Auf kurzem Weg über die B2

Historische Wegeverbindung zwischen Gaschwitz und Markkleeberger See kann wieder genutzt werden

Am Dienstag, 23. Mai, wurde sie endlich eröffnet: die Pylonbrücke über die B2, die jetzt wieder – wie in alten Zeiten – eine Verbindung schafft zwischen Gaschwitz und dem östlich der B 2 gelegenen Gebiet, wo sich heute der Markkleeberger See erstreckt. Für Radfahrer ist es die attraktivste neue Verbindung, die derzeit im Neuseenland entstanden ist.

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Mehr als die Hälfte sächsischer Stromabschaltungen gab es in der Armutshauptstadt Leipzig
Wenn der Strom zu teuer wird ... Foto: Ralf Julke

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Für alle LeserEs ist nicht nur ein sächsisches oder Leipziger Problem: Deutschlandweit erleben arme Haushalte, was es bedeutet, wenn man die Stromrechnung nicht mehr bezahlen kann. Dann dreht der Stromversorger den Saft ab und es wird zappenduster. Wie die „Zeit“ am 22. Oktober berichtete: 2016 wurde rund 330.000 Mal in Deutschland der Strom abgestellt, weil die Rechnung nicht beglichen worden war.
Warum ostdeutsche Maschinenbauer in Industrie 4.0 derzeit gute Karten haben
Fertigung von Vakuumpumpen im Pfeiffer Vacuum Konzern. Foto: Pfeiffer Vacuum

Foto: Pfeiffer Vacuum

Für Freikäufer„Geschäftsaussichten so gut wie lange nicht“, meldete am 19. Oktober der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) über die Lage des Maschinenbaus in Ostdeutschland. Ein Satz aus der Meldung blieb hängen: „Die Mehrheit der Unternehmen lässt sich von den aktuellen politischen Krisen und außenwirtschaftlichen Unsicherheiten nicht beunruhigen.“ Wieso eigentlich? Sind Maschinenbauer besonders coole Typen?
Leipzigs Literarischer Herbst eröffnet heute mit dem Philosophen Peter Sloterdijk und ausverkauftem Haus
Herbstzeit ist Lesezeit. Foto: Ralf Julke

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Für alle LeserAm heutigen Dienstagabend, 24. Oktober, beginnt in Leipzig der Literarische Herbst unter dem Titel „Martin Luther – Superstar“: Die 21. Ausgabe des alljährlichen Lesefestivals startet mit dem Philosophen und Schriftsteller Peter Sloterdijk. Er ist der Stargast der längst ausverkauften Eröffnungsveranstaltung im Literaturhaus Leipzig. Obwohl es da um Nietzsche geht – und gar nicht um Luther. Oder doch?
Interview zu Abschiebungen nach Afghanistan: „Leben wie in einem Gefängnis“
Vom Protestcamp zu Lösungen? Ein Interview mit Alireza Alizadeh von von der Initiative „Zendegi“. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserAls am Nachmittag des 20. Oktober das Protest-Camp auf dem Augustusplatz startet, haben wir die Gelegenheit mit Betroffenen vor Ort zu sprechen. Zu einem Gespräch über das deutsche Asylsystem, Abschiebungen und den Folgen für Menschen, welche ständig mit dem Damoklesschwert Ausweisung leben, war der gebürtige Afghane Alireza Alizadeh von der Initiative „Zendegi“ bereit. Zudem steht eine Demonstration am 24. Oktober um 8 Uhr am Leipziger Hauptbahnhof und anschließend am Flughafen an.
Rojava-Soli-Bündnis kritisiert Polizeimeldung über Konflikt zwischen Kurden und „Nordafrikanern“
2015: Demonstranten forderten Frieden in der Türkei. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Für alle LeserNach einer Spontandemonstration von etwa 60 Kurden soll es vor einigen Tagen am Hauptbahnhof zu einer Auseinandersetzung mit etwa ebenso vielen „Nordafrikanern“ gekommen sein. Das vermeldeten zumindest Polizei und LVZ. Dieser Darstellung widerspricht das Rojava-Soli-Bündnis. Es habe lediglich Streit mit einigen betrunkenen Störern gegeben.
Der Keil präsentiert: Die Bienen
Die Bienen. Foto: Felix Leffrank

