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Leipzigs Polizeipräsident Merbitz will für die CDU in den Landtag

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    Die nächste Landtagswahl in Sachsen ist noch fast ein Jahr entfernt, wirft jedoch schon jetzt ihren Schatten voraus. Leipzigs Polizeipräsident Bernd Merbitz möchte für die CDU in den Landtag einziehen. Damit schlägt er einen ähnlichen Weg wie sein Vorgänger Horst Wawrzynski ein. Dieser hatte 2013 erfolglos für das Amt des Leipziger Oberbürgermeisters kandidiert.

    Leipzigs Polizeipräsident Bernd Merbitz möchte im kommenden Jahr für die CDU in den sächsischen Landtag einziehen. Das bestätigte der 62-Jährige mehreren Medien. Schon jetzt befindet er sich als Beisitzer sowohl im Leipziger als auch im sächsischen Landesvorstand der Partei.

    Merbitz ist seit 2012 als Polizeipräsident in Leipzig tätig. Zuvor war er beim Staatsschutz und als sächsischer Landespolizeipräsident aktiv. In einem Parlament sammelte er bereits von 2004 bis 2008 praktische Erfahrung; in dieser Zeit war er Vorsitzender der CDU-Fraktion im Muldentalkreis.

    Im Januar, also acht Monate vor der Landtagswahl am 1. September 2019, soll Merbitz aus dem Polizeidienst ausscheiden. Die Landtagsabgeordnete Juliane Nagel (Linke) forderte auf Twitter: „Wenn Merbitz wirklich Ambitionen hat, muss er seinen Polizeiposten sofort ruhen lassen!“ Dass er im selben Wahlkreis wie sie antritt, hält Nagel für unwahrscheinlich. Allerdings wäre er ein „interessanter Gegner“, sagte die Linkspolitikerin der L-IZ. Ende des Jahres soll die Entscheidung über den Wahlkreis fallen.

    Merbitz hatte am 1. Oktober 2012 die Nachfolge von Horst Wawrzynski als Leipziger Polizeipräsident angetreten. Dieser war zuvor von der Leipziger CDU als Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl 2013 nominiert worden. Bei der Wahl unterlag Wawrzynski jedoch deutlich Amtsinhaber Burkhard Jung (SPD).

    Neben der Landtagswahl stehen im kommenden Jahr mindestens zwei weitere wichtige Entscheidungen an: die über den Stadtrat und das Europaparlament. Beide Wahlen sollen am 26. Mai stattfinden. Sollte OBM Jung im Herbst neuer Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes werden, würde noch eine Oberbürgermeisterwahl hinzukommen.

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