die Datensicherheit gewährleistet. Einschließlich Zugfahrzeug und Auswertetechnik betrugen die Anschaffungskosten rund 365.000 Euro, beziffert das Ordnungsamt den Preis dieser Kontroll-Anhänger.

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