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Und die schwarze Katze sprach: „Wenn der Autor selbst, und dann auch noch als Katze verkleidet auf die Bühne tritt, dann tut er das nicht selten aus der selbstzufriedenen Angst heraus, dass das Publikum sein Stück als Zumutung empfindet, als pubertäre Zumutung. Er fühlt sich genötigt zu sagen: Das ist unsere Stärke, oder: Unser Stück hat Dimension. Wenn vor hundert Jahren der große Apollinaire die Kinderarmut Frankreichs beweinte, dann war ihm damals offensichtlich, was heute vielen noch verborgen ist. Dank der rationalen Welt und ihrem seligen Geplapper wissen Vernunft und Fortschritt unsere Kinder zu fressen und natürlich geben sie es nicht zu. Sie versuchen uns einzureden die Stiefmutter sei es gewesen, die böse Stiefmutter, die Schneewittchens Herz und Leber fressen wollte. Schneewittchen ist schon lange tot – drum verhängen wir die Spiegel.“
Debatte im TdjW: Demokratie? Schafft sich selbst ab
TdjW-Intendant Jürgen Zielinski zur Diskussionsveranstaltung am 4.11.2017. Foto: L-IZ.de

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Für alle LeserLZ/Ausgabe 48Die Bundestagswahl 2017 war eine „Zäsur“, da sind sich nun allmählich alle einig. Die SPD in der Opposition, die FDP nicht nur wieder im Bundestag, sondern womöglich direkt in Regierungsverantwortung und die CDU mit einem klaren Dämpfer. Ach, deshalb nicht? Richtig, da war ja noch etwas – die AfD mit rund 5,8 Millionen Wählerstimmen und einem Ergebnis von 12,6 Prozent. Gesamtdeutsch muss man aus sächsischer Sicht wohl dazuschreiben, denn hier holten die Rechtsausleger sagenhafte 27 Prozent, in Leipzig immerhin noch 18,3 und über 61.000 Wähler an die Urne.
Arme Menschen wissen, wie wichtig Freunde sind
Francisca Oye (links) und Anne Pisor während des Karnevals 2015. Foto: Anne Pisor

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Für FreikäuferEigentlich sind wir Menschen zu vielem fähig. Eigentlich sogar geboren, denn wir sind allesamt fähig mit anderen Menschen zu kooperieren, selbst wenn die anders aussehen, andere Sprachen sprechen oder einer andere Kultur angehören. Wie wichtig Kooperation ist, um überall auf der Welt Freunde zu finden, das hat jetzt die Leipziger Forscherin Anne Pisor durch ein Experiment belegt.
Warum man zur Bewahrung rechten Gedankengutes keine Petitionen schreiben muss
Die Petition. Screenshot: L-IZ

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Für alle LeserKommentarGunter Preuß ist wieder zurück aus der Toskana, kündigt schon mal sein neues Buch an, das als E-Book schon vorliegt: „Rügener Gesichter“. Aber daheim empfing ihn doch wieder nur so ein irgendwie seltsames Merkel-Deutschland. Und eine E-Mail von Schriftstellerkollegen, die Unterschriften sammeln für eine Petition. Die einem doch etwas seltsam vorkommt.
Nachklapp zum Fall Dhruv Patel: Eine Nachfrage beim Amt
Der Ort, wo Dhruv Patel am Dienstag, 5. September von der Polizei abgeholt wurde. Die Werkstatt von Auto Saxe. Foto: L-IZ.de

