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Störmthaler, Markkleeberger und Kulkwitzer See machen das sächsische Rennen unter sich aus

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    Für FreikäuferDie Seenlandschaft in Leipzig ist noch so neu, dass sich die Anwohner richtig dafür einsetzen, wenn es um öffentliche Bekanntheit geht. In den vergangenen Jahren war es immer wieder der Kulkwitzer See, der bei Abstimmungen zum Lieblingssee in deutschen Landen auf vordersten Plätzen landete. Aber 2017 haben zwei andere „Leipziger“ Seen die Nase vorn.

    Beim diesjährigen Wettbewerb „Dein Lieblingssee“ wurde der Markkleeberger See auf den 15. Platz gewählt, meldet der Seebetreiber EGW Entwicklungsgesellschaft für Gewerbe und Wohnen mbH. Sachsenweit schaffte er es auf Platz 2. Aber damit wird schon angedeutet, dass ein anderer See noch vielmehr Zustimmung für sich verbuchte. Das war diesmal nicht der Kulkwitzer See, sondern der Störmthaler See, der in Sachsen locker den 1. Platz belegte und bundesweit immerhin den achtbaren 5.Platz schaffte – hinter Klassikern wie dem Kleinen Brombachsee (Bayern), dem Scharmützelsee (Brandenburg), dem Bodensee (Baden-Württemberg) oder dem Helenesee (Brandenburg).

    Was natürlich auffällt ist, dass die neuen Seen in Sachsen-Anhalt und der Lausitz in der Wertung gar nicht vorkommen. Eher begegnet man noch Legenden unter den Seen wie Müritz, Chiemsee oder Diemelsee.

    So gesehen ist gerade das Ergebnis des Störmthaler Sees beachtlich.

    Aber die EGW Entwicklungsgesellschaft für Gewerbe und Wohnen mbH will ja ein bisschen Werbung machen für den Markkleeberger See. Die Wahl zum „Lieblingssee 2017“ ist immerhin das größte deutsche See-Voting, veranstaltet von dem Wassertourismus-Portal www.seen.de. Vom 1. Juli bis 31. August 2017 wurden über 97.000 Stimmen abgegeben. 2.000 Seen standen zur Wahl.

    „Wir haben unsere Besucher in diesem Jahr erstmals über die Abstimmung informiert“, erklärt Claus Mann, Geschäftsführer der Seebetreiber-Gesellschaft EGW, das gute Ergebnis. „Wir freuen uns, dass neben den attraktiven Strandbereichen, der etablierten Schifffahrt und Gastronomie, vor allem die klare Ausrichtung des Angebotes auf sportliche Aktivitäten in Verbindung mit Freizeit, Spaß und Erholung kontinuierlich neue Gäste an den Markkleeberger See zieht und ein positives Feedback zu spüren ist.“

    Klar sei jedoch auch, dass die Entwicklung des Sees noch lange nicht abgeschlossen sei. Wesentliche Bausteine im Angebot, wie der Segelhafen in der Auenhainer Bucht oder die Anbindung an die Leipziger Gewässer über die „Markkleeberger Wasserschlange“, fehlen derzeit noch bzw. sind erst in Planung.

    Aber mit dem Sachsensieger nebenan ist man ja mit einem Kanal schon verbunden und arbeitet auch zusammen.

    Die gemeinsamen Werbeaktivitäten der Anbieter am Markkleeberger See und die Zusammenarbeit mit dem Seenachbar Störmthaler See sollen auch in Zukunft Grundlage für die Vermarktung aller Angebote des „1. Seenpaares im Leipziger Neuseenland“ sein. Claus Mann: „Wir freuen uns deshalb auch sehr, dass der Störmthaler See den 1. Platz der sächsischen Seen erreicht hat – wir gratulieren!“

    Und der Kulki? Der erreichte in Sachsen zumindest wieder Platz 3.

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