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Für alle LeserLZ/Ausgabe 48Und da rollt sie wieder, die Debatte rings um Abschiebungen, Duldungen, Familiennachzug und so manchen geplatzten Integrationstraum in Sachsen. Vor allem die Arbeit der Ausländerbehörden und die politischen Vorgaben rücken seit dem Bekanntwerden der Herausgabe von wertlosen Ersatzpapieren in Sachsen und Leipzig an Geflohene wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Mit allen Mitteln versucht man derzeit offenbar, Menschen loszuwerden, den Nachzug ihrer Familien zu verhindern, Integration letztlich unmöglich zu machen. Oft mit fragwürdigen Einziehungen von Pässen und dem Ausstellen von sogenannten „Identitätsbescheinigungen“.
Sollte das Forum am Matthäikirchhof nicht auch die Gefahren der Gegenwart thematisieren?
Stadträtin Ute Elisabeth Gabelmann. Foto: L-IZ.de

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Für alle Leser Am Mittwoch, 18. Oktober, wurde in der Ratsversammlung auch über die „Entwicklungsoption Areal Matthäikirchhof – Etablierung eines ‚Forums für Freiheit und Bürgerrechte‘“ diskutiert. Die Mehrheit war eh dafür, dass es so ein Forum geben soll samt neuem Archiv für die Stasi-Unterlagen. Wirklich diskutiert wurde eigentlich nur über die künftige städtebauliche Lösung. Und der Inhalt? Da wurde es ein bisschen ironisch.
Sachsen-SPD stellt Bedingungen für die Wahl von Michael Kretschmer zum Ministerpräsidenten
Martin Dulig. Foto: SPD Sachsen

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Für alle LeserAuf dem Landesparteitag der SPD Sachsen am 21. Oktober hat der SPD Landesvorsitzende Martin Dulig in seiner Rede einen Initiativantrag des Landesvorstandes eingebracht. Darin geht es nicht nur um die Schlussfolgerungen aus der Bundestagswahl. Tatsächlich war es schon eine kleine Kampfansage an die dauerregierende CDU. Denn den von Stanislaw Tillich vorgeschlagenen Kandidaten für das Amt des Ministerpräsidenten will die SPD nicht bedingungslos mittragen.
Was die sächsische Heimattümelei mit der fehlenden politischen Gesprächskultur in Sachsen zu tun hat
Sachsen-Fahne in Himmelsblau. Foto: Ralf Julke

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Für alle LeserKommentar Quatsch aus Chemnitz, könnte man das nennen, was Sascha Aurich, Ressortleiter Newsdesk und Mitglied der Chefredaktion bei der „Freien Presse“ aus Chemnitz, am Wochenende als so eine Art Erwiderung auf einen Kommentar von Janko Tietz auf „Spiegel Online“ verfasste. Der hatte diese seltsame sächsische „Heimattümelei“ aufgespießt. Und Aurich: „Debatte über Rechte in Sachsen. Ist mal gut jetzt“. In Chemnitz braucht man wohl auch einen Wecker.
Studie: Frauen müssen mehr für Altersvorsorge tun
Frauen müssen mehr für Altersvorsorge tun. Foto: pixabay.com / anaterate

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Die gesetzliche Rentenversicherung ist ein ständiger Zankapfel: Wie hoch soll sie bei künftigen Generationen sein? Wer soll für die Beiträge aufkommen? Und wie soll die Lücke bei Männern und Frauen geschlossen werden? Wir sagen, was speziell Frauen über die Altersvorsorge wissen müssen.
Adelheid Rech: Investitionsimmobilien in Düsseldorf für eine bessere finanzielle Zukunft
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Investitionsimmobilien in Düsseldorf

In den meisten deutschen Großstädten verzeichnet der Markt für Eigentumswohnungen seit einigen Jahren einen klaren Aufwärtstrend und ein Ende ist bisher weder in Sicht, noch auszumachen. Gründe sind vor allem die Zuzüge in die Großstädte, sowohl von Arbeitssuchenden, als auch durch den Flüchtlingszuzug. Die Prognosen für die nächsten Jahre sagen, dass Städte wie Berlin einen Bevölkerungszuwachs von etwa 4,7 Prozent bis zum Jahre 2030 erwarten können.